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Serie – Geld verdienen mit Bloggen: InText-Werbung



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Etwas, das ich für sehr erfolgreich hielt, war InText-Werbung. Dennoch flog sie raus: Brachte zu wenig und beim Leser hinterließ sie ein ungutes Gefühl.


Hier schreibt für Sie:

 

simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

Profil

InText-Werbung funktioniert so: Durch ein Script werden bestimmte Begriffe in einem Text mit Hyperlinks versehen. Und zwar in Grün (während die klassische Linkfarbe eher blau ist) und doppelt unterstrichen – im Unterschied zu herkömmlichen Links, die nur einfach unterstrichen werden.

So geht’s!

intext1 Serie - Geld verdienen mit Bloggen: InText-Werbung

intext2 Serie - Geld verdienen mit Bloggen: InText-Werbung

Fährt man dann mit der Maus drüber, poppt erst die als solche gekennzeichnete Werbung auf. Wenn man draufklickt, öffnet sich ein neues Fenster mit der Werbung. Erst hier gibt’s dann den Link zum Werbepartner.

Anders als Textlinks sind die automatisiert eingebauten Links nicht suchmaschinenrelevant und auch gekennzeichnet. Und anders als andere Werbeformen steht die Werbung dennoch genau da, wo der Leser am ehesten hinschaut: mitten im Text. Die ideale Werbeform also?

Die ideale Werbeform?

Aus sicht des Werbetreibenden vielleicht. Aus Sicht des Lesers leider nicht! Denn die fühlten sich veräppelt und fragten mich per Kommentar, warum man denn bei jedem Klick auf einen Link nur auf Werbung gelangen würde. Sprich: Der Unterschied zwischen den normalen, richtigen Links und den Context-Werbelinks war nicht jedem klar. Selbst internet-affinen Lesern offenbar nicht.

Ich hatte ehrlich mit so etwas gar nicht gerechnet: Vermutlich weil mir seit Jahren klar ist, dass doppelt unterstrichene Links Werbung bedeuten, ich deshalb gar nicht erst drauf klicke und mich die Werbeform gar nicht stört.

Fazit

Und weil man nicht einstellen kann, welche Keywords denn nun gehyperlinkt werden, weil manchmal auch die richtigen Links überlappt wurden und das ganze auch nur so 30-50 Euro im Monat brachte – habe ich die InText-Werbung letztendlich dann auch wieder entfernt.

Aus Unternehmersicht halt ich InText-Werbung nach wie vor für eine gute Idee, verstehe aber auch die Position des Lesers.

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  1. Serie – Geld verdienen mit Bloggen: InText-Werbung | Simone Janson …: Etwas, das ich für sehr erfolgreich hielt,…

  2. Ich bin auf diversen Webseiten über diese Werbeform gestolpert (und das meine ich im übertragenen Sinn wörtlich) ich bin davon ausgegangen, das dies ja sehr viel Geld bringen muß wenn man als Webseitenbetreiber solche Stolpersteine in den Text einbaut. Ich lese gerne mit der Maus mit und dann sprang mich immer direkt die Werbung an.
    Ich dachte dann drüber nach, in meine Seiten auch solche Textlinks einzubauen, hab es dann aber doch gelassen weil ich es einfach zu stören empfand.
    Ohne den Mouseover-Effekt wäre es sicher verträglicher, aber es fehlt eben (wie schon angesprochen) die eindeutige Unterscheidung, ob das jetzt ein externer Werbelink oder ein interner Link ist.

    • Simone Janson

      Hallo Herr Böhme,
      vielleicht bringt diese Werbeform anderen auch viel Geld – mir eben nicht. Dass jemand mit der Maus liest, daran habe ich, um ehrlich zu sein, gar nicht gedacht – aber danke für den Hinweis.
      Der Mousover-Effekt ist ja bei dieser Werbeform erst der Witz, der sie überhaupt möglich macht.

  3. Jürgen Schnick

    Ich kann diese Erfahrung nur bestätigen. Die Leser werden sauer, bei dieser Form der Werbung.

    Ich habe erst vor ein paar Tagen einem Blogger-Kollegen gesagt, er möchte doch bitte diese nervige Werbung entfernen, bei der ständig Hyperlinks aufpoppen. Er fand meine „Beschwerde“ erst einmal nicht so witzig, offensichtlich hatte er sich seinen Blog noch gar nicht aus der Leser-Perspektive angesehen. Das tat er dann und ganz schnell waren die anstrengenden Hyperlinks wieder verschwunden.

    Meiner Meinung nach sollte man alles unterlassen, was den Leser am Lesen des Content hindert, oder ihn schlichtweg nur nervt. Auch wenn das ein wenig Geld einbringt. Um mit dem Blog Geld zu verdienen, gibt es andere Möglichkeiten, die den Lesegenuss nicht stören und die wesentlich mehr Einnahmen bringen.

    Jürgen Schnick

    • Simone Janson

      Hallo Herr Schnick,
      Das mit der Leseperspektive sehe ich ein – andererseits betreibt man ja seinen Blog nicht nur aus reiner Gutmenschlichkeit, sondern auch, weil man zumindest den Zeitaufwand, denn man hineinsteckt, auch irgendwie monetarisieren möchte.
      Mein persönlicher Eindruck ist bislang, dass effiziente Werbung entweder den Leser stört oder unredlich ist (zu letzterem siehe meine Beiträge über Textlinks). Das Interessante daran ist, dass die unredeichen Werbeformen vom Leser vielleicht weniger oder gar nicht wahrgenommen und auch nicht als störend empfunden wird – ich sie aber eigentlich viel schlimmer finde.
      Ich – und viele andere Leser auch – würde mich daher über Hinweise über gewinnbringende, redliche, nicht-störende Werbeformen freuen.
      Danke schonmal im Voraus!

      • Günter Vieth

        Hallo!
        Ich bekomme auch in letzter Zeit diese nervigen Werbelinks. Und nachdem ich dazu im Internet gestöbert habe, fand ich Ihre Seite. Ich bin allerdings erstaunt darüber, daß ihr das so harmlos und ansich nur schwer als störend nachvollziehbar findet. Ich finde es geradezu kriminell – besonders, da ich Mitinhaber einer Homepage bin, die jede Art der Werbung strikt ablehnt, selbst wenn wir dafür noch so viel Geld erhielten – insbesondere möchten wir also nicht noch Werbung machen, für die andere bezahlt werden. Aber wie auch immer: Haben Sie eine Idee, wo das verankert ist – auf meinem Computer oder in meinem Firefox-Browser oder wo? Und wie man das beseitigen kann? Oder an wen ich mich dazu wenden kann? Wie gingen Sie denn vor, wenn Sie soetwas machten?

        • Simone Janson

          Hallo Günter,
          Sie können Banner oder Google-Adsense-Werbung durch Adblocker abschalten. Intext-Werbung können Sie meines Wissens nach nicht abschalten.
          Die Einstelltung, eindeutig als Werbung gekennzeichnete Werbung zu kriminalisieren: Wie sollen denn Ihrer Meinung nach kostenlos im Internet gemachte Angebote finanziert werden? Die Alternative wäre dann, dass die User bezahlen müssen.
          Gruß
          Simone Janson

          • Günter Vieth

            Wie kostenlods im Internet gemachte Angebote dieser Art finanziert werden sollen? Ebenso könnten Sie mich fragen, wie denn Taschendiebe auf ihre Kosten kommen sollten, wenn sie dabei immer nur leere Portemonnaies vorfinden würden. Ihre Grundeinstellung läßt offenbar jedes Unrechtsbewußtsein vermissen. Ich werde Ihre Aktivitäten weiter verfolgen und bekannt machen.

    • Günter Vieth

      Können Sie mir bitte mitteilen, wie ich an Ihren Blogger-Kollegen komme? Ich wüßte gerne, ob er mir mitteilen könnte, wie ich das beseitige. Angeblich weiß die Frau Janson ja nicht, wie man das entfernt – umso übler ist ihre Anleitung zur Einrichtung. Ich würde ihr auch einmal gerne soetwas schicken, damit sie sieht, wie das ist.
      Wir befinden uns hier offenbar in einer schlimmen Spelunke!

      G.Vieth.

      • Simone Janson

        Hallo Herr Vieth,
        die Intext-Werbung kann m.E. nur vom Seitenbetreiber aus dem jeweiligen Text entfernt werden. Eventuell hilft es, Javascripts im Browser auszustellen.
        Darüber hinaus habe ich diese Werbeform testweise genutzt und dann wieder ausgebaut. Aber genau damit man weiß, wie man mit so etwas umgeht, schreibe ich solche Anleitungen.
        Über die Notwendigkeit, Journalismus im Netz zu finanzieren, habe ich bereits an anderer Stelle gebloggt – das können Sie gerne publik machen:

  4. RT @SimoneJanson Diskussion über Werbeformen auf Blogs:Was stört Leser?Was bringt Geld?Freu mich über Eure Meinung!

  5. RT @SimoneJanson Diskussion über Werbeformen auf Blogs:Was stört Leser?Was bringt Geld?Freu mich über Eure Meinung!

  6. Christian Sedlak

    Serie – Geld verdienen mit Bloggen: InText-Werbung | Simone Janson …: Etwas, das ich für sehr erfolgreich hielt,…

  7. immowertgmbh

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  8. frischgebloggt

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  9. Simone Janson

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  10. KompetenzPartner

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