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Warum uns das Denken nicht in den Kopf will: Tricks für den Business-Alltag



Im privaten wie im beruflichen Bereich ist es förderlich, ein wenig mehr darüber zu wissen, wie wir eigentlich ticken – denn dann können wir mit einfachen Hilfsmitteln im Business-Alltag viel erreichen.

Unser Oberstübchen unter der Lupe

So charmant wie die beiden B E R U F E B I L D E R . D E -Autoren Dr. Volker Kitz und Prof. Dr. Manuel Tusch hat noch kaum jemand unser Oberstübchen unter die Lupe genommen.

Unterhaltsam und erkenntnisreich analysieren die Psychologen  sich in ihrem Buch „Warum uns das Denken nicht in den Kopf will“ unseren Denkapparat und sind u.a. folgenden Fragen nachgegangen:

  • Wie denken wir überhaupt, wenn wir denken?
  • Und wer denkt für uns, wenn wir nicht denken?
  • Wieso denken wir häufig, richtig zu liegen, obwohl der Gedanke völlig daneben ist?
  • Wann trickst uns unser Gehirn aus und wann können wir uns blind auf es verlassen?

Unser Gehirn ist faul – machen Sie was draus!

Die erste Lektion, die uns die beiden Doktoren der Psychologie verpassen ist folgende: Unser Gehirn ist faul und mag daher automatisch alles, was es kennt.

Nur deshalb funktioniert zum Beispiel der „Name-Letter-Effekt“. Dieser Versuch hat bewiesen: Unser Gehirn bevorzugt Buchstaben, die in unserem Namen vorkommen. Und auch bei Zahlen greifen wir häufig auf unsere Geburtsdaten zurück (Denken Sie auch gerade an ihr E-Mail-Passwort?).

Tricks für den Business-Alltag

Daher der Tipp für den Business-Alltag: Wenn Sie Ihrer Chefin verschiedene Vorschläge unterbreiten, erkundigen Sie sich vorher nach Ihrem Geburtstag. Fällt er auf einen 5.12., sollten Sie das favorisierte Projekt als Nummer zwei kennzeichnen. Probieren Sie es aus!

Wie man darauf kommt? Auf knapp 300 Seiten stellen uns die beiden Autoren verschiedene Experimente und ihre Ergebnisse vor. Zum Beispiel gehen sie folgenden Fragen nach:

  • Was hat es mit der „Zwei-Faktoren-Theorie der Emotion“ auf sich?
  • Welche Pfeife müssen Sie rauchen, damit wirklich alle danach tanzen?
  • Was können wir von Kakerlaken lernen?
  • Und wie treffen Sie im Zweifelsfall immer die richtige Entscheidung?

Wie Benjamin Franklin – beliebt als Egoist

Sehr schön ist z.B. auch der „Benjamin- Franklin- Effekt“, mit dem man beliebt wir, indem man andere ausnutzt.  Wie die Autoren es beschreiben, kann man nämlich andere nicht nur für sich gewinnen, wenn man ihnen einen Gefallen tut, sondern auch, wenn man um einen Gefallen bittet.

Fazit: Mit solchen und ähnlichen netten Manipulations-Tricks liefern die Autoren in „Warum uns das Denken nicht in den Kopf will“ einen unterhaltsamen Ratgeber, der uns das alltägliche Denken und Nicht-Denken besser verstehen lässt.

Hier schreibt:

38 Wolfgang HanfsteinWolfgang Hanfstein ist u.a. Mitbegründer und Chefredakteur von Managementbuch.de, der führenden Buchhandlung für Führungskräfte, Unternehmer und Selbständige.

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    via @simonejanson

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