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Finanzberatung bei Privatinsolvenz: Achtung Rechtsberatung


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Ein Finanzberater darf nur dann ein Verbraucherinsolvenzverfahren einleiten, wenn er nach dem Rechtsberatungsgesetz dazu befugt ist. In der Regel ist es nur Rechtsanwälten und zugelassenen öffentlichen und Privaten Stellen und Personen nach dem Rechtsberatungsgesetz entsprechend erlaubt, solche Rechtsberatung zu betreiben. Andere private Schulden- , Insolvenz- oder Finanzberater sind dazu nicht befugt und können dafür nicht auch noch Vergütung verlangen. Das entschied das Landgericht Coburg.

Im konkreten Fall hatte ein Finanzberater Vorbereitungsverhandlungen für ein Verbraucherinsolvenzverfahren durchgeführt, bei denen die rechtliche Seite, nicht die wirtschaftliche Seite im Vordergrund gestanden hatte, da es vorrangig darum gegangen sei, das entsprechende Gerichtsverfahren in Gang zu setzen. Dazu war der Finanzdienstleister aber nicht befugt und musste daher sein Honorar zurückzahlen.

Da kann ich nur sagen: Glück gehabt. Ich habe schon von Fällen gehört, in denen Leute wegen einer kleinen Rechtauskunft 4000 Euro zurückzahlen mussten. Daher gebe ich selbst, wie so mancher Leser schon gemerkt haben dürfte, auch keine Rechtsauskünfte.



Geschrieben von:

 

simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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    Meistdiskutiert im letzten Monat:
  1. Wobei sich das eben vor allem auf die rechtliche Seite bezieht. Alles andere, was sich mit den Finanzen befasst bzw. Schuldnerberatung befasst, kann man immer noch mit Firmen machen. Vorteil ist, dass – solange Sie seriös sind – billiger sind.
    Aber wiedermal zeigt sich: hier ist ein derart unbewegliches System installiert, das einfach nicht gut funktioniert und allen Leuten mehr Probleme macht als es löst… Man müsste nur etwas entschlacken, eine vollkommene Neugestaltung des InsoRechts wäre nicht mal notwenig.
    Thomas

  2. Privatinsolvenz

    Das ist leider gut zu wissen 😉

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