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Meine aktuelle Kolumne in “DIE WELT”: Konflikte erkennen & beilegen


Über Uns: Top500 & größtes englisches Blog zum deutschen Arbeitsmarkt & Bildungssystem, laut DIE ZEIT & Wikipedia eines der meistgelesenen HR-Blogs. Wir begleiten Kunden seit 15 Jahren im Wandel der Arbeitswelt (was unser Name bedeutet).

Heute erschienen ist meine neue Karriere-Kolumne in der Welt zu einem Thema, das viele gerne unter den Teppich kehren: Konflikte. Dennoch existieren sie, gerade auch im Berufsalltag.  Einer Studie zufolge entstehen einem deutschen Unternehmen dadurch jährlich Kosten bis zu drei Millionen Euro. Das Problem dabei ist vor allem die Art, wie damit umgegangen wird. welt Meine aktuelle Kolumne in “<span class="notranslate">DIE WELT</span>”: Konflikte erkennen & beilegen


Hier schreibt für Sie:

simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Schwelende Konflikt-Herde erkennen

Allerorten schwelen unerkannte Konflikt-Herde mit kleinen Sticheleien und fiesen Bemerkungen. Bis irgendwann die Bombe platzt: Und dann wird nicht mehr sachlich, sondern nur noch emotional diskutiert, weil die Beziehungsebene zwischen den Parteien schon längst nachhaltig gestört ist.

Management-Trainerin Cornelia Topf weiß aus Erfahrung, dass es oft gar nicht mehr um die Sache geht: „Auch wenn wir uns eher kompromissbereit fühlen, unser Hirn macht uns möglicherweise einen Strich durch die Rechnung.

Gewinnen wollen als Selbstzweck

Es verfügt über ein Belohnungszentrum, das bei einem Sieg Dopamin ausschüttet – dadurch empfinden wir Glück.“ Kurz: Der Wunsch, gewinnen zu wollen wird zum Selbstzweck.

Was also tun? Ein ethnologischer Vergleich zeigt: Bei vielen Naturvölkern, zum Beispiel den Massai in Kenia, vermittelt ein Ältestenrat in Streitfällen. In deutschen Unternehmen gibt es solche Institutionen selten, stattdessen ist der Chef überfordert und für einen Mediator kein Geld da. Kurz: Die Konfliktparteien müssen sich irgendwie arrangieren.

Den größtmöglichen beiderseitigen Nutzen finden

Eine Lösung bietet das Harvard-Konzept. Dessen Ziel ist der größtmögliche beiderseitige Nutzen – jenseits aller Befindlichkeiten. Zunächst müssen beide Seiten zwischen Verhandlungsgegenstand und Beziehung zwischen den Konfliktparteien unterscheiden.

Wichtig ist, sich nicht auf Positionen, sondern die dahinter liegenden Interessen zu konzentrieren.

Beleidigungen die Schlagkraft nehmen

Beleidigungen oder unsachliche Bemerkungen sollten sofort direkt angesprochen werden – das nimmt ihnen die Schlagkraft. Beide Parteien sollten möglichst viele Optionen entwickeln, die sie jedoch erst später bewerten und entscheiden.

Die Entscheidung für oder gegen einen Kompromiss erfolgt schließlich, indem man diesen mit der besten Alternative vergleicht. Auch wenn es schwer fällt: Es kann hilfreich sein, Gefühle auf diese Weise mal beiseite zu schieben.

Meine Kolumne können Sie hier auch Online lesen: http://www.Welt.de/wirtschaft/karriere/article117959091/Streithaehne-vertragen-sich-dank-Harvard-Konzept.html

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