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Führen lernen mit Pferden – 3/4: Was wir von Pferden lernen können



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Armani-Anzug oder Jogginghose, Porsche oder Kleinwagen, Breitling oder Kaugummiautomatenuhr – all das interessiert das Pferd nicht. Wie unterscheidet das Pferd zwischen Schein und Sein?

13 Führen lernen mit Pferden – 3/4: Was wir von Pferden lernen können


Hier schreibt für Sie:

 

windisch Monika WindischMonika Windisch ist Pferde-Coach & Geschäftsführerin von Cheval Trainings.

Profil

Den wahren Kern erkennen

Der Mensch entwickelt im Laufe seiner persönlichen Entwicklung zwei Schalen um sein „wahres Ich“ herum. Die innere Schale „Was ich zu sein fürchte“ besteht aus der GefühlsWelt aller Restriktionen, Verbote, Erfahrungen und den damit verbundenen Ängsten und Vorbehalten.

Die äußere Schale „Was ich zu sein vorgebe“ besteht aus den Verhaltensweisen, die gegenüber anderen zum Einsatz kommen. Kommunikation findet in der Regel situationsbezogen von der äußeren Schale aus statt. Das Pferd lässt sich von diesen Schalen nicht beeindrucken, sondern kommuniziert mit dem „wahren Ich“.

Kann uns das Pferd in die Seele blicken?

Pferde reagieren nicht darauf, wie wir wirken wollen, sondern sie spüren, was sich in unserem Inneren abspielt, auch wenn ich z. B. gelernt habe, mich bewusst dominant zu verhalten.

Nimmt das Pferd hinter dieser „Fassade“ das kleinste Fünkchen Unsicherheit wahr, wird es sofort darauf reagieren. Im Kontakt mit den Pferden lerne ich, mein bisheriges Verhalten zu reflektieren und so Veränderungen an mir selbst einzuleiten.

Das Pferd als Spiegel

Pferde helfen uns bei der unmittelbaren Reflexion unseres eigenen Handelns. Die folgende Übung basiert auf Fähigkeiten, die wir zur Führung von Menschen brauchen. Das unmittelbare Erfolgserlebnis stellt sich durch hundertprozentige Präsenz und Intuition ein.

Übungsanweisung: Distanz und Nähe

Der Teilnehmer befindet sich zusammen mit dem Pferd im „Picadero“ – einem Quadrat mit knapp 11 m Seitenlänge – und lässt es im Kreis laufen. Mit einer Fahne wird das Pferd vorwärtsgetrieben.

Das eigene Tempo bestimmt das Tempo des Pferdes. Energische Schritte und der Einsatz der Fahne erzeugen Führungsanspruch.

Respekt oder nicht?

Hat der Teilnehmer nach zwei, drei Runden den Eindruck, vom Pferd respektiert zu werden, kann er die Fahne hinter sich fallen lassen.

  • Bleibt das Pferd stehen?
  • Oder kommt es zum Teilnehmer?
  • Oder wartet es auf halbem Wege?

Nun hängt der Teilnehmer den Führstrick im Halfter ein und führt das Pferd am locker durchhängenden Strick kreuz und quer durch das Viereck.

  • Folgt das Pferd freiwillig?
  • Reagiert es auf die Körperbewegung des Menschen?
  • Kommuniziert der Teilnehmer mit dem Pferd?

 

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