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Gründerreport aus Wellington, Neuseeland: Die eigenen Fähigkeiten vermarktet


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Offenlegung & Bildrechte:  Das holländische Tourismus-Unternehmen TravelEssence unsere Kosten für Flug, Inlandsflüge und Verpflegung für eine Recherche-Reise nach Neuseeland übernommen. Bildmaterial erstellt mit einer Systemkamera unseres Sponsors Olympus. Bild-Location: 4/378 Evans Bay Parade, Hataitai, Wellington 6021, Neuseeland.

Elisabeth Schuitema, genannt Leisha, eröffnete 2004 aus der finanziellen Not heraus eher zufällig ein Bed & Breakfast in Neuseelands Hauptstadt Wellington. Der Name Homestay at Evans Bay ist quasi ihr Erfolgsprogramm, das ihr sogar einen Artikel in der New York Times bescherte. img_1839 Gründerreport aus Wellington, Neuseeland: Die eigenen Fähigkeiten vermarktet


Hier schreibt für Sie: Simone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation. Profil

Berühmte Nachbarn und spezieller Service

Leisha, zu deren Nachbarn einst Michael J. Fox gehörte, ist eine kleine, höfliche alte Dame, die jede Menge Geschichten erzählen kann. Ihr Haus ist adrett und freundlich, Blumen auf dem Tisch, Blümchentapeten im englischen Landhaus-Stil, Seidenkissen und -decken im Bett, Tee und Kekse im Zimmer und alles ausgesprochen ordentlich.

Und Leisha kommt ihre Gäste auch gerne mal am nahegelegenen Flughafen abholen: „Ich mache gerne Extras für die Leute, “ sagt Leisha. Die Gäste sollen sich in ihrem Haus an der Evans Bay ganz wie zu Hause fühlen – und dass sie es tun, davon künden die liebevoll gestalteten Gästebücher auf den Tischen im Zimmer. „Schreiben Sie nur hinein was sie wollen, ich kann es ja später wieder herausreisen“ sagt sie zu mir mit viel Humor und Augenzwinkern.

1956 mit dem Schiff ausgewandert

Auch wenn Leisha den Eindruck einer perfekten Gastgeberin macht, kam sie zu ihrem Beruf eigentlich eher zufällig: Denn ursprünglich verlief ihr Leben eher in traditionellen Bahnen. Mit 18 kam sie mit ihren Eltern aus den Niederlanden nach Neuseeland, das war 1956. Damals fuhr man die weite Strecke noch mit dem Schiff.

Viel Lust auszuwandern, hatte sie damals nicht, aber ihr Vater, ein Kaufmann bestimmte das so. Noch heute hält Leisha Kontakt zu Schulfreunden auf der anderen Seite der Welt.

Ihre Söhne gingen mit Peter Jackson zur Schule

Ihr Name Leisha ist die englische Abkürzung des des holländischen Namens Lisje, der Kurzfassung von Elizabeth. Die Neuseländer haten Lisje nicht richtig aussprechen können, erzählt sie, sie immer Lisha genannt worden – da habe sie ihren Vornamen angliziert.

Statt zur Uni zu gehen, arbeitete sie lange Zeit als Modell heiratete und bekam zwei Söhne, die u.a. mit Herr-der-Ringe-Regisseur Peter Jackson zur Schule gingen.

Die eigenen Fähigkeiten vermarktet

Nach einigen Schicksalsschlägen In finanzielle Not geraten, hätte sie 2004 beinahe ihr Haus verkaufen müssen. Da sie viel gereist war, mehrere Sprachen spricht und sich auch gerne um andere kümmert, kam ihr die Idee, stattdessen daraus ein Bed&Breakfast zu machen.

Auch den Namen fand sie eher zufällig: Sie telefonierte mit der Bank, um ihren Kunden auch Kreditkartenzahlung zu ermöglichen und wurde nach dem Namen ihres B&B gefragt:

Gründergeist und moderne Kommunikationsmedien

Sie blickte aus dem Fenster, schaute über die Evans Bay und sagte spontan: Homestay at Evans Bay B&B.Von ihrem Sohn bekam sie dafür etwas Geld, seine Freunde schickten die ersten Gäste vorbei.

Obgleich Elizabeth eher ein traditionelles Weltbild hat, schätzt sie doch moderne Kommunikationsmedien. Das Internet bietet ihr die Möglichkeit, mit Freunden und Bekannten auf der ganzen Welt zu kommunizieren. Und ihre Gäste können bei ihr sogar per SMS von unterwegs buchen.

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