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Überblick zum Mobile Recruiting: Jobsuche mit Location Based Services



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Meine kleine Serie über Mobile Recruiting neigt sich, nach dem Artikel in ZEIT ONLINE und dem Interview mit Professor Böhm, dem Ende zu. Abschließend gebe ich hier einen Überblick zu den Möglichkeiten der mobilen Jobsuche und – im nächsten Text – 10 Tipps.


Hier schreibt für Sie:

 

simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Jobsuche im Internet läuft bislang noch immer recht konventionell ab: Man sucht in Jobbörsen oder direkt bei den Unternehmen nach freien Stellen. Das könnte sich allerdings in Zukunft radikal ändern: Schon bald könne die Jobsuche interaktiver und mobiler werden. Location Based Services heißt das Zauberwort.

Gegenwart: Jobsuche in Stellenbörsen

Schon heute ist Jobsuche per Handy möglich: Die meisten Online-Jobbörsen und auch viele Karriereseiten von Unternehmen bieten bereits Versionen ihres Angebotes, die für den mobilen Gebrauch optimiert sind.

Handys lassen sich aber noch viel besser zur Jobsuche einsetzen: Nämlich dann, wenn man die mobilen Daten mit dem jeweiligen Standort des Users verknüpft – Location Bases Services eben.

Zukunft: Jobsuche mit Location Based Services

Beim Stadtbummel alle freien Jobs in den jeweiligen Läden oder freie Stellen im hippen Bürogebäude angezeigt bekommen und sich dann direkt bewerben – das ist in Deutschland leider noch Zukunftsmusik. Immerhin: Die Jobbörse Jobstairs bietet seit kurzen eine Iphone-App, die freie Stellen in der Umgebung des Users anzeigt.

Das bedeutet aber nicht, dass man alle Jobangebote zu sehen bekommt, die lokal angeboten werden: Natürlich werden nur die Stellen angezeigt, die bei Jobstairs ausgeschreiben wurden. Und noch ein weiteres Manko ist zu beklagen: Der User sieht die Stelle zwar, kann aber dann nichts weiter tun, als nach Hause gehen und eine Bewerbung schreiben. Viel besser wäre es, er könnte auch sofort an Ort und Stelle reagieren.

Interaktion ist Trumph

Diesen Ansatz verfolgt Robindro Ullah, Leiter Zusatzservices bei der DB Services – wenn auch nur für sein Unternehmen. Die DB Services, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn AG, verantworte unter anderem die Instandhaltung der Bahnhöfe oder die Reinigung der Fahrzeuge.

In den Technikräumen des Berliner Hauptbahnhofs gibt es ein Azubi-Facility Management (FM) – Lehrpfad für Schüler. Dort können Interessierte direkt am Einsatzort erfahren, was die Angestellten den ganzen Tag tun und die Werkzeuge und Maschinen kennenlernen, mit denen gearbeitet wird. Dazu müssen sie sich mit dem LBS-Tool foursquare am Hauptbahnhof einchecken.

Location Based Services im Netzwerk

Der Konzern nutzt dazu das Soziale Netzwerk Foursquare (4sq), in dem Benutzer ihre Freunde über ihren momentanen Aufenthaltsort informieren können.

Wenn sie nun angeben, dass sie sich gerade am Berliner Hauptbahnhof befinden, finden sie auf 4sq ein sogenanntes Special der Deutschen Bahn, das eine Live-Führung durch die Technikräume des Hauptbahnhofes beinhaltet und parallel freie Stellen anzeigt.

Ist das wirklich die Zukunft?

Ob solche ortsbezogenen Anwendungen bei der Jobsuche sich aber tatsächlich durchsetzen werden, muss sich zeigen. Das hängt nicht zuletzt von der technischen Entwicklung ab – und davon, wie die Benutzer sie annehmen bzw. ob die Unternehmen sie überhaupt anbieten.

Ein wichtiger Aspekt ist auf jeden Fall der Datenschutz, wenn externe Anwendungen auf den Aufenthaltsort des Benutzers zugreifen.

Dieser Artikel erschien auch bei RP-ONLINE:

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