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Fachkräftemangel: Wie finden Unternehmen geeignete Mitarbeiter?



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Trotz anhaltender Wirtschaftskrise und hoher Arbeitslosenquote kämpft die deutsche Wirtschaft seit Jahren mit dem Problem des Fachkräftemangels.

Welche Methode hat Erfolg?

Im Juli gaben der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) bekannt, dass mehr als 60.000 Fachkräfte im so genannten MINT-Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik fehlen.

Eine Studie der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation Anfang des Jahres macht zudem deutlich: Traditionelle Bewerberkampagnen der Unternehmen bringen schon lange nicht mehr den gewünschten Erfolg. Gefragt sind neue Wege, und die führen stärker denn je ins Internet.

Online-Stellenbörsen gehören dabei längst zum Standard-Repertoire des Online-Recruitings. Immer mehr Unternehmen wissen, wo sie die passenden Fachkräfte im Internet finden, und veröffentlichen ihre offenen Stellen mittlerweile per Twitter-Meldung und nutzen Online-Businessnetzwerke sowohl zur eigenen Unternehmenspräsentation als auch zur gezielten Ansprache passender Fachkräfte.

Mitarbeiter Suchen 2.0

Diesen Trend bestätigt Prof. Dr. Martin Grothe, Geschäftsführer der Unternehmensberatung complexium und Spezialist in den Bereichen Digital Intelligence und Social Media-Analyse: „Wir beobachten, dass deutsche Unternehmen zunehmend aktiver in sozialen Netzwerken werden. Vor allem Technologie-Unternehmen mit einer starken globalen Ausrichtung nutzen die Netzwerke intensiver. Viele Unternehmen erkennen, dass ihre Zielgruppen und viele Mitarbeiter dort längst aktiv sind. Durch ihre Teilnahme gewinnen Unternehmen nicht nur neue und authentische Identifikationsräume sondern bauen auch direkte Brücken zu mitunter knappen Fachkräften.“

Warum das so wichtig ist, erklärt Grothe weiter: „Soziale Netzwerke wie z.B. Linkedin oder Xing bieten Unternehmen sehr gute Möglichkeiten, ihre Zielgruppe besser zu verstehen, ihnen zuzuhören, einen Dialog aufzubauen und auch einzelne Kandidaten gezielt anzusprechen. Das erhöht die Qualität des Rekrutierungsprozesses und spart Zeit und Kosten – Wertschätzung statt Werbedruck.“

10 Tipps, wie Sie als Unternehmer Netzwerke zur Mitarbeiter-Auswahl nutzen, finden Sie im zweiten Teil dieser Serie (übersicht siehe unten)!



Hier schreibt für Sie:

simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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    Meistdiskutiert im letzten Monat:
  1. Invavewantino

    Lesen Sie das gesamte Blog, pretty good

  2. Simone Janson

    Hallo Herr Mendez,
    guter Einwurf, leider ist es häufig so, wie Sie beschreiben. Ist aber auch eine Frage von Finde, bzw. Anlocken – denn warum sollten Fachrkräfte überhaupt zu einem Gespräch bereit sein, wenn die Konditionen von vornerein nicht stimmen?

  3. Robert C. Mendez

    Es dürfte keine Frage von „finden“ sein, als mehr ein Frage von „halten“.

    Viele Unternehmen möchten einen Experten haben, aber einen Hilfsarbeiter bezahlen. Von Kompetenz- und Imagerangeleien auf den Chefetagen ganz zu schweigen. Den „guten“ Fachkräfte ist das schlicht und einfach zu doof und nicht wenige flüchten sich ins Ausland.

    Der Auswahlprozess bei den Unternehmen (auch durch Recruiter) ist in der Regel eine Katastrophe. Dazu die in Deutschland geprägte Angst vor Innovationen nach dem Motto „Risiko statt Chance“. So bleibt am Ende des „findens“, dann oft doch nur Durchschnitt oder eben ein Mangel übrig.

    Alte Sprichwörter haben ihre Richtigkeit „Man erntet, was man sät!“. Entsprechend wird es in Deutschland wohl noch lange einen Fachkräftemangel geben. Schade eigentlich…

  4. Holger Moller

    Personalmarkt: Auch für Unternehmen gilt, dass es notwendig ist, neue Wege zu gehen. via @SimoneJanson

  5. Manuel Koelman

    Fachkräftemangel: Wie finden Unternehmen geeignete Mitarbeiter?

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