EnglishGerman

Wie geht das mit der Umsatzsteuer bzw. Mehrwertsteuer: Das Wichtigste im Überblick!


Top500 & größtes englisches Blog zum deutschen Arbeitsmarkt (Quellen: DIE ZEIT, Wikipedia, dpa) mit News-Dienst Best of HR. Wir begleiten Kunden seit 15 Jahren im Wandel der Arbeitswelt - mit Beratung, Seminaren & passenden Locations.

Als Verbraucher kennen Sie die Umsatzsteuer als Ärgernis beim Einkauf: Auf alles, was Sie einkaufen, müssen Sie zusätzlich zum Kaufpreis Umsatzsteuer zahlen – und das macht Ihren Einkauf immer auch um den entsprechenden Betrag teurer. Als Unternehmer jedoch ist das anders:


Hier schreibt für Sie:

 

simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

Profil

Sie dürfen die Umsatzsteuer nicht nur an Ihre Kunden weiterreichen, sondern auch die Vorsteuer behalten, die Sie selbst für Ihre Waren und Arbeitsmittel gezahlt haben.

Und so funktioniert das genau:

Als Unternehmer weisen Sie auf Ihren Rechnungen nicht nur den Kaufpreis aus, sondern auch die Umsatzsteuer., Die Umsatzsteuer, die Sie auf diese Weise von Ihren Kunden erhalten, geben Sie dann an das Finanzamt weiter.

Lediglich wenn Sie sich als Kleinunternehmer mit einem Jahresumsatz bis zu 17.500 Euro von der Umsatzsteuer befreien lassen, müssen Ihre Kunden keine Umsatzsteuer bezahlen. Sie dürfen diese jedoch dann auch nicht auf Ihren Rechnungen ausweisen und auch die Vorsteuer nicht einbehalten.

Umsatzsteuer: 19 oder sieben Prozent?

Es handelt sich dabei in der Regel um 19 Prozent der Rechnungssumme. Allerdings gibt es einige Waren und Dienstleistungen, für die nur ein ermäßigter Steuersatz von sieben Prozent erhoben und abgeführt werden muss.

Dieser ermäßigte Steuersatz gilt zum Beispiel bei der Einräumung, Übertragung und Wahrnehmung von urheberrechtlich geschützten Werken oder für die Beförderungen von Personen im Schienenbahnverkehr innerhalb einer Gemeinde.

Pflicht zum Steuersatz

Welche Waren und Dienstleistungen mit welchem Steuersatz abgerechnet werden müssen, ist übrigens per Gesetz genau festgelegt: Normal sind 19 Prozent. Die Umsatzsteuerermäßigung ist keine Kann-Leistung: Wenn Sie einen falschen Steuersatz angeben, und sei es auch nur aus Versehen, und dies bei einer Betriebsprüfung festgestellt wird, kann es passieren, dass Sie Rechnungen auch nach Jahren noch korrigieren müssen.

Lesen Sie alle notwendigen Informationen in meinem Beitrag auf unternehmer.de nach.

berufebilder

Mehr Informationen? Nutzen Sie unsere Online-Kurse oder persönliche Beratung - die erste halbe Stunde ist umsonst!


Der Debatten-Monitor bündelt 25.000+ Leserstimmen zu unseren Beiträgen auf Best of HR - Berufebilder.de, in Social Media & im Netz - aktuelle Debatten abonnieren. Viele unserer Beiträge entstehen durch Leser-Anregung: Schlagen Sie Ihr Thema vor!

Meinungen abonnieren per RSS oder (erforderliche URL!) Bitte die Debatten-Regeln einhalten, Beiträge müssen freigeschaltet werden. Fotos sind via Gravatar möglich, Ihre eMail-Adresse bleibt geheim.

    Meistdiskutiert im letzten Monat:
  1. Für mich als Unternehmer ist es absolut wichtig, sich in der Frage der Umsatzsteuer gut auszukennen. Um möglichen Nachforderungen aus dem Weg zu gehen, habe ich mich zum Thema Umsatzsteuer ausführlich beraten lassen und mir einiges angelesen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.