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Selbstfindung mit Soulfood – Teil 3: Die Macht des Teams



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Als junges Mädchen wusste ich zwei Dinge genau. Oder vielleicht doch drei. Erstens: Ich würde eines Tages vor einem wirklich großen Publikum stehen und meine Stimme auf irgendeine Art und Weise einsetzen. Und ich habe früh das erlebt, was ich heute das „Männerprivileg“ nennen würde. essen-ernaehrung-gesundheit-food-0004 Selbstfindung mit Soulfood – Teil 3: Die Macht des Teams


Geschrieben von:

 

90 Liz HowardLiz Howard ist Universitätsdozentin, Sängerin & Vocal Coach in der TV-Sendung X Factor.

Profil

Bei dir geht das auf gar keinen Fall!

Mein Bruder hatte diese »Männerprivileg« und ich fand es damals schon unglaublich unfair! Da ich in einer Familie aufwuchs, in der eine Mutter ihre beiden Kinder, Bruder und Schwester, alleine großzog, hörte ich als Mädchen und später auch als junge Frau oftmals die Sätze: »Er ist eben ein Junge, er kann das machen, aber bei dir geht das auf gar keinen Fall.«

Ich meine, und Gott möge dich segnen, liebe Mama, was ist das für ein riesiger Blödsinn! Und schließlich wusste ich drittens: Die Mädchen in unserer Nach- barschaft, Mann, oh Mann, das war wirklich eine eingeschworene Gemeinschaft.

Teamarbeit oder Außenseiter?

Und ich bewunderte sie dafür. Leider war ich nicht immer ein Teil dieser Gemeinschaft, eher eine Außenseiterin, die nur von Zeit zu Zeit bei Fangen, Seilspringen, Verstecken mitspielen durfte.

Einerseits vielleicht, weil ich eine sehr strenge Mutter hatte, die mir lediglich ein einziges Mal erlaubt hatte, dass eine Freundin bei mir übernachten durfte. Andererseits war ich aber auch tatsächlich vom Typ her eher eine Außenseiterin; jemand, der immer dann mitspielen darf, wenn von der Stammbesetzung gerade jemand fehlte.

Die Macht des Teams

Ja, ich bewunderte sie für ihre Stärke, ihren Mut und vor allem für ihren starken Zusammenhalt. Wenn ein junger Mann dumm genug war, sich mit ihnen anzulegen, hielten sie sich instinktiv bei den Händen, wurden eins und drohten, den armen Kerl zu vermöbeln: »Leg dich nicht mit uns an!« Woraufhin alle anderen laut mit einfielen: »Wir haben keine Angst vor dir«, und die ganze Clique schrie dann im Chor: »Yeah! Leg dich nicht mit uns an!«, »Komm nur!«, und »Wir haben keine Angst vor dir!«.

Der Klang dieser Stimmen war beinahe wie ein Lied mit einem besonders starken und eindringlichen Text, eigens nur für den Zweck komponiert, den Gegner spüren zu lassen, sich besser nicht mit einer solchen Truppe anzulegen.

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