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Gut präsentieren statt Blut & Wasser schwitzen: Einfach Sie selbst sein!


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Um vorwärts zu kommen muss man sich auch öfter mal in die erste Reihe stellen – selbst wenn einem das gar nicht liegt, muss man seine Meinung vortragen oder ein Projekt präsentieren. Gut, wer jetzt richtig vorbereitet ist. Und das kann man, wie Martina Pütz glaubhaft beschreibt, erlernen.

Auch Sie können präsentieren!

Nervenflattern vor Ihrem Vortrag? Ein bisschen Nervosität gehört dazu. Aber bitte nicht so viel Angst, dass Sie in der Nacht vorher kein Auge zumachen, meint Martina Pütz.

Ihren schlauen Praxis-Ratgeber „Einfach Präsentieren“ widmet die Kölner Trainerin allen Büromitarbeitern, Studierenden und Selbständigen, die häufig vor Kollegen oder Kunden frei sprechen müssen.

Lassen Sie Ratgeber im Regal stehen

Falls Sie auch zu denen gehören, die vor jeder Präsentation immer noch Blut und Wasser schwitzen, weil sie den richtigen Dreh für einen überzeugenden Auftritt scheinbar noch nicht gefunden haben, für den hat Pütz abhilfe.

Gleich zu Beginn Ihres Buches präsentiert sie die beste Nachricht, die alle beruhigen sollte: Sie müssen keine weiteren Ratgeber kaufen, um souverän vor Publikum zu sprechen, und die alten auch nicht mehr aus dem Regal nehmen.

Alles was Sie brauchen, können Sie bereits!

Es gibt eh keine universelle Gebrauchsanweisung und auch keine goldene Regel für erfolgreiche Präsentationen: „Die hohe Kunst der Präsentation ist gar keine“.

Alles, was Sie für einen gelungen Auftritt brauchen, besitzen Sie bereits: zum Beispiel die Fähigkeit, überzeugend von den Dingen zu erzählen, die Sie interessieren. Der Rest ist Feintuning und Kopfsache. Pütz unterstützt Sie dabei gerne.

Mit dem richtigen Selbstbild zum Erfolg

Ob Sie authentisch und plausibel rüberkommen, hängt weniger von Ihren Folien als von Ihrem Selbstbild ab. Wer mit der Einstellung „Das kriege ich nicht hin“ in den Meeting-Raum stolpert, hat den Nährboden für einen misslungen Vortrag bereits gelegt.

Eigenlob stimmt!

Pütz: „Wir sind Meister der Selbstkritik. Wir selbst verweigern uns die Anerkennung, die wir von anderen gerne hätten“. Daran sollten wir arbeiten. Ein freundlicher Blick in den Spiegel ist ein Anfang. Oder ein Eigen-Lob für Ihre guten Leistungen im Job oder Studium.

Haben Sie sich eigentlich heute schon gewürdigt? Bitte (nicht) lächeln, das ist ernst gemeint: Wir loben uns täglich viel zu selten für das, was wir können. Dabei stinkt übertriebenes Eigenlob viel zu selten und stimmt in den meisten Fällen eher.

Präsentationsmythen entzaubert

Pütz zeigt Ihnen natürlich auch, wie Sie Ihren Vortrag professionell anmoderieren, gute Überleitungen schaffen und gelassen mit Motzern aus den hinteren Reihen umgehen. Dabei entzaubert die Autorin reihenweise althergebrachte Präsentations-Mythen. Zum Beispiel die vom „Lächel-Zwang“.

Natürlich wäre es ideal, wenn Ihre Stimmung vor dem Auftritt so gut ist, dass Sie Ihr Publikum regelrecht anstrahlen. Meist ist das aber nicht der Fall. Dann zwingen Sie sich auch nicht dazu.

Besser Authentisch sein als mit aufgesetztem Grinsen

Es ist allemal besser, authentisch ernsthaft rüberzukommen als aufgesetzt freundlich. Und ganz nebenbei nehmen Sie gleich etwas Druck aus der Situation, wenn Sie sich nicht zum Grinsen überreden müssen.

Fazit: Lesen Sie das Buch, falls Sie unter Präsentationsangst leiden! Sie profitieren mehrfach davon: Von einem positiveren Selbstbild, von stärkeren Auftritten vor Publikum und von deutlich mehr Gelassenheit, selbst wenn Sie tatsächlich einmal patzen.

Hier schreibt für Sie:

 

85 Oliver IbelshäuserOliver Ibelshäuser ist Journalist und Inhaber des Redaktionsbüros Text & Vision.

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