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Unfallversicherung: Welche Extras sollten Sie versichern? Teil 2



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Eine Unfallversicherung greift immer nur bei Unfällen, nicht bei Krankheiten. Grundsätzlich ist es Aufgabe der Unfallversicherung, Sie gegen Invalidität zu versichern. Viele Zusatzleistungen sind da überflüssig und erhöhen nur unnötig die Prämie.


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simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Worauf sollten Sie achten?

Suchen Sie nach einer möglichst kompletten Versicherung, die wahrscheinliche Risiken, aber nicht die unwahrscheinlichen Extras übernimmt. Teil 1 der folgenden Übersicht zeigt Ihnen, worauf Sie achten und worauf Sie verzichten können:

  • Krankenhaustagegeld/Genesungsgeld/Unfallgeld: Sie können darüber hinaus vereinbaren, dass Sie ein Krankenhaustagegeld oder, nach der Entlassung aus dem Krankenhaus, Genesungsgeld bekommen. Möglich ist auch die Zahlung eines Unfalltagegeldes, das nach dem Grad der Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit geleistet wird. Diese Leistungen lohnen sich jedoch nur, wenn Sie als Selbständiger bei Ihrer Krankenkasse einen Tarif vereinbart haben, nachdem Sie kein Krankengeld oder – in der privaten Krankenkasse – Krankentagegeld bekommen.Und: Die entsprechenden Tarife der Krankenversicherungen sind in der Regel günstiger sind, weil es dort auch Geld bei krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit gibt.
  • Sofortleistungen: Einige Versicherungen bieten an, bei bestimmten schweren Verletzungen feste Kapitalbeträge (Sofortleistungen) oder ein Schmerzensgeld zu zahlen. Als weitere Leistungen sind Zahlungen für kosmetische Operationen bei Entstellungen, Unfall oder von Bergungskosten möglich, die von den Krankenkassen nicht oder nur teilweise übernommen werden. Außerdem werden bestimmte Betreuungs-Serviceleistungen angeboten wie Einkaufen und Hausputz. Viele dieser Leistungen werden auch über Krankenversicherungen abgedeckt.
  • Teilversicherungen: Solche Ausschnittversicherungen bieten nur für bestimmte, klar definierte Unfälle Versicherungsschutz: Beispiel Insassen-Unfallversicherung: Sie können Mitfahrer eines bestimmten Kraftfahrzeugs versichern nach Pauschalsystem (sämtliche Plätze des Fahrzeugs sind versichert) oder dem Platzsystem (nur bestimmte Plätze sind versichert). Die Risiken dieser Zusatzversicherung werden jedoch zum Teil auch durch die Krankenversicherung oder die Kfz-Haftpflichtversicherung abgedeckt. Oder Unfalltod-Zusatzversicherungen: In der Regel deckt eine Risiko-Lebensversicherung alle Todesfälle ab. Daher lohnen solche Ausschnittsversicherungen oft nicht, da sie eben nur sehr spezielle Risiken abdecken. Auch wenn die Beiträge auf den ersten Blick niedrig erscheinen, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis in der Regel schlecht.
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Tipps für die Suche

Suchen Sie nach einer möglichst kompletten Versicherung, die wahrscheinliche Risiken, aber nicht die unwahrscheinlichen Extras übernimmt. Teil 1 der folgenden Übersicht zeigt Ihnen, worauf Sie achten und worauf Sie verzichten können:

  • Progression: Sie können eine progressive Invaliditätsstaffel vereinbaren. Das heißt, ab einer Invalidität von 25 Prozent wird der Prozentsatz verdoppelt, ab 50 Prozent verdreifacht usw. Abhängig von den Vereinbarungen im Versicherungsvertrag steigt der Prozentsatz bei Vollinvalidität auf 300 (Tarif P300) oder gar 500 (Tarif P500) Prozent. Es wird also bei Vollinvalidität das drei- bzw. fünffache der Versicherungssumme ausgezahlt. Allerdings zahlen Sie für eine hohe Progression selbstverständlich auch höhere Prämien. Dennoch bieten diese Tarife in der Regel ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Allerdings: Bei einer Invalidität bis 25 Prozent leistet der normale lineare Tarif in der Regel gleich viel wie eine Police mit hoher Progression.
  • Dynamik: Wenn Sie hingegen Dynamik festlegen, erhöht sich die Versicherungssumme dynamisch nach einem vereinbarten festen Prozentsatz pro Jahr. Entsprechend erhöhen sich natürlich auch die Prämien. Gedacht ist diese Dynamik für Berufsanfänger, die zunächst nur niedrige Prämien zahlen können. Eine Einsteiger-Police sozusagen. Allerdings steht im Bedarfsfall nur eine geringere Versicherungssumme zur Verfügung. Gerade Berufseinsteiger haben aber keine andere Absicherung, sind aber häufig aktiver und damit verletzungsanfälliger. Sie sollten deshalb lieber gleich eine ausreichend hohe Versicherung abschließen.
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