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Social Networking lokal: Virtuelle Straße


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Frankfurt am Main erhält als erste deutsche Stadt eine virtuelle Straße. Unter meineStrasseundich.de finden Bewohner zur ersten Community auf lokaler Ebene zusammen. Im Gegensatz zu anderen Netzwerken will dieses Netzwerk einen lokalen Bezug auf Ebene einer Straße abbilden.


Hier schreibt für Sie:

 

simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

Profil

Wie im Real Life

Die Nachbarschaft im Netz bildet alle Teile ab, die in einer Straße wichtig sind. Ob Geschäfte, Bars, das Ärztehaus oder eben die Nachbarn: Vorhanden ist, was Einwohner und Bürger in einer Straße vorfinden möchten. Außerdem kann man virtuell einziehen in ein Haus, Kontakt aufnehmen und sich auf lokaler Ebene austauschen.

Unter dem Motto „Meine Straße & ich – lebe Deine Nachbarschaft“ vernetzt das Projekt zunächst Frankfurt am Main miteinander. Weitere Städte sind für die Zukunft nicht ausgeschlossen. Aber es geht eben nicht nur um den Community-Charakter. Gerade in den Ballungsräumen kämpfen Einzelhändler um jeden Kunden, meineStrasseundich.de bietet die Möglichkeit, sich in Zukunft zu einer kaufwilligen Genossenschaft zusammentun. Damit haben Käufer gute Preise, und Einzelhändler können deutlich besser und näher am Kunden arbeiten.

Community auf Lokaler Ebene

Nachdem Social Networks bislang vor allem dazu gedacht waren, Menschen über größere Distanzen zu verbinden, bringt Meine Straße & ich den Community-Gedanken nun auf die lokale Ebene und soll gleich noch die örtliche Wirtschaft ankurbeln. Eine gute und mal orginelle Idee zum Thema Social Networking, die sich ja sonst häufig nur gegenseitig kopieren. Und eine wirklich clevere Marketingstrategie, die zwei Aspekte verzahnt, die sich sonst häufig eher beißen: Kleine Einzelhändler vor Ort und Einkaufen via Internet. Man darf gespannt sein, wie die Idee angenommen wird.

Zum Start ist das Portal exklusiv in Frankfurt nutzbar und bietet zu nahezu jedem nachbarschaftlichen Aspekt die passenden Funktionen. Profitieren kann so jeder Bewohner – vom Privatmann bis hin zu Einzelhändlern, die sich nun erstmals wieder der Nachbarschaft widmen können. Nach dem virtuellen Einzug können Nutzer die volle Plattform verwenden. Zusätzlich hat Meine Straße & ich ein Hilfsprojekt für Obdachlose ins Leben gerufen. „Keine Straße e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, Menschen ohne Dach über dem Kopf nachhaltig in ein neues Leben zu führen.

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    Meistdiskutiert im letzten Monat:
  1. Simone Janson

    Hallo Michi,
    prinzipiell finde ich regionale Netzwerke eine gute Idee, denn so etwas gibt es bisher noch kaum und für viele Menschen ist ein regionales Netzwerk sogar ziemlich wichtig. Mehr noch, in einer Studie des Zukunftsinstuts las ich grade, dass Regionalität einer der Marketingfaktoren der Zukunft sein wird.
    Allerdings gebe ich dir recht, die Seite ist ziemlich unübersichtlich; da hat sich jemand viel Mühe gegeben, ein paar optisch tolle Flash zu zaubern (vielleicht auch um den fehlenden Inhalt zu übertünchen?), nur ist das alles andere als benutzerfreundlich. Manchmal ist weniger eben mehr.

  2. Also irgendwie strange das ganze.
    Wie ich sehe, sehe ich ohne Flash erstmal gar nix.
    Dann sind Teile noch in Englisch, Links gehen in neuen Fenstern auf … Es ist kein in sich geschlossenens System, ganz schlecht navigierbar und unlogisch verbunden.
    Deswegen ist dort wohl auch überhaupt nix los.
    Ziemlich leer diese Straße. Lohnt wohl nicht dort zu leben?!
    Allerdings find ich die Idee nicht blöd, nur die Umsetzung.

  3. Nun ja, warum nicht. Auf jeden Fall ist gerade im Businessbereich noch viel Potential, denn man sollte auf keinen Fall nur in einer Community aktiv sein. Schließlich kommt es nicht nur auf die Masse, sondern vor allem auf die Qualität der Kontakte an.

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