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Studie zeigt die Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit unterschiedlicher Generationen: Unterschiedliche Einstellungen & Kommunikationsstile


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Alte Hasen und ambitioniert Newcomer könnten sich im Büro eigentlich optimal ergänzen. Die Realität sieht leider oft anders aus: Vor allem unterschiedliche Einstellungen zur Arbeit sorgen für große Missverständnisse, aus denen dann jede Menge Stress resultiert. Doch wie lässt sich das vermeiden?


Hier schreibt für Sie:

simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

Profil

Personaldienstleiser Robert Half im Rahmen seiner Studie Workplace Survey nach der Arbeitsmoral verschiedener Generationen gefragt. Ergebnis: Die Zusammenarbeit funktioniert keineswegs immer reibungslos:

Besonders Unterschiede in der Arbeitsmoral sind eine Hürde, die für ein funktionierendes Teamwork zwischen Babyboomern, Generation X und Generation Y zu nehmen ist. So sieht etwa ein Drittel der Personal- und Finanzexperten in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Einstellung zur Work-Life-Balance als größte Herausforderung.

3 Generationen

Dabei unterscheidet die Studie drei Gruppen:

  • Generation Y – geboren zwischen 1979 und 1999: Ichbezogen, technologieaffin, hat sehr viele Möglichkeiten
  • Generation X – geboren zwischen 1965 und 1978: Ambitioniert, individualistisch, ehrgeizig
  • Babyboomer – geboren zwischen 1946 und 1964: Erfolgreich, liberal, möchten entschleunigen

Reibungspunkte: Work Life Balance & Kommunikationsstil

Insbesondere Babyboomer in Österreich und der Schweiz sowie die Generation X in Deutschland haben Schwierigkeiten mit der Arbeitseinstellung der nicht-gleichaltrigen Kollegen. Die Generation Y sieht am wenigsten Reibungspunkte aufgrund differierender Meinungen hinsichtlich der Work-Life-Balance.

Ein weiteres Hindernis für einen harmonischen Arbeitsablauf ist für fast jeden fünften Experten ein voneinander abweichender Kommunikationsstil. Insbesondere die Generation Y meint, nicht die Sprache der älteren Kollegen zu sprechen.

Win-Win-Situation

Aber es gibt auch positive Auswirkungen: Die Bandbreite an Fachwissen ist vor allem für Schweizer (43 Prozent) und österreichischen (47 Prozent) HR- und Finanzmanager der größte Vorteil in der Zusammenarbeit verschiedener Generationen. Die Fach- und Führungskräfte in Deutschland schätzen primär die facettenreichen Standpunkte, die in die Zusammenarbeit einfließen (43 Prozent).

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