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Deutsche Fachkräfte gestrandet in Amerika – Teil 2: Warum ist Jobsuche in Deutschland so schwer?



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Tag 2 auf European Career Fair in Boston. Wir sind im Kongresshotel. In den mit Stoffbahnen abgetrennten Kabinen, die, dicht an dicht gereiht, eher an Umkleidekabinen bei großen Sportveranstaltungen erinnern, werden im Ballsaal an den nun folgenden beiden Tagen im 20- Minuten-Takt Bewerbungsgespräche stattfinden. Karriere Europa02


Hier schreibt für Sie:

 

RabenaltAntjeAntje Rabenalt ist Interim Personalmanagerin.

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4000 Kandidaten auf Jobsuche

Die „schedule“ für diese Veranstaltung wurde schon Wochen vorher geplant. Kandidaten haben ihre Profile auf einem „Online Job Board“ eingestellt und Unternehmen ihre Stellen veröffentlicht. Glücklich, wer einen Termin bekommen hat. Glücklich auch die Unternehmen, die eine große Auswahl an Kandidaten hatten; denn gut 4.000 haben sich registriert.

Auch Anna ist da. Sie hat mit einem holländischen Research-Unternehmen aus der Pharmabranche gesprochen. Hört sich interessant an, aber eigentlich will sie nach Deutschland. Am liebsten nach Berlin.

Generation „global learner“- zu Hause, wo ist das?

Sie hat da studiert und ist nach je einem Semester in Heidelberg und London für ihre Doktorarbeit ans MIT gegangen. Nach vier Jahren Amerika will Sie zurück. Gut ausgebildet, mehrsprachig und Weltoffen: Die Generation „global learner“ ist erwachsen und will nach Hause. Doch wo ist das?

Während die einen auf ihr Bewerbungsgespräch warten, sitzen andere in den parallel laufenden Workshops. Sie werden organisiert von der GAIN (German Academic International Network) oder der GSO (German Scholars Organization).

Wie bewirbt man sich in Europa? Was gibt es Neues vom alten Kontinent? Auch Berlin Partner gibt einen Überblick über den Arbeitsmarkt in Berlin. Andere informieren über mögliche Laufbahnen und das deutsche Hochschulsystem.

Warum ist die Jobsuche in Deutschland so schwer?

Warum ist es so schwer, einen Job in Deutschland zu finden? Am Abend stehe ich im Goethe-Institut in der Bacon Street in Boston, das sich in einem der sehr englischen Häuser mit Blick auf den Charleston River befindet. Es ist eine der flankierenden Veranstaltungen dieser Tage. Der deutsche Konsul in Boston Rolf Schütte begrüßt uns. Auch ein Politiker aus dem Bundestag ist extra eingeflogen.

Die gut 80 Gäste hören die motivierenden Reden, in denen Worte wie „demografischer Wandel“ oder „Fachkräfte- mangel“ vorkommen.

Wie geht es weiter?

Ich ahne noch nicht, dass ich das liebevoll angerichtete Buffet verpassen werde. Auch nicht, dass ich an diesem Abend meine letzte Visitenkarte aus einer ehemals vollen Box abgebe.

Denn die Fachkräfte, die nicht heimkehren können, lassen mich nicht mehr los. Wie es weiter geht, erfahren Sie nächste Woche auf Berufebilder.de!

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