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Serie zum Thema Krise: Die Schockphase



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Natürlich reagiert jeder anders, wenn eine plötzliche, unerwartete, negative Situation, eine Krise ausbricht. Dennoch kann man bei jedem Menschen bestimmte Phasen festmachen, die bei allen ähnlich ablaufen.


Hier schreibt für Sie:

 

17 Isabel NitzscheIsabel Nitzsche ist Journalistin für TV und Zeitschriften und Expertin für Karrierethemen.

Profil

Am Anfang steht der Schock

Wenn eine Krise ausbricht, stehen Sie in der Regel erstmal unter Schock, je nachdem wie groß der Einschnitt in Ihren Lebensbereich ist. Wenn Sie beispielsweise erfahren, dass Sie Ihren Job los sind, ist Ihnen damit erst einmal ein großer Teil Ihrer beruflichen Identität genommen. Diesem Schock sind Sie erst einmal ausgeliefert.

Gestehen Sie sich ein, dass Sie unter Schock stehen und unternehmen Sie erst einmal nichts. Sie sind in solchen Momenten nicht leistungsfähig und klar sehend. Sie sind viel zu benommen, als dass Sie in der Lage wären, vernünftige Entscheidungen zu treffen.

Unterschreiben Sie nichts!

Vor allem: Unterschreiben Sie in einer solchen Situation nichts, schon gar nicht einen Aufhebungsvertrag. Denn dessen Vereinbarungen sind verbindlich und können von Ihnen später nicht rückgängig gemacht werden. Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen, wenn Ihr Arbeitgeber Ihnen einen Aufhebungsvertrag anbietet und auf Unterzeichnung drängt.

Falls Sie gegen Ihre Kündigung klagen wollen, haben Sie dafür drei Wochen Zeit. Sie können also erst einmal in Ruhe abwarten, bis sich nach ein paar Stunden oder Tagen der erste Schreck legt und Sie wieder einigermaßen klar denken können. Dann können Sie sich mit Vertrauenspersonen Ihrer Wahl, Ihrem Partner, Freunden oder einer Anwältin oder einem Anwalt zu besprechen. Abgesehen von sachlichen Fragen, die zu klären sind, hilft das Reden, den Schock besser zu verarbeiten.

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