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Serie Augen auf bei der Berufswahl – Teil 1: Ich weiß noch immer nicht, was ich werden will!



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Wer in Deutschland mit der Schule fertig ist, hat bei der Berufs- und Studienwahl die Qual der Wahl: Neben 344 staatlich anerkannten betrieblichen Berufausbildungen gibt es derzeit etwa 12 700 Studiengänge und -fächer. Wie soll man da das richtige finden?

Augen


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Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Die Qual der Wahl

Zirka 390 staatliche und private Hochschulen werben um die Gunst der Abiturienten, zudem entstehen immer neue Studiengänge. Der alte Spruch „Augen auf bei der Berufswahl“ gilt noch immer, aber bei dem unüberschaubaren Angebot fällt es Schulabgängern schwer, den Blick in die richtige Richtung zu lenken.

Denn wenn der Schulabschluss in greifbarer Nähe liegt, dann rückt eine Frage unaufhaltsam näher: „Was mache ich danach?“ Dass man um deren Beantwortung nicht herumkommt, ist eigentlich jedem klar.

11% hat keine Ahnung

Und dennoch haben nicht wenige Schüler/innen auch kurz vor der Abi-Feier darauf immer noch keine passende Antwort gefunden: 11 % haben sich ein halbes Jahr vor Schulende überhaupt noch nicht mit dem Thema Studien- und Berufswahl auseinandergesetzt.

Barbara Knickrehm, Berufsberaterin für Abiturienten bei der Arbeitsagentur Herford, rät Schülern, erstmal bei sich selbst anzufangen, bevor man sich von den vielen Möglichkeiten verwirren lässt:

Nur nicht planlos im Internet herumsurfen

„Planlos im Internet Herumsurfen auf der Suche nach dem passenden Job oder Studium oder ein Self-Assessment gleich zu Anfang bringt nicht viel. Besser ist es, eine ehrliche Bestandsaufnahme der eigenen Interessen und Fähigkeiten zu machen.“

An erster Stelle steht dabei die Frage nach den Themen, die einen besonders beschäftigen. Dazu gehören natürlich die Tätigkeiten, die Spaß machen und bei denen man den Eindruck hat, dass sie einem gut von der Hand gehen. Aber auch die Erlebnisse, die im Schulalltag und im privaten Bereich spannend sind.

Den Blick schärfen

Man könnte dazu regelmäßig ein Tagebuch führen, in das sie ihre Beobachtungen einträgt. Beispielsweise könnte sie notieren, worüber sie gerne redet, welche Bücher, Zeitungs- und Zeitschriftenartikel man mit Freude liest, welche Seiten ihr im Internet besonders gefallen oder was sie sich im Fernsehen mit Begeisterung ansieht.

Mit der Zeit schärft sich so auch ihr Blick. Vor allem sollte man aber aufschreiben, welche Aufgaben, welches Thema sie so fesselt, dass sie jedes Zeitgefühl verliert; denn das sind meist die Dinge, die einen wirklich interessieren.

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