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Management-Serie „Die-Nein-Sager“ – 1/3: Burnout ist nichts für mich!



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Da haben uns unsere Eltern etwas ziemlich Fatales mit auf den Weg gegeben: Die vermeintlich löbliche Suche nach dem gemeinsamen Nenner. Wir werden von klein auf auf Konsens, Kompromiss und Kuschelkurs getrimmt. Die Harmoniebedürftigkeit steht über allem. Streit ist verpönt. Und was kommt am Ende dabei heraus?

nein-sagen2 Management-Serie "Die-Nein-Sager" - 1/3: Burnout ist nichts für mich!


Hier schreibt für Sie:

 

jaeger-e1367583739958 Roland JägerRoland Jäger, bekannt aus der Sendung Anne Will, ist Unternehmensberater, Bestsellerautor & Coach für Führungskräfte.

Profil

Harmonie um jeden Preis?

Konfliktsituationen sollen, sofern sie nicht ganz vermieden werden können, im Idealfall so ausgehen, dass sich beide Seiten mit dem Ergebnis wohlfühlen. Welche Folgen diese Erziehungskultur mit sich bringt, sehen wir jeden Tag am Arbeitsplatz: Gehaltsverhandlung mit dem Chef? Vielleicht nächste Woche. Die Meinungsverschiedenheit mit dem Kollegen ausdiskutieren? Morgen…

Harmonie um jeden Preis? Auf den ersten Blick mag dies ein erstrebenswertes Ziel sein. Doch in Wahrheit bringt uns dieses Ziel nicht weiter. Es hindert uns vielmehr daran, uns für grundlegende Veränderungen stark zu machen und uns dadurch weiter zu entwickeln.

Stillstand statt Entwicklung

Stattdessen rücken wir von unseren eigenen Ansprüchen und Zielen ab und schließen Kompromisse, die in der Regel nur wenig mit dem zu tun haben, was wir eigentlich wollen.

Stagnation und Stillstand sind die Folgen – privat wie beruflich. Wir mögen mit dem Ergebnis leben können, aber glücklich sind wir nicht. Die Folge: Unzufriedenheit, wenn nicht sogar Aggression. Frust baut sich auf – oft zu Lasten der Gesundheit.

Aussitzen bis der Arzt kommt

Viele Entscheider, Führungskräfte und Arbeitnehmer sind mit diesem Thema konfrontiert und wundern sich, wenn die Situation am Arbeitsplatz gesundheitliche Folgen zeigt und die eigene Ohnmacht krank macht.

Konflikte auszusitzen, Aggressionen und Unzufriedenheit nicht ausleben zu dürfen, führt zu körperlichen Symptomen.

Passivmodus statt aktive Veränderungen

Auch wenn ein Burnout international nicht als Krankheit anerkannt ist, sondern als ein Problem der Lebensbewältigung gilt, überschneiden sich seine Symptome sehr stark mit denen weit verbreiteter psychischer Störungen und Erkrankungen, insbesondere depressiver Störungen.

Und deren Zahl wiederum ist in den letzten Jahren massiv gestiegen. In Deutschland sollen es acht Millionen Menschen sein, die betroffen sind. Ein Teil des Problems: Anstatt das Ruder herum zu reißen, den Ursachen auf den Grund zu gehen und etwas rigoros zu verändern, verfallen viele Betroffenen in den Passivmodus.

Der Weg aus dem Burnout: Nein sagen!

Passivmodus? Das bedeutet nichts anderes, als dass wir uns mit einer Situation arrangieren. Durch Schönreden und Verdrängen, auch Prokrastination genannt, verfallen wir in eine regelrechte Paralyse. Aus dieser müssen wir aber den Befreiungsschlag wagen, wenn wir beruflich und privat erfolgreich sein wollen.

Der Befreiungsschlag gelingt nur durch entschiedenes Nein sagen!

Grenzen ziehen führt zum Erfolg

Wer Nein zum Aussitzen, zu faulen Kompromissen und zum Kuschelkurs sagt, der zieht eigene Grenzen und macht sich unabhängig von dem Willen und der Zustimmung anderer.

Er lässt sich nicht instrumentalisieren oder für fremde Zwecke einspannen. Er sichert sich selbst die Handlungsvielfalt und den Weitblick, um selbstbestimmt agieren zu können. Daraus resultiert letztlich beruflicher Erfolg, persönliches Glück und eine gute Zukunftsperspektive für die Gesellschaft, in der man leben möchte.

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