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Wuff: Kollege Hund?


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Ich gebe zu, ich mag Hunde nicht besonders. Daher hat mich diese Umfrage doch ein wenig überrascht; aber klar, jeder Hundehalter steht vor dem Problem: Wohin mit dem Tier während der Arbeitszeit?


Hier schreibt für Sie:

 

simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

Profil

Ich kenne nur einen Kollegen, der seinen Hund täglich mit ins Büro nimmt: Er, also der Kollege, nicht der Hund, ist selbständig und beim eigenen Büro ist das kein Poblem. Außerdem ist der Hund ein ganz lieber, den sogar ich streicheln mag und der quasi den ganzen Tag ruhig unterm Tisch hockt.

Doch nicht jeder der in Deutschland lebenden 5,5 Millionen Hunde ist so Büroadäquat. Ich muss gestehen, dass ich auf so eine Idee gar nicht gekommen wäre – für mich persönlich gehört ein Hund ganz klar nicht ins Büro. Ich könnte mich auch gar nicht konzentrieren, wenn es ständig bellte.

Wohin mit Bello?

Aber klar, viele berufstätige Hundehalter stehen täglich vor der Herausforderung: Wohin mit dem vierbeinigen Gefährten während der Arbeitszeit? Deshalb kam JobScout24 auf die Idee, 3.829 seiner Nutzer zu fragen: „Hunde am Arbeitsplatz: Was halten Sie davon?“

Insgesamt 36,85 Prozent der Befragten und damit mehr als jeder Dritte arbeiten in einer „Hundesperrzone“. Während in jedem dritten deutschen Haushalt* ein oder mehrere Hunde leben, ist nur jeder Zehnte Umfrageteilnehmer (9,48 %) in der glücklichen Lage, seinen Hund mit ins Büro nehmen zu können.

Süß oder lästig?

Unabhängig von der Frage, ob Hunde geduldet werden oder nicht, beurteilen Arbeitnehmer den Störfaktor „Bürohund“ unterschiedlich. Mehr als die Hälfte aller Umfrageteilnehmer (56,65 %) findet „tierische Kollegen“ nicht störend oder freut sich sogar über deren Gesellschaft:

  • 21,96 % sagen: Bei uns ist das nicht erlaubt, mich würde es aber nicht stören.
  • 25,20 % sagen: Ich freue mich, wenn Kollegen ihren Hund dabei haben.
  • 9,48 % sagen: Ich nehme meinen Hund mit in die Arbeit.

Die verbleibenden 43,35 Prozent verteilen sich auf prinzipielle Hundehasser und solche, die Hunde im Büro als störend empfinden:

  • 4,98 % sagen: Bei uns ist das Gott sei dank nicht erlaubt.
  • 15,70 % sagen: Ich finde, das lenkt von der Arbeit ab.
  • 12,77 % sagen: Ich mag keine Hunde.

So eine Umfrage birgt natürlich Zünstoff: Denn nicht jeder, der ein Haustier hat, hat auch einen Hund. Wie sieht es eigentlich mit Katzen, Kanarienvögeln oder Goldfischen aus? Und was ist mit denjenigen, die statt Hunden Schlangen oder Aligatoren als Haustiert haben? Könnten die sich nicht benachteiligt fühlen?

Mal davon abgesehen, dass es sicher Büros mit Fischen gibt – da wundert es mich eigentlich, dass es noch kein Anti-Tierhalterdiskriminierungsgesetz in Deutschland gibt 🙂

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