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Entspannungsratgeber für Manager: Chefs sind Kutscher, nicht die Pferde


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Wer nach oben kommen will – und dann auch noch oben bleiben will, muss vor allem eines lernen: loslassen! Diese simple Wahrheit geht oft unter. Umso wichtiger, dass Markus Jotzo in seinem lesenswerten Buch genau darauf aufmerksam macht. Ein wichtiges Buch, das zeigt, wie man selbst Karriere machen kann, ohne auf der Strecke zu bleiben. Und gleichzeitig anderen den Weg zu deren Karriere ebnet.

Mehr Freizeit und bessere Mitarbeiter-Leistungen

Jeder kennt sie, die „verkrampften“ Manager und Vorgesetzten, die selbst noch vom mallorquinischen Strandhotel aus E-Mails schreiben, weil sie 24 Stunden im Dienst sind, 365 Tage im Jahr. Denen hat Markus Jotzo sein erstklassiges Buch „Loslassen für Führungskräfte“ gewidmet.

Aber auch Kontrollfreaks und gut meinende Glucken-Chefs sollten diesen „Entspannungs“-Ratgeber lesen, um sich selbst und ihren Mitarbeitern das Leben zu erleichtern. Belohnt werden sie durch „echten“ Freizeitausgleich und bessere Leistungen der ganzen Abteilung.

Im Teufelskreis der Unentspanntheit

Darum geht es: Bewusst oder unbewusst reißen viele Teamleiter die komplette Verantwortung und einen Großteil der Arbeit an sich. Das hat fatale Folgen. Ist der Boss außer Haus, liegen Projekte brach, weil wichtige Entscheidungen nicht getroffen werden können.

Zudem fühlen sich viele Mitarbeiter demotiviert, weil die Ergebnisse ohnehin nur dann perfekt sein können, wenn sie von ihm selbst stammen.

Wenn die Strategieplanung auf der Strecke bleibt

Im Umkehrschluss vernachlässigt der Abteilungsleiter seine Kernaufgaben: „Denn je mehr der Chef den Springer gibt, desto weniger Zeit hat er fürs Nachdenken und strategische Planen. Wo sollen denn die Ideen herkommen, wie sich die übermäßige Arbeitsbelastung in den Griff bekommen lässt? Ein Teufelskreis!“

Jotzo weist Ihnen den dualen Ausweg: Sie nehmen Ihre Mitarbeiter stärker in die Pflicht und eröffnen ihnen den nötigen Raum für eigene Entscheidungen. Auch wenn das anfangs schwerfällt und Fehler mit sich bringt.

Die Kutsche ziehen andere für Sie

Im Gegenzug geben Sie Ihren Leuten genau die Unterstützung und Informationen, die sie im Alltag benötigen. „Sie sind in der komfortablen Situation, die Zügel in der Hand zu halten.

Die Kutsche ziehen andere für Sie. Allerdings nur, wenn Sie das zulassen. Stellen Sie sich die Frage: Arbeite ich an meiner Abteilung oder in meiner Abteilung?“

Gutes Team-Management braucht Training

Neue Rollenverteilung, das Abgeben und Erlernen von Verantwortung braucht Zeit. Und einen guten Trainer. Jotzo ist ein hervorragender Coach. Er sagt Ihnen, wie Sie Ziele vereinbaren und Aufgaben verteilen.

Wie Sie Meetings führen oder sich auch mal zurücknehmen: „Sorgen Sie dafür, dass Ihre Leute nach Feierabend wissen, was sie am Tag geschafft haben und was sie am nächsten Tag oder in der nächsten Woche tun wollen.“

Fazit

Ein nützliches, überaus motivierendes Buch für Chefs, die ihre Leute bislang meist unbewusst klein gehalten haben und nun wachsen lassen möchten. Und in der Folge gleich doppelt profitieren: von top-motivierten Mitarbeitern und Wochenenden ohne Handy- und Laptop-Stress.

Hier schreibt für Sie:

 

85 Oliver IbelshäuserOliver Ibelshäuser ist Journalist und Inhaber des Redaktionsbüros Text & Vision.

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