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Der Karriere-Führerschein: Zum Abschluss 3 schnelle Entscheidungs-Hilfen



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Los geht’s nun mit dem letzten Thema unseres Kommunikations-Kochbuchs: Hier geht es zum Abschluss nochmal um ein alltägliches, wichtiges Thema: Entscheidungen fällen. Ganz in diesem Sinne schließt mit dieser Folge auch die Serie. Ich hoffe, Sie konnten in den letzten Monaten einige Tipps und Hinweise für Ihren Arbeitsalltag gewinnen und manche (Kommmunikations-)Aufgabe einfacher oder schneller lösen. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg beim Erproben und Verfeinern der einzelnen „Kommunikations-Rezepte“.

entscheidungen Der Karriere-Führerschein: Zum Abschluss 3 schnelle Entscheidungs-Hilfen


Hier schreibt für Sie:

 

mn-daefler-2014-03-17-farbig Professor Dr. Martin-Niels DäflerProf. Dr. Martin-Niels Däfler lehrt an der Hochschule für Oekonomie & Management (FOM) in Frankfurt am Main.

Profil

Wenn Sie sich für eine Sache entscheiden, haben Sie in der Regel die Qual der Wahl, sich für die beste zu entscheiden. Doch welche ist die beste, um Ihr spezifisches Problem zu lösen? Dafür habe ich Ihnen nochmal drei Methoden für schnelle Entscheidungen zusammengestellt.

Entscheidungshilfe 1: Bauchentscheidung

Eigentlich gibt es gar keine rationalen Entscheidungen. Neurologische und psychologische Forschungsergebnisse zeigen glaubhaft, dass Menschen ihre Entscheidungen zunächst unterbewusst, vor allem emotional geleitet, treffen und erst später rationalisieren.

Es hätte also gar keinen Sinn, versuchen zu wollen, sich rein vernunftgemäß zu entscheiden. Auf dieser Erkenntnis fußt die – seriös gemeinte – Empfehlung, nur dem eigenen Bauchgefühl zu vertrauen. Vor allem für kleinere Probleme ist es oft praktikabel, einfach den eigenen Emotionen zu vertrauen.

Entscheidungshilfe 2: CAF-Methode

Bei weiter reichenden Problemen mag und sollte man sich nicht mehr nur auf seine Gefühle verlassen. Hier hilft die CAF-Methode („Consider all facts“), bei der möglichst alle Einflussgrößen für eine Entscheidung herangezogen werden. Das Prinzip ist banal: Sie listen alle Punkte auf, die etwas mit Ihrem Problem zu tun haben, wie etwa:

  • die Kosten beziehungsweise das Preis-Leistungs-Verhältnis,
  • die Zeit, die benötigt wird,
  • die Wirkung auf Kunden oder
  • die Akzeptanz bei Mitarbeitern.

Welche Alternative ist am besten geeignet?

Anhand dieser Liste überlegen Sie dann, welche der Lösungsalternativen am besten geeignet ist. Der Vorteil dieser Methode ist, dass man – bedingt durch die Schriftlichkeit – alle Entscheidungsfaktoren auf einen Blick ersehen kann.

Bei der Erstellung Ihrer Kriterienliste sollte ein Faktor natürlich nie fehlen: die Realisierbarkeit. Denn was nutzt die beste Idee, wenn sie nur schwer oder mit hohem Aufwand umgesetzt werden kann?

Entscheidungshilfe 3: Entscheidungsmatrix

Während die ersten beiden Entscheidungshilfen vergleichsweise schnell anzuwenden sind, erfordert die Methode der Entscheidungsmatrix etwas mehr Aufwand. Stellen Sie hierfür zunächst alle Kriterien zusammen, die für Ihre Entscheidung relevant sind – wenden Sie also die CAF-Methode an.

Wichtig dabei ist, dass Sie die einzelnen Faktoren positiv formulieren, für jedes Kriterium muss also gelten: je mehr davon, desto besser. Jetzt bewerten Sie jede Ihrer im vierten Schritt erarbeiteten Lösungsalternativen anhand der Kriterien.

Verwenden Sie dafür eine Skala von 1 (sehr schlecht) bis 10 (optimal). Dann müssen Sie nur noch die Punktwerte addieren und Sie erhalten die beste Lösung.

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