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Studie wie wir in Zukunft leben werden: iTwin & Zeitersparniss als Genusskultur


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genuss-kultur-e1322426144958 Studie wie wir in Zukunft leben werden: iTwin & Zeitersparniss als Genusskultur Die Zukunft des Konsums gehört dem Genuss und seinen Märkten. Denn Genuss ist längst nicht mehr nur Synonym für gutes Essen und Trinken – der Begriff steht heute vielmehr für Sinnstiftung, Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung und somit für einen veränderten Blick auf den Konsum generell.


Geschrieben von:

 

simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

Profil

Vom Wandel der Genusskultur

In der neuen Studie „BuSINNes – der Wandel der Genusskultur“ des Zukunftsinstituts beleuchten die Studienautoren Thomas Huber, Anja Kirig, Cornelia Kelber und Hanni Rützler sechs zentrale GenussWelten der kommenden Jahre, in deren Lebensbereich der Genuss zum integralen Bestandteil des Alltags wird und in den kommenden Jahren weiter an Marktrelevanz gewinnen wird. Die Studie können Sie für 130 Euro bestellen!

Welche Zukunftsmärkte gibt es?

Jedes der sechs Kapitel erörtert eine spezifische GenussWelt und schildert, welche neuen Märkte sich herausbilden. Abgerundet wird es mit einer pointierten Zusammenfassung. Der Leser erhält hier praxisnahe Tipps und Regeln für den Unternehmensalltag.

Die Studie richtet sich an marketingorientierte Leser, die erfahren wollen, wie Aspekte des Genusses Märkte erobern, in denen sie heute noch kaum verortet werden. Zahlreiche zukunftsweisende und wirkungsvolle Best-Practice-Beispiele konkretisieren die Ausführungen und liefern viel Inspiration, um die Absatzchancen für das eigene Business zu verbessern.

Genuss als Synonym für Lebensqualität

Im Lebensmittelmarkt wächst bei den Konsumenten die Sehnsucht nach einem Food Change – dem Wunsch nach einer neuen Esskultur. Die Feinschmecker von morgen sind nicht nur aufgeklärter und anspruchsvoller, sondern auch kritischer.

Immer öfter nehmen sie Lebensmittel als UFOs , als „Unidentified Food Objects“, wahr. Die Kunst der Unternehmen wird in Zukunft darin bestehen, den mündigen Prosumenten (Produzent + Konsument) als Kenner, Liebhaber zu gewinnen und ihn schließlich zum Fan seiner Produkte und Dienstleistungen zu machen.

Neue Sprache

Hierfür braucht es eine neue, kulinarische Sprache. Ein Beispiel sind die sogenannten Aromaräder. Diese helfen Produzenten wie Handel dabei, ein standardisiertes System zur Beschreibung der olfaktorischen und gustatorischen Eigenschaften von Lebensmitteln zu schaffen.

Bei der Bitte den Geschmack von Brot zu beschreiben, erscheint das Vokabular auf den ersten Blick begrenzt. Begriffe, wie süß, salzig, aber auch alt und muffig fallen. Um Brot-, aber auch Wein-, Tee-, und Tabakaromen besser klassifizieren zu können, helfen Aromaräder und (foto)grafische sowie computeranimierte Visualisierungen bei der Versprachlichung von Geschmackseindrücken.

Nur so ist eine ausdifferenzierte Sprache über Lebensmittel möglich. Der Kunde lässt sich in Zukunft nicht mehr so leicht irgendetwas vorsetzen, sondern möchte proaktiv in einen Dialog eingebunden werden. Das erfordert neue, mutige Strategien und Geschäftsideen. Verdeutlicht wird dies im Kapitel „GenussWelt Sinn“.

Zeitsparen als neuer Genuss-Faktor

Die Flut an Informationen, die tagtäglich auf uns einströmen, erscheint unendlich. Kein Wunder, dass Entschleunigung, Rückkehr zur Langsamkeit und Besinnung auf elementare Werte des Seins weiter an Fahrt gewinnen. Für Unternehmen wird die Kunst darin bestehen, das Konsumgut Zeit richtig zu vermarkten.

Zeit ist rar und somit kostbar! „Nichts ist somit kundenfreundlicher als die Dienstleistung Zeitsparen“, so die Autoren. Sehr viel Zeit verbringen wir beispielsweise damit, an Informationen von elektronischen Geräten zu kommen, die wir gerade nicht mit uns führen.

Kommunizieren mit dem Rechner zu Hause

Was macht man, wenn man auf Reisen ist und auf Daten der heimischen Festplatte zugreifen will? Unglaublich praktisch ist hierfür die Neuerfindung des USB-Sticks namens iTwin. Er besteht aus zwei Komponenten, die identisch sind und miteinander kommunizieren können, wenn zwei Rechner online sind.

Alle Daten können dadurch von unterwegs abgerufen werden. Die Menge der zugreifbaren Daten wird allein durch den Festplattenplatz der beiden verbundenen Rechner limitiert, da sich die Daten schließlich nicht direkt auf den USB-Dongles befinden. Der Diebstahl eines Gerätes macht ebenfalls keinen Sinn, da ein Teil ohne das Gegenstück nicht funktioniert.

Verschwenden von Zeit als Genussaufgabe

Im Freizeitverhalten zeigt sich das neue Genussstreben besonders deutlich. Freizeitgenuss wird nicht mehr ausschließlich über freie Zeit definiert, sondern über das darin enthaltene Lebensentwicklungspotenzial. Der Urlaub ist beispielsweise nicht nur die perfekte Gelegenheit, Körper, Geist und Seele wieder in Einklang zubringen, sondern soll nachhaltig zur Steigerung der Lebensqualität beitragen.

Auf den Tourismusmärkten lässt sich beobachten, dass Reduzierung, Ursprünglichkeit und Natürlichkeit die neuen Schlagworte sind. „So wird das Verschwenden von Zeit zur neuen Genussaufgabe und muss neu erlernt werden“, so die Autoren. Das klingt einfach – ist es aber nicht in einer Welt, in der die Optionen des Lebens unbegrenzt scheinen und die Angst, etwas zu verpassen, allgegenwärtig.

Genussvolles Streben nach Schönheit

Der womöglich größte Wachstumsmarkt im sich ausbreitenden Genusskonsum dreht sich um Ästhetik und Schönheit. So sind sich die Autoren einig, dass die Menschen in Zukunft dem Gleichnis von Schönheit gleich Gesundheit gleich Selbstbewusstsein gleich Erfolg nacheifern werden – doch nach individuellen Maßstäben, einem Verständnis des Körpers als Eigenprodukt und unter dem Aspekt der Selbstverantwortung.

Schönheit ist gestaltbar und muss Spaß machen. Das Streben danach, der Prozess und das Ergebnis, sollen zum Genuss und nicht zur Qual werden. Die GenussWelt Schönheit beschreibt das individuelle Körperverständnis der Moderne und lässt Ästhetik zum Top-Genussmarkt werden.

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