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Existenzgründung: So erstellen Sie ein Konzept und einen Businessplan


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Es gibt verschiedene Wege in die Selbstständigkeit: Neben der klassischen Existenzgründung, also dem Aufbau eines eigenen, neuen Unternehmens, besteht auch die Möglichkeit, ein bereits vorhandenes Unternehmen zu übernehmen oder sich an einem bestehenden Betrieb zu beteiligen. Aber: Ein Businessplan ist immer notwendig!


Hier schreibt für Sie:

 

simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Eine weitere Möglichkeit: Man kann auch als Lizenz-Nehmer („Franchising“) für eine große Unternehmenskette tätig werden. Den passenden Weg in die Selbstständigkeit muss jeder für sich selbst herausfinden, doch eine Gemeinsamkeit bleibt: Alle Wege erfordern eine gründliche Planung, wenn das Unternehmen nicht scheitern soll.

Planung und Konzept

Grundlage Ihres Erfolges ist eine gute Geschäftsidee. Diese allein reicht aber nicht aus, deswegen sollten Sie rechtzeitig mit der Planung beginnen und einen detaillierten Businessplan erstellen. Zum einen benötigen Sie einen solches Gründungskonzept, wenn Sie eine staatliche Förderung (ICH-AG, Überbrückungsgeld) beantragen wollen. Und zum anderen beschäftigen Sie sich bei der Erstellung des Businessplans ausführlich mit Ihrer Geschäftsidee und können so Chancen und Risiken besser abschätzen.

Was gehört in den Businessplan?

  1. Geschäftsidee
  2. Persönliche Voraussetzungen
  3. Markteinschätzung
  4. Wettbewerbssituation
  5. Produktions-/Dienstleistungsfaktoren
  6. Standortwahl
  7. Zukunftsaussichten
  8. Weitere wichtige Aspekte (Rechtsformwahl, Genehmigungen, Flächen/Räume, Versicherungen)
  9. Investitionsplan
  10. Rentabilitätsvorschau
  11. 1Liquiditätsplan
  12. 1Referenzen

Chancen und Risiken

Es gibt viele Gründe für eine Existenzgründung. Aber die individuellen Chancen und Risiken müssen gegeneinander abgewogen werden, ansonsten droht das Unternehmen zu scheitern. Laut einer Untersuchung des Instituts für Mittelstandsforschung scheitern die meisten Existenzgründer in den ersten drei bis fünf Jahren. Für die Pleite gibt es häufig verschiedene Ursachen:

  • Unzureichende Finanzierung (86 %)
  • Unbezahlte Kundenrechnungen (68 %)
  • Planungsmängel (49 %)
  • Qualifikationsmängel (49 %)
  • Überschätzung der Betriebsleitung (33 %)
  • Informationsdefizite (27 %)
  • Personalprobleme (4 %)
  • Einflüsse aus der Privatsphäre (2 %)

Ein Großteil der der genannten Gründe für das Scheitern von Existenzgründungen kann im Vorfeld durch richtige Planung und Information ausgeschaltet werden. Erfahrene Ansprechpartner können Ihnen bei der Planung Ihres Unternehmens helfen.

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