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Social Networking: Kommunikationsfördernd oder Zeitverschwendung?


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Social Networking ist „in“: Jeder kennt jeden um 6 Ecken, registrieren, Freunde finden, mailen, chatten und Informationen austauschen. An sich eine Super-Idee, die helfen kann, auch mit weit entfernten Menschen in Kontakt zu bleiben. Wenn man die Sozialen Netzwerke richtig nutzt. Denn sonst sind Sie vor allem eines: eine gigantische Zeitverschwendung.

social-media Social Networking: Kommunikationsfördernd oder Zeitverschwendung?


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simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Sinnlos oder sinnvoll?

So kann man sich zum Beispiel in den vielen Foren und Gruppen ganz wunderbar die Zeit mit sinlosen Gesprächen vertreiben und nicht selten nutzen auch user in angeblich seriösen-Business-Netzwerken diese nur zum herumpöbeln.

Oder die vielen Spielchen, Pinnwandeinträge, Karten, Einladungen usw., die man täglich über solche Netzerke bekommt – vieles davon ist unnötiger Werbemüll.

Die Grenzen verschwimmen

Zudem verschwimmen die Grenzen zwischen den verschiedenen Online-Diensten immer mehr: So sind viele Netzwerke mittlerweile nicht mehr nur reine Kommuniktionsplattformen, sondern bieten auch Mehrwertdienste, etwa Jobsuche oder Datingbörse.

Bei der Kommunikation in solchen Netzwerken gilt prinzipiell: Kontaktsuchen und Networking via Internet funktioniert direkter als im „realen Leben“. Man sucht betreffende Personen nach bestimmten von diesen vorgegebenen Kriterien aus – und sortiert dabei gleichzeitig auch aus.

Mehr Raum für Serendipität

Das kann ein Vorteil sein, aber häufig bleiben dabei auch Dinge, die man im normalen Gespräch „am Wegesrand“ mitnehmen würde, auf der Strecke, was zwar Zeit spart, aber auch manchmal schade ist.

Ein ganz anderes Problem beim Sozialen Networking ist der Datenschutz: Vor allem StudiVZ ist in die Kritk geraten, personenbezogene Daten an Firmen für gezielte Werbezwecke weiterzugeben. Daher solltest du dir beim Registrieren die Datenschutzbedingungen genau ansehen.

Netzwerke im Überblick

Worauf du im einzelnen achten solltest und was die wichtigsten sozialen Netzwerke voneinander unterscheidet, haben wir hier nachfolgend im Überblick aufgelistet:

  1. Xing (bis 2006 openBC/Open Business Club) ist eine webbasierte Plattform, in der reale Personen ihre (geschäftlichen) Kontakte zu anderen Personen verwalten können. Das System zählt zur so genannten sozialen Software. Kernfunktion ist das Sichtbarmachen des Kontaktnetzes; beispielsweise kannst du abfragen, über „wie viele Ecken“ – also über welche anderen Mitglieder – du einen anderen kennst. Daneben bietet das System zahlreiche Funktionen wie Kontaktseite, Suche nach Interessengebieten, Foren und Gruppen.
  2. MySpace (von englisch my space, „mein Raum/Platz“) ist eine mehrsprachige Website, die sich über Werbung finanziert und den Nutzern ermöglicht, kostenlose Benutzerprofile mit Fotos, Videos, Blogs, Gruppen usw. einzurichten. MySpace wird als der bekannteste Vertreter eines als Website realisierten Sozialen Netzwerks angesehen. In den USA gilt MySpace – im Gegensatz zum businessorientieren Facebook – als das soziale Netzwerk für Privates und Freizeit. Das Besondere an MySpace war seit Gründung der Schwerpunkt Musik. Denn hier wurde es möglich, dass Bands und Fans miteinander in Kontakt treten konnten – und das war zu Beginn der größte Erfolgsfaktor der Website.
  3. Facebook: Auf seiner Profilsite kann hier jeder Nutzer Fotos und Videos hochladen. Freunde können Nachrichten auf der Pinnwand des Profils hinterlassen. Im Gegensatz zu diesen öffentlich einsehbaren Nachrichten können sich Benutzer auch untereinander persönliche Nachrichten schicken und ein Chat ist geplant. Ebenso können Nutzer Notizen/Blogs veröffentlichen. Es gibt eine Funktion zum Planen von Events und Gruppen, in denen Freunde zu Gruppen und Events eingeladen werden können und Fotos hochgeladen werden können. Facebook verfügt außerdem über einen Marktplatz, auf dem Benutzer Kleinanzeigen aufgeben und einsehen können. Durch eine Beobachtungsliste wird man über Neuigkeiten, zum Beispiel über neue Pinnwandeinträge auf den Profilseiten von Freunden informiert. Die Benutzer auf Facebook sind in Netzwerke eingeteilt, es gibt Universitäts-, Schul-, Arbeitsplatz- und Regionsnetzwerke.
  4. StudiVZ: StudiVZ ist ein Online-Netzwerk der Holtzbrinck Networks in den Sprachen Deutsch, Spanisch, Französisch, Italienisch und Polnisch, ähnlich der populären amerikanischen Plattform Facebook. Ableger mit gleichem Prinzip sind schülerVZ und meinVZ.
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