Während des Aufbaustudiums: Private Krankenversicherung als Alternative | Best of HR - B E R U F E B I L D E R
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Während des Aufbaustudiums: Private Krankenversicherung als Alternative



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Eine Alternative zur gesetzlichen, freiwilligen Versicherung ist die private Krankenversicherung. In der Regel sind hier für jüngere Männer die Beiträge sogar günstiger, das Leistungsangebot unter Umständen größer. Allerdings gibt es einige Nachteile:

  • Beiträge: Die Versicherungbeiträge verstehen sich unabhängig vom Einkommen – wenn Sie nichts verdienen, müssen Sie trotzdem weiter zahlen. Es gibt keine Garantie auf stabile Beitragssätze: Wenn Ihre Tarifgruppe schließt, etwa weil sie unrentabel gewordene ist, müssen Sie ggf. höhere Beiträge hinnehmen. Und: Frauen und ältere Menschen zahlen wesentlich höhere Beiträge als jüngere Männer.
  • Leistungen: Wenn Sie eine private Krankenversicherung abschließen und danach heiraten und/oder Kinder bekommen, dann zahlen Sie für jedes mitzuversichernde Familienmitglied zusätzlich einen vollen Beitrag. Auch für das Krankengeld und Mutterschaftsgeld, das bei der Gesetzlichen im Beitrag enthalten ist, müssen Sie extra zahlen.
  • Rückkehr in die gesetzliche Kasse: Wenn Sie sich als Selbständiger privat versichern, werden Sie später nur wieder in die gesetzliche Kasse aufgenommen, wenn Sie in einer abhängigen Beschäftigung arbeiten – und zwar vor dem 5Lebensjahr. Wenn Sie sich für die Dauer des Aufbaustudiengangs allerdings von Ihrem Arbeitgeber haben freistellen lassen, sollten Sie mit dieser Regelung keine Probleme haben.


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simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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