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Umfrage des Bundesverband Digitale Wirtschaft: Trends & Wachstumsprognosen 2012


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Und noch eine schönklingende  Prognose für 2012, die uns sicherlich alle erfreut: Mehr als 85 Prozent der Unternehmen der digitalen Branche gehen von einem Umsatzwachstum aus. Auch neue Mitarbeiter werden wohl gesucht. Wie sehen sie denn nun aus, die Trends und Erfolgsgeheimnisse der Unternehmen?


Geschrieben von:

 

simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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101 Unternehmen wurden befragt

Der  Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat 101 seiner Mitgliedsunternehmen befragt. Und die schauen optimistisch in die Zukunft: Drei Viertel der Befragten erwarten zum Beispiel eine erneute Zunahme der Mitarbeiterzahlen.

Als eindeutigen Trend identifizieren die Unternehmen die steigende Relevanz des Internets für Image- und Brandingkampagnen, die Notwendigkeit von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie den Nachweis einer messbaren Reaktion der Nutzer bei Online-Werbekampagnen.

Digitale Wirtschaft behauptet sich krisenfest

„Fast jedes der Unternehmen geht von steigenden Umsätzen aus und plant zugleich neue Stellen ein. Im Kundengeschäft gelten besonders mobile Themen, Social Media und Bewegtbildwerbung als attraktive Umsatzsegmente.

Zugleich gewinnt die Relevanz von Online-Kampagnen in der Markenkommunikation verstärkt an Bedeutung. Die digitale Wirtschaft behauptet sich daher auch in wirtschaftlich schwierigem Umfeld krisenfest“, sagt BVDW-Präsident Arndt Groth (Adconion Media Group)

Trend: Internet wird wichtiger für Image- und Brandingkampagnen

Die deutschen Unternehmen profitieren von wachsenden Umsätzen in der digitalen Wirtschaft. Während im Jahresvergleich von 2010 zu 2011 bereits rund 75 Prozent der Befragten steigende Umsätze verzeichnen konnten, gehen mehr als 85 Prozent der Unternehmen der digitalen Branche von einem erneuten Anstieg der Umsätze in 2012 aus.

Dabei identifiziert die Mehrheit der Befragten (86 Prozent) die steigende Relevanz des Internets für Image- und Brandingkampagnen im Kundengeschäft als einen eindeutigen Trend.

76 Prozent wollen neue Mitarbeiter einstellen

Knapp zwei Drittel der Unternehmen (65 Prozent) geben an, im Jahr 2011 neue Mitarbeiter fest eingestellt zu haben. Für dieses Jahr prognostiziert über drei Viertel der Befragten (76 Prozent) eine weitere Zunahme ihrer Mitarbeiterzahlen.

19 Prozent der Unternehmen gehen von keiner Veränderung der Mitarbeiterzahlen in 2012 aus und nur drei Prozent erwarten eine Abnahme. Entgegen dieser insgesamt positiven Entwicklung spüren bereits jetzt über 59 Prozent der Befragten die Auswirkungen von einem akuten Fachkräftemangel in der Online-Branche.

Ganze 81 Prozent stimmen der Aussage zu, dass künftig mehr in Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter investiert werden muss, um eigene Expertise in den Unternehmen aufzubauen. Das klingt doch schonmal gut. Schade dass es Ende des Jahres keine Umfrage geben wird, wie viele dieser guten Vorsätze zum Jahresande auch umgesetzt wurden!

Erfolgsmesungen, Bewegtbild und Datenschutz wichtige Trends

Fast 79 Prozent der Befragten bestätigen, dass der Nachweis einer messbaren Reaktion der Nutzer zur Erfolgsmessung der Online-Werbung immer wichtiger wird. Zugleich erachten fast zwei von drei Unternehmen (66 Prozent) das Trendthema Bewegtbild als eines der künftig wichtigen Umsatzsegmente der Online-Werbebranche. A

Auch für fast zwei Drittel der Unternehmen (64 Prozent) gilt Targeting als effektives Mittel zur Steigerung des Abverkaufs. Sechs von zehn Unternehmen (62 Prozent) stimmen zudem der Aussage zu, dass durch Social Commerce und Mobile Commerce neue Umsatzpotenziale erschlossen werden.

Unter den freien Nennungen dominierten insgesamt mobile Themen, dicht gefolgt von Social Media und der Relevanz von der nationalen und europäischen Datenschutzgesetzgebung.

Wer wurde befragt?

Insgesamt haben sich 101 Unternehmen im Zeitraum von zwei Wochen an der Online–Befragung beteiligt. Folgende Wirtschaftszweige waren dabei:

  • Internetagenturen (29 Prozent)
  • Internet-/IT-Dienstleister (19 Prozent)
  • Online-Mediaplaner/-Mediaagentur (11 Prozent)
  • Online-Vermarkter (10 Prozent), Performance Marketing-/Affiliate-/Search-Anbieter (9 Prozent)
  • Portalbetreiber/Publisher (4 Prozent)
  • Mobile Dienstleister (2 Prozent)
  • sonstige Unternehmen der digitalen Wirtschaft (16 Prozent).
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