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Förderprogramme für Bildung und Beratung: Je nach Bundesland


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Elke Fleing hat heute unter Selbst und Ständig über Förderprogramme in Niedersachsen gebloggt. U.a. kann man da eine Förderung für eine Marketingberatung erhalten, für die unter bestimmten Voraussetzungen 50 % erstattet werden. Und sie fragt, ob es so etwas in anderen Bundesländern auch gibt.


Hier schreibt für Sie:

 

simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Bildungschecks nach Bundesländern

Na dann schreite ich mal zur Antwort.In Nordrhein-Westfalen gibt es beispielsweise den Bildungsscheck, den Beschäftigte in Unternehmen mit maximal 250 Beschäftigten (ausgenommen: Öffentlicher Dienst) sowie Existenzgründer und Inhaber junger Unternehmen, wenn sie nicht länger als fünf Jahre selbständig sind, beantragen können.

Voraussetzung ist, dass Wohn- oder Arbeitsort in NRW liegen. Bildungsschecks erhalten nur Beschäftigte, die im laufenden und im vorangegangenen Jahr an keiner betrieblich veranlassten Weiterbildung teilgenommen haben. Ausgenommen sind Arbeitslose und Auszubildende, da für diese Gruppen andere Fördermittel zur Verfügung stehen.

Was wird bezahlt?

Es werden 50 Prozent der nachgewiesenen Teilnahme- und Prüfungsentgelte, jedoch max. 500,00 Euro pro Bildungsscheck, bezuschusst. Gefördert werden können z.B. Sprach- und EDV-Kurse, Schlüsselqualifikationen (Rhetorik, Stressbewältigung am Arbeitsplatz etc.), Lern- und Arbeitstechniken, Medienbildung, CNC-Schulungen oder Schweißerlehrgänge.

Ausgenommen sind u.a. arbeitsplatzbezogene Anpassungsqualifizierungen, wie z. B. Maschinenbedienerschulungen und Trainings, die dem Verkauf spezifischer Produkte dienen oder Angebote, die der Erholung, der Unterhaltung, der privaten Haushaltsführung, der sportlichen oder künstlerischen Betätigung oder der Vermittlung entsprechender Kenntnisse und Fertigkeiten dienen.

So läuft das Antragsverfahren ab:

  • Sie nehmen Kontakt zu einer zugelassenen Beratungsstelle auf und vereinbaren mit dieser einen Termin.
  • Die Beratungsstelle stellt nach einer obligatorischen Weiterbildungsberatung die Bildungsschecks aus.
  • Der Bildungsscheck nennt den Inhalt der Weiterbildungsmaßnahme und listet mehrere Weiterbildungsanbieter auf, die entsprechende Kurse anbieten.
  • Sie buchen bei einem der auf dem Scheck aufgeführten Weiterbildungsanbieter das Weiterbildungsangebot und bezahlen anteilig jeweils mit dem Bildungscheck und Ihren Eigenanteil.
  • Den Bildungsscheck rechnet der Weiterbildungsanbieter anschließend bei dem regional zuständigen Versorgungsamt ab.

Weitere Informationen:

Übrigens: Einen Überblick über Bundesweite Förderangebote gibts hier: http://www.foerderdatenbank.de

berufebilder

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