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Netbook im Langzeit-Test: Freiluft-Büro!



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Nachdem Ostern ziemlich trübe war, habe ich diese Woch kurzerhand mein Nokia-Notebook geschnappt und mich an die Spree gesetzt. Denn eigentlich habe ich jede Menge zu schreiben.. Aber die Freude am schönen Wetter überwog und so habe ich meinem Netbook den Test: „Arbeiten unter freiem Himmel“ unterzogen! Was für eine positive Überraschung!

Netbook-Sonnenbrille Netbook im Langzeit-Test: Freiluft-Büro!

Netbook Netbook im Langzeit-Test: Freiluft-Büro!

Ursprünglich war meine Meinung gerade von dem Display ja eher schlecht: Zu klein, verglast, spiegelnd – aber was soll ich sagen: Auf einer Bank in der Sonne sitzen und einen Text runtertippen geht trotz des spiegelnden Displays besser als ich dachte – man sieht den Text vergleichsweise gut. Nur das korrigieren kann mühsam werden, weil man den Cursor nur schlecht erkennt. Das ist jedoch bei vielen anderen Geräten auch nicht anders – ein Netbook mit integrierter Sonnenbrille wurde ja leider noch nicht erfunden.

Zweitverwertung

Kleiner Tipp am Rande: Nebenbei kann man das Display vermutlich noch als Schminkspiegel benutzen – das mag für Männer wie blöder Witz klingen, ist für jemanden, der wie ich den Schminkspiegel stänndig verliert, eine echte Bereicherung. Und noch ein Tipp: Angesprochen auf das Teil wurde ich auch gleich – offenbar hat das schicke Design doch Wiedererkennungswert und eignet sich auch als Small Talk.

Kein kochendes Netbook

In solchen Situationen zeigt sich auch der Vorteil des Designs: Bei meinem alten Netbook hat ich nach kurzer Zeit in der Sonne immer Angst um den Prozessor. Hier ist ist von Aufheizen des Gerätes keine Spur (na gut, noch ist kein Hochsommer). Und natürlich macht mir bei so einer Arbeitsstunde im Park auch die lange Akkulaufzeit viel Freude.

Multitasking

Ich hatte ja lange überlegt, ob ich wirklich ein Netbook brauche. Ob man z.B, kurze Texte nicht besser auf dem Handy tippt, ob man das Gerät wirklich immer mitschleppt, ob man tatsächlich draußen arbeiten kann. Ich muss sagen: An Tagen wie heute bin ich froh darum, dass ich das Gerät habe.

Zum Beispiel auch, weil das Tippen auf dem Samsung Handy wirklich eine Qual ist (mehr dazu in einem eigenen, ausführlichen Test). Auch, weil ich dann von der Spree aus gleich weiterdüsen kann, ich aber vorher nicht nochmal schnell nach Hause muss, um ein Notebook abzustellen, sondern das Gerät elegant in meiner Handtasche verschwindet. Und auch, weil ich trotz allem von den ersten Frühlingssonnenstrahlen profitieren und gleichzeitig meiner Arbeit nachkommen kann.

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simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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