Studie zur Zukunft des Marketings: Social Media, Reise-Trends & Haule Marketing | Best of HR - B E R U F E B I L D E R
EnglishGerman

Studie zur Zukunft des Marketings: Social Media, Reise-Trends & Haule Marketing


Über Uns: Top500 & größtes englisches Blog zum deutschen Arbeitsmarkt & Bildungssystem, laut DIE ZEIT & Wikipedia eines der meistgelesenen HR-Blogs. Wir begleiten Kunden seit 15 Jahren im Wandel der Arbeitswelt (was unser Name bedeutet).
Bildrechte: Bildmaterial erstellt mit einer Systemkamera unseres Sponsors Olympus.

Das Zukunftsinstitut von Matthias Horx hat mal wieder eine neue Studie herausgebracht. Diesemal geht es um aktuelle Marketingtrends, genauer gesagt um den den Paradigmenwechsel in der werblichen Kommunikation: Weg von der Einbahnstraßen-Werbung hin zu mehr Dialog mit Kunden. haule-marketing Studie zur Zukunft des Marketings: Social Media, Reise-Trends & Haule Marketing


Hier schreibt für Sie:

simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

Profil

Märkte bestehen aus Menschen

Die Studie stellt fest: Dialog mit dem Kunden wird zur zwingenden Komponente jeder Kampagne, Einbahnstraßen-Botschaften erreichen niemanden mehr. Neue technische Möglichkeiten – Stichwort Social Networks – spielen dabei eine zentrale Rolle, denn sie bringen ganz neue Verhaltensmuster. Im Prinzip also nichts, was wir nicht schon wussten!

Zum Beispiel geht es um das viel diskutierten Thema „Social Media & Empfehlungsmarketing“. Neben der zunehmend gesellschaftlichen Integration der Web-2.0-Kultur in den Alltag sind es vor allem soziale Kontakte, die beim Kauf eines Produkts ausschlaggebend sind.

Bei Reisen informieren sich laut „Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus“ 40 Prozent der Urlauber zunächst im Netz bevor sie als zweitstärkste Informationsquelle zu 28 Prozent „Bekannte“ heranziehen.

Online + Offline

Marketer tun also gut daran, die Kommunikation über ihr Angebot im Kreis potenzieller Kunden zu unterstützen. Besondere Chancen ergeben sich dabei in der Kombination Online plus Offline, wie es der erste in der Marketingstudie beschriebene Trend „Word-OFF-Mouth“ im Blick hat.

Ein Beispiel aus der Praxis liefert die neue Marke „Canvas“ des Versandhändlers Lands’ End, die ein großes Picknick an der Spree in Berlin veranstaltete. Die Einladungen hierzu erfolgten über Facebook. Und wer das Picknick verpasste, hatte die Chance, an den darauffolgenden Tagen versteckte Kleiderpakete zu finden.

Die Hinweise auf die Verstecke gab es ebenfalls über Facebook. „Die Herausforderung der Zukunft besteht also vor allem in der richtigen Dosierung zwischen Online-Rekrutierung und Offline-Marketingevents“, so die Autoren der Studie. „Der Zugang zum privaten Raum der Kunden funktioniert dabei über das Social Web, die Multiplikation muss jedoch vor allem analog vonstatten gehen.“

Kunden zum Mitmach-Verkäufer machen

Der Kunde wird immer stärker zum aktiven Faktor von Marketing-Kampagnen, wird zum Teil der Kommunikation und somit zum Marken-Akteur, wenn er etwa bei Events, Games oder über nachhaltige Effekte Produkte und Dienstleistungen erleben kann. Ganz im Sinne von „Ich war dabei“ funktionierte beispielsweise die Aktion von Corona Light.

Über Facebook erhielten die User, die zuvor über den „Like“-Button ihre Sympathie mit dem Unternehmen bekundet hatten (www.facebook.com/CoronaLight), die Möglichkeit, ein Foto von sich hochzuladen, das im Anschluss auf einer realen Werbeanzeige auf dem Times Square in New York zu sehen war. Es ist eine Mischung aus User Generated Content, Do-it-Yourself und der Macht des Web 2.0, welche hinter dem Phänomen des Mitmach-Marketing von morgen stecken.

Marketing von alleine?

Ein Aspekt klingt aber zu schön, um wahr zu sein: Angeblich soll Marketing sogar ganz ohne Zutun eines Unternehmens – das soll der Trend „Haul-Marketing“ zeigen. Was dabei verschwiegen wird: Wie diverse Beispiele von Nestle bis Pril zeigen, kann sich ein solches Marketing auch ganz schnell verselbständigen.

Und was ist Halu-Marketing? Ganz einfach: Seit man Bilder ins Internet hochladen kann, geben modebewusste junge Menschen mit ihren schönen Kleidern an. Erst prahlte man mit Fotos auf privaten Homepages, dann auf Weblogs („Fashionblogs“) und jetzt in sogenannten Haul-Videos.

Videoblogger filmen sich selbst

Die Videoblogger filmen sich selbst – oft mit billigen Webcams – und schneiden das entstandene Material auch selber zusammen. Mehrere Hunderttausend dieser modebezogenen Beiträge sind aktuell auf der Videoplattform YouTube zu finden – und täglich werden es mehr.

Die Redaktion der Sendung „Good Morning America“, die auf dem US-Sender ABC läuft, hat errechnet, dass über Haul-Videoblogs den besprochenen Produkten bereits 1.000.000 Stunden kostenlose Werbung zukam. (Quelle: http://jezebel.com/#!5655171/ forget-vogue-fashions-new-tastemaker-is-youtube-teen)

berufebilder

Mehr HR-News & Tipps? Gerne sprechen wir auch persönlich mit Ihnen über Ihr Anliegen!


Der Debatten-Monitor bündelt 25.000+ Leserstimmen zu unseren Beiträgen auf B E R U F E B I L D E R, in Social Media & im Netz - aktuelle Debatten abonnieren. Viele unserer Beiträge entstehen durch Leser-Anregung: Schlagen Sie Ihr Thema vor!

Meinungen abonnieren per RSS oder (erforderliche URL!) Bitte die Debatten-Regeln einhalten, Beiträge müssen freigeschaltet werden. Fotos sind via Gravatar möglich, Ihre eMail-Adresse bleibt geheim.

    Meistdiskutiert im letzten Monat:
  1. SocialMediaNEWS_BOT

    ????????????????: Social Media, ????? …: Simone Janson, Journalist: Jobsuche, Bildung, Social Media, Existenzg…

  2. Alma Mater

    RT @SimoneJanson: Studie zur Zukunft des Marketings: Social Media, Reise-Trends & Haule Marketing

  3. Werbeartikel WW

    Paradigmenwechsel in der werblichen Kommunikation: RT @SimoneJanson: Studie zur Zukunft des Marketings

  4. KompetenzPartner

    Studie zur Zukunft des Marketings: Social Media, Reise-Trends & Haule Marketing: Das Zukunftsins…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.