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Serie Augen auf bei der Berufswahl – Teil 5: Das Studium unter die Lupe nehmen



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Bevor Sie jedoch einen Studiengang auswählen, sollten Sie genauer hinschauen: Denn in jedem Studiengang müssen bestimmte Qualifikationen erbracht und bestimmte Fächer belegt werden. studium-unter-der-lupe Serie Augen auf bei der Berufswahl – Teil 5: Das Studium unter die Lupe nehmen


Hier schreibt für Sie:

simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Was kommt auf Sie zu?

Informieren Sie sich auf jeden Fall genau darüber, wie umfangreich die Anforderungen sind und wann welche Prüfungen absolviert werden müssen. Das ist wichtig, denn viele Studienanfänger haben falsche Erwartung an ihr Studienfach und sind dann schnell frustriert, weil sie Fächer belegen müssen, die ihnen nicht gefallen – das weiß Malte Eilenstein von der privaten Studienberatung Plan Z in Berlin aus der Erfahrung mit vielen Studienabbrechern:

„Die Studienbeschreibungen auf den Websiten der Hochschulen sind meist recht allgemein gehalten. Wer wirklich wissen will, was ihn erwartet, sollte die Prüfungs- und Studienordnung des Studiengangs lesen“,

Die Prüfungsordnung kennt die Details

Denn nur hier ist im Detail aufgelistet, was auf einen zukommt und welches Veranstaltung wann zu absolvieren ist. Viele Hochschulen haben zu den Studiengängen auch sogenannte Modulhandbücher erstellt, in denen man sogar noch den jeweilige Inhalt der einzelnen Veranstaltungen findet.

Die Prüfungs- und Studienordnungen werden in der Regel auch auf den Internetseiten des Prüfungsamtes oder des Fachbereiches veröffentlicht oder sind direkt bei der Hochschule zu bekommen.

Auch das Studienumfeld ist wichtig

Neben den Studieninhalten ist aber auch das Studienumfeld sehr wichtig für ein erfolgreiches Studium.

  • Fühlt sich jemand an der Hochschule wohl?
  • Sind die Kommilitonen und Professoren nett?
  • Wie voll sind die Hörsäle?
  • Ist die Bibliothek gut bestückt?
  • Wie bürokratisch ist die Hochschulverwaltung?

„Denn wem es an seiner Hochschule nicht gefällt, wird Probleme haben seine volle Motivation für das Studium aufzubringen.“

berichtet Malte Eilenstein von Plan Z aus seiner Beratungserfahrung. Daher sollten Sie interessante Hochschulen einfach mal besuchen und sich in eine Vorlesung aus dem Wunschstudienfach setzen. Die findet sie im Vorlesungsverzeichnis.

Was bringt ein Schnupperstudium?

Einige Hochschulen bieten Schülern auch die Möglichkeit, als Schnupperstudierenden an den regulären Hochschulveranstaltungen teilzunehmen. Anschließend sollten Sie das Gespräch mit den künftigen Kommilitonen suchen. Die haben meistens viel über ihr Studienfach zu erzählen. Auch Alumni-Netzwerke helfen hier weiter, indem sie Kontakte zu Studenten oder Absolventen vermitteln.

„Der Besuch regulärer Veranstaltungen ist dann sinnvoll, wenn man schon genauer weiß, in welche Richtung es gehen soll. Wer sich erstmal einen Überblick verschaffen will, für den bieten Hochschulinformationstage eine gute Gelegenheit“,

rät Studienberaterin Dr. Elke Mittag.

Regelmäßige Angebote

Solche Veranstaltungen, die Schülern einen breiten ersten Eindruck vom Studienangebot vermitteln sollen, finden regelmäßig an fast allen Hochschulen statt. Mal sind es einfache Infoveranstaltungen und Vorträge, mal ganze Sommeruniversitäten und Schülercolleges, die möglichst anschaulich zeigen sollen, was an der Hochschule passiert.

Interessierte erfahren mehr über die Hochschule und das Studienangebot, können sich den Fachbereich und die Labore genauer ansehen sowie mit Lehrenden und Studierenden ins Gespräch kommen. Nicht selten können Schüler aber auch ganz praktische Erfahrungen sammeln und eigene Experimente durchführen.

Hochschulen wollen immer auch werben

Studieninteressierte sollten sich allerdings klar machen, dass Hochschulen mit ihren Angeboten, seien es nun Informationsveranstaltungen, Beratungen oder Self-Assessments im Internet, natürlich auch immer eigene Interessen verfolgen.

Zum Beispiel indem sie gezielt Studienfächer mit sehr geringen Bewerberzahlen besonders attraktiv machen. Dennoch sind sie auf jeden Fall hilfreich.

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