EnglishGerman

Neue Smartphone-Serie: Samsung Galaxy I7500 im Langzeit-Test



Nächster Teil



Top500 & größtes englisches Blog zum deutschen Arbeitsmarkt (Quellen: DIE ZEIT, Wikipedia, dpa) mit News-Dienst Best of HR. Wir begleiten Kunden seit 15 Jahren im Wandel der Arbeitswelt - mit Beratung, Seminaren & passenden Locations.
Offenlegung: Der Mobilfunkprovider o2 Business hat diverse Testgeräte wie das HTC Desire S Smartphone und das Nokia Bookle 3 G unbegrenzt zu Testzwecken kostenlos zur Verfügung gestellt – zusammen mit einer kostenlosen mobilen Internet- bzw. Handyflatrate. 

Produktiv, aber dennoch mobil und frei Arbeiten – das sind die Schlagworte der neuen ArbeitsWelt. Allerdings braucht man dafür auch funktionsfähige Hardware. Eine Testserie!

Mein Schweizer Taschenmesser

Ein Handy ist für mich so etwas wie ein elektronisches Schweizer Taschenmesser für die Handtasche: Klein, praktisch leicht – aber ich möchte mich dennoch für jede Situation gerüstet fühlen:

Ganz gleich ob ich mal unterwegs schnell nachsehen will, wann die nächste S-Bahn fährt oder wo ein Restaurant in der Nähe ist, ich mal kurz Notizen machen, O-Töne einfangen oder Schnappschüsse machen will. Musik hören und E-Books lesen will ich unterwegs natürlich auch. Denn: Ich möchte einfach nicht für jede Funktion ein Gerät mit mir herumtragen müssen.

Der Testkandidat

Nachdem ich ja schon das Netbook von Nokia getestet habe, ist diesmal ein Smartphone dran: Das Samsung Galaxy I7500. Der Testzeitraum dauert drei Monate. Wieder darf ich das Gerät nach Ablauf des Tests behalten.

Um es gleich zu sagen: Bislang fand ich die Technik bei Smartphones noch nicht ausgereift genug für meine Bedürfnisse und war daher nie wirklich zufrieden. Ich bin daher sehr gespannt auf das Samsung Galaxy.

samsung_galaxy_i7500 Neue Smartphone-Serie: Samsung Galaxy I7500 im Langzeit-Test

Technische Merkmale

Das Gerät kommt laut Hersteller mit folgenden Features:

  • EAN 880 8993 421787
  • Quad-Band, W-CDMA
  • Akku Li-Ion (1440 mAh)
  • Gesprächszeit (2G) bis zu 10 Std.
  • Gesprächszeit (3G) bis zu 6,5 Std.
  • Stand-by (2G) bis zu 430 Std.
  • Stand-by (3G) bis zu 450 Std.
  • Farbe onyx-black
  • Maße Gehäuse (H x B x T) 115 x 56 x 11,9 mm
  • Gewicht 114 g
  • Display Anzahl der Farben 16 Mio.
  • Technologie AMOLED-Touchscreen
  • Bildschirmgröße 8,1 cm (3,2 Zoll)
  • Auflösung 320 x 480 Pixel
  • Besonderheiten: Automatische Anpassung der Displaydarstellung im Quer-und Hochformat
  • Messaging MMS-Dienste ja, Empfang/Versand
  • SMS ja
  • Worterkennung ja, T9
  • E-Mail-Dienste ja (POP3, IMAP4, SMTP)
  • Datenübertragung Bluetooth® mit Stereo-Audio-Streaming (A2DP) ja
  • WLAN ja
  • WAP 2.0 ja
  • EDGE ja
  • GPRS ja, Class 12
  • HSUPA ja, bis zu 5,76 MBit / Sek.
  • UMTS ja
  • Musik, Sound & Video MP3-Player ja
  • Musikwiedergabe im Hintergrund ja
  • Musikbibliothek jaWeitere Funktionen Android™ Betriebssystem ja
  • Android Market™ ja
  • You Tube™ ja
  • GPS-Funktion für Geo-Tagging ja
  • 3,5 mm Klinkenanschluss ja
  • Video-Player ja
  • Organizer Kalender, Memofunktion, Rechner, Alarmfunktion, Wecker
  • Offline-Modus ja
  • Freisprechfunktion ja
  • Vibrationsalarm ja
  • SIM-freier Menüzugriff ja
  • Google Mail™ ja
  • Google™ Search ja
  • Google Maps™ ja
  • Google Talk™ ja
  • Speicherkapazität dynamischer Speicher ca. 8 GB
  • MicroSD™-Steckplatz ja (bis zu 32 GB)
  • Integrierte Digitalkamera Auflösung Digitale Fotos in 5-Megapixel-Auflösung (2560 x 1920 Pixel)
  • weitere Kamerafunktionen Hochleistungsfotolicht
  • Videokamera-Funktion ja
  • Geo-Tagging ja
  • Lieferumfang Handy ja
  • Akku ja
  • Ladekabel ja
  • Headset ja, Stereo
  • Handbuch ja

Um was geht es mir im Test?

Wie schon beim Nookia Booklet 3 G wird es mir in den Test vor allem um die Praktikabilität im Alltag gehen: Erleichtert mir das Gerät wirklich das Leben oder macht es auch viel zusätzliche Arbeit? Funktioniert es da, wo ich es brauche? Ein wichtiger Faktor: Wie sieht es mit den Akkulaufzeiten aus, wenn ich Internet nutze, telefoniere, Musik höre?

Und: Was ist letztendlich praktischer: Ein Netbook oder ein Handy? Was nimmt man öfter mit? Und wie funktioniert das Zusammenspiel der beiden Geräte – z.b. wenn man das Smartphone als Modem benutzen will. Oder kann ein Handy ein Netbook ersetzen?

Meine Vergleichsmöglichkeiten

Bislang habe ich als Handy eine ziemlich alte Möhre benutzt, ein Qtek 9090, seinen Fans auch bekannt als Blue Angel.

Nachdem ich im letzten Jahr kurzzeitig einen Palm Treo 500 mit Windows Mobile 6 hatte, war meine Skepsis gegen neumodische Smartphones der unteren Preisklasse (um die 200 Euro) groß:

Denn die vielen Funktionen (Karten, Fahrpläne) funktionierten hier nur online. Beim Palm Treo ging eigentlich gar nichts ohne Internetverbindung – was spätestens im Ausland zum teueren Problem werden kann.  Dafür verfügt das Treo z.B. nicht über rudimentäre Funktionen der Textverarbeitung wie eine Copy- und Pastefunktion.

Auch wenn ich für den Testzeitraum beim Samsung Galaxy kostenlos eine Flatrate nutzen darf: Ich werde beim Testen aus dieser schlechten Erfahrung heraus besonders auch auf die Offline-Funktionen achten.

Ich habe dann wieder auf mein altes Qtek zurückgegriffen, dass zwar ein ziemlich großer Knochen war, aber das auch viele Funktionen offline konnte. Praktisch fand ich auch, dass sich die SD-Karte einfach oben einstecken ließ, ohne erst umständlich den Akku rausnehmen zu müssen. Sowas erleichtert den Datenaustausch mit dem PC, ohnehin ein ständiges Problem bei Smartphones, doch erheblich.

Sprich: Ich war immer wieder überrascht, wie viel so ein 5 Jahre altes Smartphon doch konnte – eine Beweis dafür, dass neuer zwangsläufig besser sein muss.

Vorteil Bildschirmtastatur

Und sein besonderer Vorteil lag für mich gerade in seiner Größe: Auf dem Bildschirm waren die Tasten der SPB-Bildschirmtastatur, die ich nachträglich installiert hatte, so groß, dass man bequem auch längere Texte mit den Daumen tippen konnte.

Immerhin schwöre ich seitdem auf die Praktikabiltät einer Bildschirmtastatur, die m.E. Auf dem Handy viel schneller und besser zu bedienen ist als eine „richtige“ Tastatur – auch wenn letzeres gerne als Vorteil von Handys wie dem Palm Pre herausgestellt wird. Das zusätzliche Gewicht und die höhere Breite, die durch den Slider bedingt wird, spare ich mir gerne.

Der große Nachteil einer richtigen Tastatur ist für mich nämlich, dass selbige zu weit vom Bildschirm entfernt ist, um anständig darauf tippen zu können. Komfortabler finde ich, wenn die getippten Worte direkt über der Tastatur erscheinen.

Allerdings: Ich bin skeptisch, ob auf den kleineren Displays das Tippen ebenso komfortabel geht wie auf dem Qutek. Nun gut, dafür habe ich jetzt mein Netbook.

Warum ein Wechsel dringend notwendig war

Und Wechsel des Smartphones war dringend notwendig, denn die alte Möhre hatte einige entscheidende Nachteile: Sie war einfach zu langsam. WLAN wurde nur schlecht erkannt. Es war einfach zu umständlich, jedes mal den Stift herauszuholen, um schnell mal eine Adresse oder einen Termin nachzuschauen (richtig, meines Leser werden es schon ahnen, ein Gerät mit Stift käme mir seitdem auch nicht mehr in die Tüte, äh, Tasche).

Außerdem ließen sich einige Windows Mobile Programme auch nur über die Verbindung zum PC mit Windows(!) installieren. Das ist ein ausgesprochenes Problem, wenn man wie ich kein Windows hat sondern einen Mac oder eben Linux. Ich war aus diesem Grund genötigt, extra eine Windows-Partition auf meinem Rechner zu unterhalten – ein Umstand, auf den ich in Zukunft gerne verzichten möchte.

Das größte Problem aber: Windows Mobile 2003 hatte den fatalen Fehler bei jedem Leerlaufen des Akkus ein Hard Reset zu fabrizieren, der alle Daten auf dem Handy löschte. Selbstredend waren die Akkulaufzeiten auch nicht besonders lang. Ja, nichtmal ein gut funktionierendes Backup-Programm , das alle Daten wiederherstellen sollte, brachte die Lösung: Die Passwörter musste man dennoch alle wieder von Hand eingeben.

Kurz und gut: Auch wenn ich sehr an dem Qtek hing: Es war dringendst Zeit für einen Wechsel. Und nun also ein Samsung Galaxy. Ich bin gespannt!

Hier schreibt für Sie:

 

simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

Profil



berufebilder

Mehr Informationen? Nutzen Sie unsere Online-Kurse oder persönliche Beratung - die erste halbe Stunde ist umsonst!


Der Debatten-Monitor bündelt 25.000+ Leserstimmen zu unseren Beiträgen auf Best of HR - Berufebilder.de, in Social Media & im Netz - aktuelle Debatten abonnieren. Viele unserer Beiträge entstehen durch Leser-Anregung: Schlagen Sie Ihr Thema vor!

Meinungen abonnieren per RSS oder (erforderliche URL!) Bitte die Debatten-Regeln einhalten, Beiträge müssen freigeschaltet werden. Fotos sind via Gravatar möglich, Ihre eMail-Adresse bleibt geheim.

    Meistdiskutiert im letzten Monat:
  1. Simone Janson

    Frisch gebloggt: Neue Smartphone-Serie: Samsung Galaxy I7500 im Langzeit-Test

  2. Simone Janson

    Frisch gebloggt: Neue Smartphone-Serie: Samsung Galaxy I7500 im Langzeit-Test

  3. KompetenzPartner

    Neue Smartphone-Serie: Samsung Galaxy I7500 im Langzeit-Test: Produktiv, aber dennoch mobil und fre…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.