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Pro-Crowdsourcing-Kampagne des Guardian zum Open Journalism: Töteten die drei kleinen Schweine den Wolf?


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Open Journalism, partizipativer Journalismus, Bürgerjournalismus oder Graswurzel-Journalismusist eine Form des Journalismus, bei der Bürger durch eigene Medien am gesellschaftlichen Diskurs teilnehmen können – via Twitter, Facebooks & Blogs.


Hier schreibt für Sie:

simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Viele Köpfe denken mehr als einer

Die Idee dahinter, getreu dem Motto „Tausende Köpfe denken mehr als einer“: Je mehr Menschen sich an der Wahrheitsfindung beteiligen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, diese auch wirklich zu finden. Wahrheitsfindung per Crowdsourcing sozusagen.

Von Medienvertretern hingegen wird diese Form des Journalismus gerne verspottet, als irrelevant abgetan oder als preiswerte Konkurrenz angesehen.

Eine alte Geschichte kreativ neu erzählt

The Guardian, bekannt dafür, Open Journalism gezielt für die Berichterstattung einzusetzen, hat nun einen TV-Spot gelauncht, der auf amüsante Weise die Vorteile des Open Journalism erklärt.

Dazu nahm sich das Blatt die bekannte Geschichte von den Drei kleinen Schweinchen und dem Wolf vor, der das Haus wegpustet – und drehte sie kreativ um. Im Video nämlich müssen sich kleinen Schweinchen vor einem Gericht verantworten – wegen Mord am Wolf.

Alles ist anders, als man denkt

Und während eine heftige Diskussion darüber entbrennt, ob die Schweinchen nun unschuldig sind oder nicht, bringt The Guardian Mit Hilfe seiner vielschichtigen Kommunikationskanäle gemeinsam mit Lesern und Nutzern die Wahrheit ans Licht:

Die drei Schweinchen sind nämlich Versicherungsbetrüger, der Wolf hatte Asthma und hätte das Haus der Drei nie wegpusten können. Sieg für die Schwarmintelligenz aus dem Internet! Und Sieg für The Guardian, der so ziemlich kreativ auf die Möglichkeiten des partizipativen Journalismus aufmerksam macht.

Weitere Aktionen geplant

Übrigens plant the Guardian im Zusammenhang mit der Campagne weitere kreative Aktionen. Der Spot von Regisseur Ringan Ledwidge wird von britischen TV-Sendern wie Channel 4, E4 und Film4 gesendet.

Eine Plakatkampagne in britischen Städten läuft und man will sogar 24 Stunden lang die  britischen Webseite von YouTube übernehmen.

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    Meistdiskutiert im letzten Monat:
  1. Eine schöne Idee und natürlich nicht neu. Das Internet als demokratischer Raum, im journalistischen Sinne. Das Problem: das Geld. Es gibt ja bereits unzählige Foren, Magazine etc., um sich publizistisch zu betätigen, nur: Die, die es können, die Journalisten, brauchen Aufträge, um davon zu leben (was für Freie Journalisten immer schwieriger wird), und die, die es nebenbei machen, können es nicht oder nutzen ihre Viertelfähigkeiten, um sich ein paar Mark nebenbei mit SEO-Texten zu verdienen. Dort, wo Bürgerjournalismus offiziell praktiziert wird, in einigen regionalen Magazinen, kommt er meist reichlich harmlos daher. Eine Perspektive gäbe es allerdings: den gezielten Aufbau hochwertiger journalistischer Fähigkeiten für interessierte Bürger, z.B. Senioren oder gut ausgebildete Arbeitslose. Diesen müsste aber eine passende Institution mit den entsprechenden Geldern übernehmen. Von allein jedenfalls wird das sicher nichts.

  2. Thomas Zehender

    Bürger-Journalismus der ernsthafteren Art. #in

  3. Michael Gebert

    CrowdSourcingDE said: Pro-Crowdsourcing-Kampagne des Guardian zum Open Journalism: Töteten die drei kleinen Schweine…

  4. Claudia Pelzer

    Pro-Crowdsourcing-Kampagne des Guardian zum Open Journalism: Töteten die drei kleinen Schweine den Wolf?

  5. Holger Froese

    Pro-Crowdsourcing-Kampagne des Guardian zum Open Journalism: T öteten die drei kleinen Schweine den Wolf? #Business

  6. Liane Wolffgang

    Pro-Crowdsourcing-Kampagne des Guardian zum Open Journalism: Töteten die drei kleinen Schweine den Wolf?: Open J…

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