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Neue Untersuchung zu den Zukunftstrends in Österreiche bietet wenig überraschendes: Mobilität nur im Geiste!


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Bildrechte: Bildmaterial von Zukunftsinstitut.

Das Zukunftsinstitut Österreich und Karmasin Motivforschung untersuchten die Zukunftspotenziale unseres Nachbarlandes Österreich. Die Trendstudie will beleuchten, worin die Zukunftsoptionen für Unternehmen und politische Gestalter liegen. Viel Neues bietet sie aber nicht.

austria1 Neue Untersuchung zu den Zukunftstrends in Österreiche bietet wenig überraschendes: Mobilität nur im Geiste!


Hier schreibt für Sie:

simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Zur Studie

Die Untersuchung basiert auf einer repräsentativen Onlinestudie mit 800 Befragten. Herausgekommen ist dabei ein Überblick über die wichtigsten Megatrends der kommenden Jahre. Für jemanden, der sich schon ein wenig mit Trendforschung beschäftigt hat, gibt es aber keine Überraschungen:

Die prognostizierten Megatrend mit dem identlisch, was Zukunftsforscher auch hierzulande seit Jahren vorhersagen: Wichtige  für Österreich werden, surprise, surprise,  „Globalisierung“ und „Neo-Ökologie“, in dessen Fahrwasser alternative Energien gefördert werden.

Green Innovation

Das Österreich von morgen lebt von grünen Innovationen. Doch Innovation bedeutet nicht ausschließlich Technologie. In der Bandbreite von Biobauer bis zur Elektromobilität liegen die Zukunftspotenziale Österreichs. Steigende Energiepreise und die zunehmend wahrnehmbaren Folgen der Klimaveränderung treffen auf die Sehnsucht nach einem Wertewandel – hin zu bewussterem Konsum und sinnvollem (Ver)-Handeln.

Was Österreicher glücklich macht, sind Freizeit und Familie. Nur 1 Prozent geben den Arbeitsplatz als Ort des Glücks an. Glück lässt sich nicht verordnen. Aber die groben Zutaten des Glücks und des Fortschritts schon: Engagement, Innovation, Bildung, Einkommen, Vertrauen, Vernetzung, Gesundheit, Toleranz, Demokratie und Freiheit.

Mobilität  – aber nur im Geiste

„In der Logik der Megatrends geht es nicht nur um die reine Interpretation der Zahlen und Fakten, sondern um das Erkennen des systematischen Spiels des Wandels und dessen Vernetzung“, so Studienautor Harry Gatterer, Geschäftsführer des Zukunftsinstituts, Österreich.

Megatrends sind ubiquitär, d.h. in allen erdenklichen Bereichen des täglichen Lebens zu finden, sie verändern das soziale Leben, die Wirtschaft und die Politik. Momente des Wandels bedeuten immer auch Veränderung. So versteht man heute unter Mobilität nicht mehr „in Bewegung sein“, sondern „Beweglichkeit“. Auch in der ArbeitsWelt geht es um die Mobilität im Geiste.

Kooperative Wissensarbeit

Die Zukunft Österreichs hängt stark davon ab, eine neue Form des Wirtschaftens voranzutreiben. „Kooperative Wissensarbeit“ könnte man diese Form des Arbeitens nennen – mit einem starken kommunikativen Fokus und der Fähigkeit der Beteiligten, sich kreativ gestaltend einzubringen.

Kreativität wird zur zentralen Triebkraft. Sie ist eine Sehnsucht der Menschen und die Basis für eine neue Unternehmens- und Wirtschaftskultur von morgen. Auch bei den neu gegründeten Unternehmen in Österreich wird dies deutlich: Selbstverwirklichung und Umsetzung der eigenen Ideen sind die Antriebsfedern von Start-ups.

Bildungschancen

Für eine nachhaltige, gerechte und lebenswerte Zukunft sind Kinder und deren Erziehung sowie Ausbildung der Schlüssel zu dieser. Konformität, Standardisierung, Hierarchie, Fehlervermeidung, heißt es in der Studie, sind die typischen Aspekte der Wirtschaft von gestern, aber immer noch die Merkmale der Schule von heute.

Die Gesellschaft entwickelt sich jedoch in die entgegen gesetzte Richtung – hin zu mehr Pluralismus, Individualität, Kreativität und Kooperation. „Zukunftsorientierte Bildung sucht somit nicht nach dem kleinsten gemeinsamen Teiler, sondern nach dem größten gemeinsamen Vielfachen“, so Franz Kühmayer, einer der Mitautoren der Studie. Das Ergebnis ist nicht das Sicherstellen gleichförmiger Mittelmäßigkeit, sondern die Förderung individueller Begabungen. Das Prinzip der „Aus“-Bildung ist überholt und muss durch „Fort“-Bildung ersetzt werden.

Regionen mit globalem Anschluss

Österreich steht für Lebensqualität. Deshalb ist es gleichermaßen als Land zum Leben sowie für Touristen als Urlaubsdestination interessant. Lebensqualität und Wohlbefinden bedeuten für die meisten Menschen, sich geborgen und in ihrem Umfeld verstanden fühlen. In einer globalen Welt gelingt dies durch Glokalisierung.

Regionen müssen sich auf sich selbst besinnen, den globalen Entwicklungen aber offen gegenüberstehen. So ist ein Leben ohne Internet kaum mehr möglich, aber ein Leben vom Internet schon. Die Glasfaserkabel mutieren zum digitalen Marktplatz und schaffen die Belebung von regionaler Tradition und von über Generationen weitergegebenen Fertigkeiten.

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