Warum Kurse-Aufteilen nicht sinnvoll ist: Stress mit den Kollegen – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E
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Warum Kurse-Aufteilen nicht sinnvoll ist: Stress mit den Kollegen



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Wie in jedem Job ist es auch hier nicht einfach, immer mit den lieben Kollegen klar zu kommen. Aber das liegt auch daran, wie die Arbeit durch die Verwaltung aufgeteilt ist: Nämlich echt schlecht!


Hier schreibt für Sie: Susanne Hausner ist Lehrkraft für Deutsch als Fremdsprache. Profil

Zum Hintergrund: Ein Integrationskurs hat 16 Semesterwochenstunden. Nun verhält es sich so, dass sich zwei Dozenten einen Kurs teilen. Also zwei Dozenten sollen je 8 Stunden unterrichten. Warum das Institut das für sinnvoll hält steht in den Sternen.

Angeblich steht folgende Logik dahinter: Wenn ein Dozent mal krank wird, dann kann der andere für ihn unterrichten. Hört sich erstmal gar nicht so doof an, ist es aber. Denn natürlich hat man als Dozent nicht nur einen Job oder nur einen Kurs. Also in den 8 Stunden, in denen ich nicht unterrichte, gehe ich einer anderen Tätigkeit nach, damit ich nicht unter der Brücke schlafen muss. Daher könnte ich gar nicht für meine Kollegin einspringen.

Dass das mit dem Kursteilen in der Praxis nicht funktioniert, interessiert die Verwaltung nicht. Die Kurse werden weiter geteilt. Aber wir haben den Stress, denn daraus entsteht dann ein Riesenberg SMS und E-Mails, die die Dozenten dann hin und her schicken müssen: „Wie weit bist du gekommen?“, „Haben wir die Lektion 5 jetzt endlich zu Ende?“, etc. Echt nervig.

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