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Manager vom Denken zum Handeln bringen: Jonglieren fürs Business?


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Es gibt nichts was es nicht gibt: Yoga und Meditation für Führungskräfte ist längst ein alter Hut, auch den Manager in der Klosterzelle kennt man schon. Das allerdings ist neu: Jonglieren. Denn Jonglieren soll helfen, eine höhere Ebene der Leistungsfähigkeit zu erreichen. Angeblich führt Jonglieren vom Wissen zum Handeln, indem es Botschaften vermittelt und Taten folgen lässt.

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Hier schreibt für Sie:

 

simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

Profil

Wie das gehen soll?

500 Quadratmeter Konferenzraum, 320 Führungskräfte, keine Stühle – dafür aber 980 Jonglierbälle. Das Motto: „Wie erreiche ich spielerisch eine höhere Ebene meiner Leistungsfähigkeit?“ Die Antwort: Indem ich jongliere. Denn Jonglieren mit Bällen hat sehr viel mit Management und Büroalltag gemeinsam. Wirtschaft und Jonglieren beschäftigt sich mit Erfolg, Vertrauen, Flexibilität, Zielsetzung, Wahrnehmung und Veränderungsprozessen.

Daher lässt sich das Prinzip des Jonglierens angeblich auf Unternehmen übertragen. Jonglierübungen in Seminaren machen den Kopf frei für effektives Lernen und schaffen eine Atmosphäre von Aufnahmebereitschaft, Spaß und Begeisterung. Jonglieren ist Meditation, Körpertraining und Gehirnjogging in einem.

Die Idee dahinter

Das Konzept stammt von Olaf Hartmann, einem der führenden Jonglierexperten Deutschlands und Inhaber der Konzeptions- und Produktdesignagentur Touchmore: Das Jonbglieren nterstützt die Wirksamkeit von Veränderungsmaßnahmen, schärft angeblich die ganzheitliche Wahrnehmung von Prozessen und setzt Impulse für die konsequente Umsetzung von Maßnahmen. In nur 40-60 Minuten sollen die Grundbegriffe der Drei-Ball-Jonglage vermittelt und gleichzeitig soll die Erfahrung spielerisch in den jeweils relevanten Unternehmenskontext gesetzt.

Ich  finde den Ansatz sehr interessant, da für mich Jonglieren bislang eher eine Geschicklichkeitsübung als eine mentale Sache war und ich den mentalen Bezug auch nicht unbedingt herstellen würde. Außerdem finde 40-60 Minuten etwas knapp, um die Technik zu erlernen und mental auf den Job zu übertragen. Aber einen Versuch ist es vielleich wert?

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