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Weltrekordversuch zu Gehaltsverhandlungen: 50 Berater, 1000 Frauen, 12 Stunden


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Mal eine witzige Idee: Mit Gehaltsverhandlungen ins Guiness-Buch der Rekorde! Die Idee dahinter ist so außergewähnlich wie gut: In Hamburg wollen am 20. März, dem bundesweiten Aktionstag für gleiche Bezahlung von Männern und Frauen ( Equal Pay Day) 50 Beraterinnen, daruner Bestsellerautorin Sabine Asgodom, in zwölf Stunden 1000 Frauen fit machen für die Gehaltsverhandlung.


Hier schreibt für Sie:

 

simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Für den Weltrekordversuch steht die Bestsellerautorin und Managementtrainerin Sabine Asgodom mit 50 weiteren Coaches aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für kostenlose Kurzberatungen zur Verfügung. In dem individuellen Gespräch erfahren die Teilnehmerinnen, wie sie sich bei der nächsten Gehaltsverhandlung besser verkaufen können. Jeder Coach setzt eigene Schwerpunkte, so dass für alle Branchen, Berufe und Hierarchie-Ebenen, von der Top-Managerin bis zur Assistentin, interessante Inhalte angeboten werden können. Die Veranstalterinnen des BPW-Clubs Hamburg hofft auf einen möglichst großen Ansturm am 20. März in der Zeit von 7 bis 19 Uhr, damit der Rekordversuch im Museum der Arbeit in Hamburg-Barmbek auch tatsächlich gelingt.

Der beim Guiness-Buch angemeldete Rekordversuch ist eine von 130 Aktionen, mit denen das Frauennetzwerk Business and Professional Women (BPW) Germany und weitere Organisationen am so genannten Equal Pay Day auf den bestehenden Lohnunterschied von 23 Prozent zwischen Männern und Frauen aufmerksam machen möchten. Die Palette reicht bundesweit von Kundgebungen über eine „Unhappy Hour“, einer Rabattaktion in der Gastronomie (unter anderem im Rhein-Main-Gebiet, in Bremen und in Düsseldorf), einer Diskussionsfahrt mit dem roten Doppeldeckerbus durch Göttingen bis Informationsständen, Workshops und Podiumsveranstaltungen in zahlreichen deutschen Städten. Eine Aktionslandkarte auf der Website http://www.equalypayday.de informiert über die verschiedenen Veranstaltungen.

Auf derselben Seite finden sich außerdem Zahlen und Fakten zum Thema Entgeltgleichheit sowie Tipps, wie sich jeder Einzelne am Equal Pay Day – und darüber hinaus – für gleiche Bezahlung von Frauen und Männern einsetzen kann.

Der internationale Aktionstag für Entgeltgleichheit wird auf Initiative des BPW, eines der größten und ältesten Netzwerke für berufstätige Frauen Weltweit, in diesem Jahr zum zweiten Mal in Deutschland durchgeführt. Der Termin am 20. März markiert den Zeitraum, den Frauen hierzulande über das Jahresende hinaus arbeiten müssen, um auf das Vorjahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu kommen. Gefördert wird der Aktionstag durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Entstanden ist der 2008 zum ersten mal in deutschland durchgeführte „Tag für gleiche Bezahlung“ in den USA. Initiatorinnen waren die amerikanischen Business and Professional Women (BPW/USA), die 1988 die „Red Purse Campaign“ ins Leben riefen, um auf die bestehende Lohnkluft hinzuweisen. Diesen Gedanken griff der BPW Germany 2007 zur Halbzeit des Europäischen Jahres der Chancengleichheit auf und startete die Initiative Rote Tasche, aus der heraus die Idee für die bundesweite Einführung des Equal Pay Day entstanden ist. Die roten Taschen stehen für die roten Zahlen in den Geldbörsen der Frauen. Bei der deutschen Premiere des Equal Pay Day 2008 nahmen bundesweit 6.000 Frauen und Männer an rund 40 Aktionen und Veranstaltungen in 25 Städten teil. Auch in deutschen und ausländischen Medien fand das Thema große Beachtung.

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