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Erfolgreiche Geschäftsidee im Do-it-yourself Trend: HartzIV-Möbel & Crowd-Building


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Über den Do-it-yourself-Trend als erfolgreiche Zukunftsbranche hatte ich schon 2009 in einem Buch geschrieben. Ein Architekt & Designer aus Berlin ist damit nun bekannt geworden. Nach dem Motto „Gutes Design muss nicht teuer sein“ hat er schlichte, praktische und kostengünstige HartzIV-Möbel entwickelt, schreibt und spricht über seine Idee und macht anderen so mut – so in diesem tollen Video.


Hier schreibt für Sie:

 

simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

Profil

Wer steckt dahinter?

Van Bo Le-Mentzel ist 1977 in Laos geboren und 1979 nach Deutschland geflohen. In seiner Jugend war er in Berlin-Wedding als Graffiti-Künstler und Rapper aktiv. Er absolvierte erfolgreich sein Architekturstudium an der Beuth Hochschule für Technik Berlin. Während seines Studiums war er u.a. bei KISS FM als Radiomoderator tätig.

Le Van Bo ist Initiator mehrerer Projekte wie z.B. “Underground Classic”, bei dem U-bahn Musiker (zumeist arbeitslose Jugendliche) auf Musiker der Deutschen Oper treffen. Weiterhin ist er im Verein DeutschPlus – Initiative für eine plurale Republik – engagiert. Seit 5 Jahren arbeitet er als Stratege bei dan pearlman im Bereich Markenarchitektur.

Vom Tischlerkurs zum HartzIV-Möbel

Anfang 2010 absolvierte der junge Architekt erstmals einen Tischler-Wochenendkurs an der Berliner Volkshochschule, bei dem er den 24 Euro chair erfand.

Zunehmend an Bekanntheit gewann er durch die Entwicklung der Hartz IV Designermöbel zum Selbstbau mit geringem Kostenaufwand und durch sein erfolgreiches Crowdfunding-Projekt zur Finanzierung des Hartz IV Möbelbuchs auf startnext.de.

Vom Crowdsourcing zur Verlags-Entdeckung

Bau-Anleitungen für seine sogenannten Hartz-IV-Möbel als Buch herausgegeben, das nicht nur via Crowdfunding finanziert wurde, sondern auch über Crowdsourcing entstand – und das dabei von einem Verlag entdeckt wurde. Dazu schreibt SPON:

Über Facebook wurde über den Inhalt des Buches diskutiert. Ohne das Internet wäre das Buch nicht denkbar, in ihm stecken die Ideen und die Unterstützung einer Menge von Menschen. Und statt der üblichen Autorenzeile steht auf dem Buch: „Le Mentzel & The Crowd“.

Tolle Idee, mehr davon!

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