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Marketingtrends: Alles Beach oder was?


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Auch weiterhin angesagt scheint in diesem Sommer der Beach-Trend: Sandstrand, Liegestuhl, Cocktails schlürfen – nur dass das eben nicht am Strand stattfindet, sondern am Baggersee, am Flußufer – oder eben im heimischen Schwimmbad, wo jetzt auch schon Strandkörbe auf der Sandaufschüttung stehen. Eben überall, wo auch nur eine Pfütze mit Wasser daneben ist; und manchmal nichtmal das.

Wenn Trends überstrapaziert werden

An sich eine schöne Idee, die aber inzwischen stark überstrapaziert wird: Wenn mittlerweile jede Eisdiele, jeder Biergarten und jedes städtische Schwimmbad auf den Trend aufspringt und sich in einen Beach-Club verwandelt, wirkt das bald lächerlich und wenig authentisch.

Denn so nett die vielen Beach-Clubs auch gemacht sind, so können sie mit ihren Strohmatten, bunten Schirmen und den Sandaufschüttungen doch wenig darüber hinwegtäuschen, dass es eben in den meisten Orten eines nicht gibt: Echten Strand. Und so wirkt der Beach-Trend dann schnell auch künstlich und abgenutzt überbeansprucht.

Kunden könnten sich satt sehen

Dabei ist ein wichtiger Marketingtrend der Zukunft Authenzität, das Besinnen auf das echte und wahre und auch regionale Angebote sind im Kommen, so eine aktuelle Studie des Zukunftsinstiuts. Da kann es schnell passieren, dass die hippen Sandaufschüttungen demnächst öde wie die Wüste daliegen, einfach weil sie schon wieder out sind.

Wer also wirklich trendy sein will, denkt sich etwas neues aus, statt auch noch schnell eine Lastwagenladung Sand anzukarren. Der Kunde wird es einem danken, wenn man nicht den zigten Beach-Club aus dem Boden stampft.



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simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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