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Ziele & Zweck von Lerncoaching – Teil 5: Schulung der Selbstwahrnehmung



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Durch Lerncoaching wird die Selbstwahrnehmung geschult, indem Lernende dazu angeregt werden, über ihr Denken, Handeln und Fühlen, beispielsweise während ihres Lernprozesses, zu reflektieren und zu berichten.


Hier schreibt für Sie:

 

hanna-hardeland Hanna HardelandHanna Hardeland ist studierte Lehrerin. Als Lerncoach, Coach und Trainerin leitet sie ihr eigenes Institut.

Profil

Lerncoaching unterstütz Selbsterkenntnis

Die Artikulation und die Verbalisierung unterstützen zudem den Prozess der Bewusstwerdung, der Selbsterkenntnis.

Der Lernende nimmt, während er dem Lerncoach von seinen Lernerlebnissen berichtet, seine eigenen Bedürfnisse, Gedanken und Gefühle (die möglicherweise vorher blockiert oder abgewehrt wurden) bewusster wahr.

Buchgefühle werden greifbar

Im Zuge des Lerncoachings höre ich häufig von Lernenden: „Das war mir bisher gar nicht so klar. Nun wird mir das gerade erst bewusst, wenn ich Ihnen das erzähle.“

„Bauchgefühle“ werden benannt und dadurch greifbarer. Teilweise erlangt der Lernende in diesem Zusammenhang Kenntnisse über seine sogenannten „blinden Flecke“, indem der Lerncoach ihm seinerseits ein Feedback über dessen Wahrnehmung gibt. Dadurch kann ein Abgleich zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung stattfinden.

Tunnelblick auf das Problem

Viele Lernende entwickeln im Zusammenhang mit ihren Lernhemmnissen einen Tunnelblick: Vergleichbar mit dem Lichtkegel einer Taschenlampe wird der Lichtstrahl fast ausschließlich auf das Problem gerichtet.

Lerncoaching trägt dazu bei, dass der Lernende (mehr) Licht im Dunkel verspürt. Durch die Präsenz und die Interventionen des Lerncoaches wird der Lichtkegel erweitert.

Der Blick des Lernenden weitet sich und richtet sich fortan auch auf Aspekte, die weniger schwierig sind oder beibehalten werden sollen (z. B. auf Gesichtspunkte mit denen der Lernende zufrieden ist). Der Aufmerksamkeitsfokus vergrößert sich.

Weg mit den Blockaden

Gesprächstechniken tragen dazu bei, dass die Selbstwahrnehmung des Lernenden gefördert wird. Teilweise wird dem Lernenden dadurch bewusst, dass sein Problemblick ihn bislang in seinem Handeln und Denken blockiert hat.

Des Weiteren ist Lerncoaching ressourcenorientiert. Das heißt, der Aufmerksamkeitsfokus, die Wahrnehmung des Lernenden, soll verstärkt in Richtung eigener Stärken, Fähigkeiten, Lösungen und Zukunft gelenkt werden.

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