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Mein Text bei imgriff über das Arbeiten von Morgen: Tablet, Handy oder Notebook?


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Offenlegung:  Der Mobilfunkprovider o2 Business hat diverse Testgeräte wie das HTC Desire S Smartphone und das Nokia Bookle 3 G unbegrenzt zu Testzwecken kostenlos zur Verfügung gestellt – zusammen mit einer kostenlosen mobilen Internet- bzw. Handyflatrate. 

Ich experimentiere ja schon änger mit diversen mobilen Arbeitsgeräten herum. So richtig zufrieden war ich bislang noch nicht, auch wenn das HTC Desire S vergleichsweise Nahe an das perfekte Arbeitsgerät heranreicht. Bei imgriff.com habe ich nun einen Überblick über die Arbeitsgeräte und -möglichkeiten von morgen gegeben. Meine perfekte Lösung wäre ja ein Smartphone mit vernünftiger externer Tastatur und einen Holographischen Screen wie oben im Video. Dann bräuchte man ja sämtliche Diskussionen über Tablets oder Notebooks nicht mehr zu führen. Oder gibts das schon?



Geschrieben von:

 

simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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    Meistdiskutiert im letzten Monat:
  1. Das es irgendeine Möglichkeit zum „Zeigen“ geben sollte, dem muss ich zustimmen. Und da eine Maus oder ähnliches unterwegs unpraktisch ist bleibt uns wohl erstmal „nur“ der Multitouchscreen. Leider finde ich den Link gerade nicht, aber es gibt zum Beispiel auch Forschungen dazu, Vibrationen eines Smartphones/Tablets so zu timen, das das Gehirn dazu gebracht wird auf einer ebenen Fläche eine Schwelle zu „erkennen“. Damit hätte man zumindest schon mal die Möglichkeit Tasten zu simulieren. Das wäre doch für den Anfang auch schon mal ein guter Kompromiss, oder?.
    Übrigens vermute ich, das es vor allem Menschen leicht fällt eine Tablet-Tastatur zu verwenden, die das 10-Finger-Schreiben nie gelernt haben. Warum? Weil diese Menschen häufig ihre verschiedenen Finger viel vielseitiger auf der Tastatur einsetzen nachdem sie das Adlersuchsystem überwunden haben und sich dadurch leichter an das Tablet anpassen können. Schließlich hält man das auch immer wieder anders, so das sich immer wieder neue Anforderungen ergeben: mal in zwei Händen, so das nur die Daumen schreiben, mal auf einer Hand oder dem Unterarm, so das nur die andere Hand frei ist, mal flach auf dem Tisch liegend wie eine normale Tastatur, mal angewinkelt auf den Knien auf dem Sofa liegend, manchmal in merkwürdigen Winkeln zwischen Bauch und Tisch eingeklemmt wenn der Tisch belegt ist…
    Ein paar letzte Wort zu den Tablets: Ich finde es lohnt sich durchaus mal mit verschiedenen Tastaturen von Zusatz-Apps zu erperimentieren, das Layout – vor allem die Tastengröße – macht da enorme Unterschiede. Leider finde ich auch da wenige neue Alternativen. Wenn schon Multitouch, warum dann simulierte Tasten, warum nicht zum Beispiel mit einem einzigen Finger aus einer langen automatisch zoomenden Leiste den Buchstaben auswählen und ihn dann mit einer Bewegung nach oben „schnippen“? Oder noch einfacher, eine Tastatur die in Fingernähe die Tasten vergrößert, so das man sicher sein kann die richtige gedrückt zu haben. Nur zwei von vielen Ideen. Wie gesagt: Fehlanzeige…
    Diese mangelnde Innovationsfreude der Firmen ist leider auch ein Grund warum es schwer ist gute Informationen zu finden. Die meiste Entwicklung findet wohl an Universitäten statt und obwohl die Informatik ein sich so schnell veränderndes Feld ist sitzen die meisten Forscher hier in ihrem Elfenbeinturm und veröffentlichen ihre Ergebnisse eher in eigenen Papers, sogar in diesem benutzernahen Feld. Ich bin selten auf allgemein verständliche Informationen gestoßen und die meisten waren entweder veraltet oder die Ideen sind nach einem hoffnungsvollen Start nie weiterverfolgt worden. Außerdem sind die Informationen auch noch weit verstreut, deswegen kann ich im Moment leider nicht mit guten Links aufwarten so leid es mir tut. Von den ein oder zwei Seiten die ich im Kopf habe finde ich auch gerade die Links nicht. Aber der beste Weg ist denke ich sowieso sich auszudenken was schön wäre und dann zu fragen wie man das erreichen kann.

  2. Als fast fertiger Informatiker, der sich unter anderem mit Benutzerschnittstellen auseinandersetzt muss ich leider bezweifeln, das diese Idee so, selbst wenn sie technisch schon machbar wäre konkurrenzfähig wäre. Ein paar der wichtigsten Punkte für mich:
    – Kein taktiles Feedback – schon Tablet-Tastaturen sind hier grenzwertig. Warum sonst bräuchte man eine externe Tastatur? Sicher, es gibt schon Entwicklungen, Feedback z.B. mit Ultraschall zu erzeugen. Aber das ist eine weitere Technik die erst noch existieren muss.
    – Die Arme werden schnell lahm bei dieser Stellung.
    – Die zusätzliche Tastatur trennt die Aufmerksamkeit. Das „ideale“ Interface hat m.E. sowieso keine Tastatur mehr im klassischen Sinne sondern extrem gute Vorhersagen erlauben es sich auf die wahrscheinlichsten Buchstaben zu beschränken oder der PC arbeitet sowieso mit Spracheingabe.
    – Die Software, die in dem Video verwendet wird verwendet die gute alte Fenstertechnik. Diese Metapher ist langsam aber sicher ebenfalls überholt, da sie für alte Interaktionstechniken optimiert ist. Warum sich auf einen zweidimensionalen „Schreibtisch“ beschränken wenn man schon ein Hologramm hat? Wozu riesige Programme, wenn man doch eigentlich Aufgaben erledigt, die eh immer wieder ähnliche Tools benötigen? Zukünftige Software wird immer modularer. Nur mit dem passenden Softwareinterface kann man die Vorteile der Interaktionstechniken nutzen. Android hat diese Metapher ja auch schon ziemlich aufgegeben.
    – Wenn ich in der Straßenbahn sitze möchte ich nicht, das jeder auf meinen holographischen Screen gucken kann.

    Um das gleiche Gefühl zu erzeugen gibt es übrigens tatsächlich Möglichkeiten, wenn auch teure: Ein Display in der Brille (einäugig um die Orientierung in der realen Welt zu erhalten, beidäugig für 3D-Sicht oder sogar mit Einblendung in das Bild der realen Welt) und dazu ein Handschuh der Handbewegungen analysiert. Sieht dann Cyborg-artig aus mit der Brille und erzeugt belustigte Gesichter wenn man dann in freier Wildbahn scheinbar ziellos in der Luft herum fuchtelt, aber funktioniert. Interessant ist das diese Techniken sein Jahren existieren, sich aber wie viele andere nicht durchsetzen konnten. Deshalb dürfte es schwierig sein sie mit aktuellen Handys zu verbinden. Warum sie sich nicht durchgesetzt haben? Keine Ahnung…

    • Simone Janson

      Hallo Martin,
      danke für den Super-Kommentar. Ich sehe, du hast gleich mehrere Schritte weitergedacht als so mancher Hersteller (m.E. ein Grund dafür, warum sich so manche Technologien nicht durchsetzen).
      Ich dachte jetzt allerdings an eine richtige, normale Tastatur oder eine Notbooktastatur – weil ich deinen Einwand teile, dass man ein taktiles Feedback braucht teile: Auf einer Tablet-Tastatur im 10-Finger-System zu schreiben, ist ja auch schier unmöglich.
      Wenn Spracheingabe wirklich funktionieren würde, bräuchte man ja weder einen großen Bildschirm noch Tastatur. Allerdings kann ich mir Spracheingabe allenfalls für die Texteingabe vorstellen: Wo es darum geht, Elemente zusammenzustellen, zu Layouten, zu recherchieren oder Grafik zu bearbeiten braucht es dann doch wieder einen guten Bildschirm.
      Die Sache mit der Brille finde ich erstmal abschreckend: Man kann ja schon gut abdrehen, wenn man zu viel Zeit vor dem Computer verbringt – finde ich. Wenn der Computer dann noch mehr mit der Sinneswahrnehmung verschmilzt, macht mir das regelrecht Angst. Vermutlich geht das anderen Leuten ähnlich.

      Andererseits würde uns das vielleicht auch die Möglichkeit geben, die ziemlich ungesunde Schreibtisch-Arbeitsposition zu ändern: Man könnte zum Beispiel im Liegen, Stehen oder gehen arbeiten und einfach abwechseln.

      Wo finde ich denn verständliche Informationen darüber, was technisch sons noch so alles an Verbesserungen möglich ist?

  3. Aber ja
    Wenn man an das iPad mittels WLAN einen mobilen Beamer und einen WLAN Drucker anschließt
    Sowie die Apple Tastatur mit der Maus
    Perfekt wird das ganze mit dem skye-Scanner der scannt bei DIN A3
    Und ,wie gesagt alles mobil und ratzfatz auf und abgebaut.
    Na ja vieleicht spediere Ich mir noch ein Mac-Book Air………………

    • Simone Janson

      Das klingt super. Allerdings: Muss man das Beamer-Bild nicht irgendwo hinprojezieren? Und der große Touchscreen wie im Video fehlt natürlich auch – ich benötige den großen Bildschirm ja vor allem zum navigieren.

  4. Oelze Consult

    #Beruf Mein Text bei imgriff über das Arbeiten von Morgen: Tablet, Handy oder Notebook?

  5. Liane Wolffgang

    Mein Text bei imgriff über das Arbeiten von Morgen: Tablet, Handy oder Notebook?: Ich experimentiere ja schon än…

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