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Die Wurzeln der LeanStartupMethode – Teil 5: Die Leiter zum Erfolg



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Produkte ändern sich stetig während der Feinabstimmung des Motors. Möglicherweise, wenn auch seltener, muss die Strategie ebenfalls geändert werden, eine sogenannte Kurskorrektur gemacht werden. Die übergeordnete Vision wird dagegen nur selten angetastet.

lean-startup1 Die Wurzeln der LeanStartupMethode - Teil 5: Die Leiter zum Erfolg


Hier schreibt für Sie:

 

80 Eric RiesEric Ries hat die Lean-Start-Up Methode begründet und populär gemacht.

Profil

Wann muss der Kurs korrigiert werden?

Entrepreneure setzen alles daran, ein Startup ans Ziel zu bringen. Je der Rückschlag ist eine Chance, zu lernen, wie sie am besten dorthin gelangen. In der Realität ist ein Startup ein Sammelsurium von Aktivitäten.

Vieles passiert gleichzeitig: Der Motor läuft rund, wir gewinnen neue Kunden und pflegen den vorhandenen Bestand; wir nehmen Feinabstimmungen vor, versuchen, Produktmerkmale, Marketing und Betriebsabläufe fortlaufend zu verbessern; und wir steuern unser Vehikel, müssen entscheiden, ob und wann eine Kurskorrektur an geraten sein könnte.

Herausforderungen ausbalancieren

Die Herausforderung für einen Entrepreneur besteht darin, dass er alle diese Aktivitäten unter einen Hut bringen und ausbalancieren muss. Auch das kleinste Startup sieht sich der schwierigen Aufgabe gegenüber, die Bestandskunden technisch zu unterstützen und gleichzeitig Innovationen auf den Weg zu bringen.

Selbst etablierte Unternehmen sind mit der Notwendigkeit kon frontiert, in Innovation zu investieren, um nicht als veraltet zu gelten. Was sich in der Wachstumsphase ändert, ist der Mix dieser Aktivitäten im Arbeitsportfolio eines Unternehmens.

Entrepreneurship ist Management. Doch stellen Sie sich einen modernen Mana ger vor, der mit der Aufgabe betraut wurde, ein neues Produkt in die bestehenden Strukturen eines etablierten Unternehmens einzufügen.

„Wir haben nichts erreicht“

Vielleicht tritt er nach einem Jahr vor seinen Finanzvorstand (CFO) und bekennt: „Wir haben die prognostizierten Wachstumsziele leider nicht erreicht. Wir haben fast keine neuen Kunden und Einnahmequellen erschlossen. Trotzdem haben wir viel gelernt und befinden uns an der Schwelle einer bahnbrechenden neuen Geschäftssparte. Alles, was wir brauchen, ist ein weiteres Jahr Zeit.“

In der Regel wäre das der letzte Bericht, den ein Intrapreneur seinem Arbeitgeber erstattet. Die Unfähigkeit, konkrete Ergebnisse vorzuweisen, wird von der Geschäftsleitung meistens auf unzu längliche Planung oder mangelhafte Umsetzung zurückgeführt.

Der Weg zu Ruhm und Reichtum

Beides zählt zu den schwerwiegenden Versäumnissen, doch in unserer heutigen Wirtschaft pflastern genau diese Stolpersteine der Neuproduktentwicklung den Weg zu Ruhm und Reichtum.

Die LeanStartupBewegung berücksichtigt, dass auch diese firmeninternen Innovatoren zu den Entrepreneuren zählen und ein unternehmerisch denkendes und handelndes Management zu ihrem Erfolg beitragen kann.

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