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Meetings zwischen Löwen, Elefanten & Massai: MICE-Location im Safari-Camp


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Offenlegung & Bildrechte: Die Fluglinie Condor ist unser regemäßiger Kooperationspartner für diverse Recherche-Reisen. Das Kenian Tourist Board hat die Kosten für Unterkunft und Verpflegung bei einer Recherchereise nach Kenia übernommen.  Bildmaterial erstellt mit einer Systemkamera unseres Sponsors Olympus. Bild-Location: Tsavo-West-Nationalpark, Mangani, Kenia.

Es klingt verrückt: Ein Business-Meeting mitten im Busch zwischen Löwen, Elefanten und Massai, mit WLAN und allem was dazu gehört. Minuspunkte gibt es allerdings für die ziemlich holprige Anreise.

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Hier schreibt für Sie:

 

simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

Profil

MICE-Location im Busch

Rudolf Schulte sen., damals Chef der SEVERIN Elektrogeräte GmbH, eröffnete 1972 eine Lodge in der Nähe von Mombasa, Kenia. 1980 übernahm sein Sohn Severin Schulte das Touristik-Unternehmen und gründete 2001 das Severin-Safari-Camp, das etwa 250 Kilometer von Mombasa und Nairobi entfernt im Tsavo West Nationalpark liegt, dem größten Tierreservat in Ostafrika.

Eine Location für Meetings, kleine Konferenzen und Incentives der besonderen Art also. Auch die benötigte Ausstattung ist da:

Technische alle Voraussetzungen erfüllt

Das Camp bietet nicht nur Platz für Normale Touristen, sondern auch ein 80 Quadratmeter großes Konferenzzelt mit variabler Bestuhlung für bis zu 30 Personen. Im gesamten Camp besteht kostenfreier Wireless-LAN Zugang.

Im Zelt stehen eine Video-Leinwand, Beamer, Flipchart und Video/CD Player zur Verfügung. Durch DSTV können internationale Nachrichten in unterschiedlichen Sprachen empfangen werden.

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Spa, Pool & Übernachtung

Neben dem Konferenz-Zelt steht für die Gäste ein Spa mit Massage-Räumen und einem Pool bereit, außerdem gibt es ein Fitness-Zelt mit Rundumblick in die Steppe. Das Essen ist afrikanisch inspiriert, jedoch deutlich dem deutschen Geschmack angepasst.

Die Übernachtung erfolgt in Zelten. Alle 21 achteckigen Zelte sind mit fließend Warm- und Kaltwasser, Dusche, separater Toilette mit Bidet, komfortablen Betten mit Moskitonetz und privater Terrasse ausgestattet. Jedes Zelt verfügt über 220V Elektrizität, einen Haartrockner und einen Safe.

Daneben gibt es vier aus Stein gemauerten Junior Suiten: Sie verfügen zusätzlich über einen separaten Wohnraum, ein Sonnendeck mit Liegen und einen privaten Innenhof mit Außendusche.

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Abenteur inklusive

Die Besonderheit ist, dass das Camp nicht eingezäunt ist, d.h. es können sich auch mal Löwen und viele andere Tiere in das Camp verirren. Bewacht wird das Camp daher von Massai. Diese geleiten die Gäste auch nach Einbruch der Dunkelheit zum Zelt – alleine zu gehen, wäre zu gefährlich.

Natürlich bietet das Safari-Camp auch geführte Pirschfahrten und die Möglichkeit zu Team-Building-Maßnahmen. In kleinen Gruppen und in Begleitung unserer ortskundigen Massai geht es frühmorgens hinaus in den Busch auf Spurensuche.

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Minuspunkte für die Anreise

Ein Minuspunkt ist sicher die Anreise: Sie kann per Transfer zum Camp im Safari-Minibus erfolgen oder mit einem selbst gemieteten Wagen samt Faher. Die Straße von Mombasa ist teilweise geteert, das letzte Stück muss aber über Huckelpiste zurückgelgt werden, die von den einheimischen liebevoll „african massage“ genannt wird. Das ist abenteuerlich, aber nicht komfortabel.

Severin Touristik unterhält eine eigene Fluglinie, außerdem besteht die Möglichkeit, exclusiv für Gruppen ein Kleinflugzeug zu chartern. Das ist natürlich entsprechend teuer.

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Fazit

Allerdings ist die Anreise bei dem Abenteuer-Charakter des Camps bei gleichzeitigem Komfort der Location zu verschmerzen. Insgesamt hat mir das Severin-Camp hervorragend gefallen – auch wenn es für den echten Abenteurer schon fast ein wenig zu deutsch sein mag.

Anreise

Direktflüge mit Condor von Frankfurt nach Nairobi und Mombasa, von hier aus per Linienflug mit Safari Link oder Mombasa Air Safaris. Aber auch die Anreise mit lokalen Bussen von Mombasa oder Nairobi oder per Auto ist möglich. Nur das letzte Stück der Strecke trägt nicht umsonst den Namen „African Massage".

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