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Nachhaltigkeit: Auch für den Produkteinkauf immer wichtiger!


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Eine Trendwende zeichnet sich ab, denn eine neue Studie zeigt: Nachhaltigkeit wird für Unternehmen immer wichtiger. Grund: Die Kunden verlangen verstärkt nachhaltige Produkte! In den Einkaufsabteilungen der Unternehmen spielt die nachhaltige Beschaffung eine immer größere Rolle.


Hier schreibt für Sie:

 

simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

Profil

Wie das Wirtschaftsmagazin ‚impulse‘ (Ausgabe 1/2010) berichtet, sehen heute 80 Prozent der vom Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) befragten 202 Einkaufsverantwortlichen des verarbeitenden Gewerbes den Einsatz unbelasteter Produkte für ihre Kunden als „sehr wichtig“ (53 Prozent) bzw. „wichtig“ (27Prozent) an. Lediglich fünf Prozent halten dies für ihre Kunden für unwichtig.

Unternehmen halten sich für nachhaltig

Die  Studie zeigt weiter, dass viele Unternehmen bereits eine ganze Reihe von Maßnahmen zur Förderung nachhaltiger Beschaffung eingeführt haben. An der Spitze steht mit 67 Prozent die Auditierung direkter Lieferanten nach UmWelt-, Klima- und Sozialverträglichkeit ihrer Produktion.

In 55 Prozent der Betriebe gibt es Leitlinien zur nachhaltigen Beschaffung, in 49 Prozent ist bereits eine Zertifizierung der eigenen Produkte erfolgt. Wie die Studie zeigt, waren für 69 Prozent der Befragten veränderte Kundenwünsche der Grund für die Einhaltung ökologischer Standards, gleich nach der Einhaltung neuer gesetzlicher Regelungen (76 Prozent).

Konsequenzen für die Unternehmen

Diese Änderung der Einkaufspolitik hat Konsequenzen für die Unternehmen. So ist durch die grüne Beschaffung in 36 Prozent der Unternehmen ein Mehraufwand in der Einkaufsabteilung entstanden und 32 Prozent mussten höhere Einkaufspreise zahlen.

Zur Vermeidung von Schadstoffbelastungen führten 60 Prozent eine interne Qualitätssicherung ein, 53 Prozent schrieben die Standards in ihren vertraglichen Regelungen mit den Lieferanten fest. Und 39 Prozent führen seitdem regelmäßige Auditierungen vor Ort durch, 33 Prozent vertraut auf unabhängige Prüfungen mithilfe Dritter.

Echte Nachhaltigkeit oder Greenwashing?

Alles gut und schön: Da sehen sich die Unternehmen angeblich genötigt, wegen Ihrer Kunden mehr auf Nachhaltigkeit zu setzen. Doch das wirkt ein wenig so wie bei den Bio-Produkten: Nicht überall wo Bio bzw. Nachhaltigkeit drauf steht ist auch Bio drin.

Mitunter dürfte es sich hierbei viel eher um einen frommen Wunsch und eine ebenso fromme Absichtserklärung des Unternehmens handeln!

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