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Wie man den passenden Mentor findet: Bescheidenheit statt Angabe


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Bescheidenheit ist eine Zier – und dieses Motto liegt völlig im Trend. Auch wenn viele meinen, dass der, der angibt mehr vom Leben hat und schneller Karriere macht: Das Gegenteil ist der Fall, fanden Bonner Forscher jetzt heraus.

Wer bescheiden auftritt, findet schneller Hilfe

Berufseinsteiger, die bescheiden auftreten, finden leichter einen Mentor, der sie unterstützt. Diese Unterstützung führt im Schnitt zu einem höheren Einkommen und einem schnelleren Aufstieg innerhalb des Unternehmens. D

arauf deutet eine jetzt abgeschlossene Studie hin, die Forscher der Universität Bonn durchgeführt haben. Darin gingen Daten von 340 Fachhochschul- und Universitäts-Absolventen ein.

Studie begleitet Nachwuchskräfte

Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Bonner Mentoring-Studie hat junge Nachwuchskräfte in ihren ersten fünf Berufsjahren begleitet. „Wir haben uns dafür interessiert, wie weit Nachwuchskräfte kommen, wenn sie selbst ihre Mentoren suchen“, erläutert Professor Dr. Gerhard Blickle.

Der Bonner Psychologe hat die Untersuchung mit seinen Mitarbeitern Paula B. Schneider und Alexander Witzki durchgeführt. „Außerdem wollten wir herausfinden, wie Berufsanfänger auftreten sollten, um das Wohlwollen höherer Führungskräfte zu finden.“

Mentoren zur Unterstützung finden

Zusätzlich sollte die Studie die Frage beantworten, wie sich die Unterstützung durch Mentoren auf den beruflichen Erfolg auswirkt. Als Erfolgskriterien dienten das Einkommen und die nach fünf Jahren erreichte hierarchische Position.

Ergebnis: Wer aktiv nach Mentoren sucht, die ihn unterstützen, kommt im Berufsleben schneller voran. Das gilt auch für Arbeitnehmer mit nur durchschnittlicher Intelligenz und sozialer Herkunft aus der Mittelschicht. Gute „Networker“ sind bei der Mentorensuche im Vorteil: Wer schnell Kontakte knüpft und diese auch pflegt und nutzt, findet schneller jemanden, der ihn unterstützt.



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simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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    Meistdiskutiert im letzten Monat:
  1. wallibelli

    Es gilt immer noch der Satz: „Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr“.
    Das wird sich auch in Zuknft nichts dran ändern. Es kommt nicht auf den Inhalt an, es kommt immer auf die Wahrnehmung an.

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