EnglishGerman

Studie zeigt die schlimmsten Fehler im Vorstellungsgespräch: Wie sich Bewerber ins Aus schießen


Top500 & größtes englisches Blog zum deutschen Arbeitsmarkt (Quellen: DIE ZEIT, Wikipedia, dpa) mit News-Dienst Best of HR. Wir begleiten Kunden seit 15 Jahren im Wandel der Arbeitswelt - mit Beratung, Seminaren & passenden Locations.

Was war wohl das Ungewöhnlichste, das sich ein Bewerber in einem Bewerbungsgespräch geleistet hat? Einschlafen? Verschwinden? Eine Studie von veröffentlicht eine Liste der gravierendsten Fehler in Bewerbungsgesprächen – aus der Sicht von Führungskräften und Experten für Personalentwicklung.


Hier schreibt für Sie:

 

simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

Profil

Zur Studie

Die Onlinestudie wurde von Harris Interactive in Deutschland im Auftrag von CareerBuilder.de durchgeführt. Befragt wurden dafür 269 deutsche Manager und Human Ressources-Experten im Zeitraum von November bis Dezember 2007.

Hier die aktuellen Top 10 der absoluten No-Go’s:

  • Mit 43 seine Mutter zum Gespräch mitbringen
  • Auf die Toilette flüchten und nie zurückkommen.
  • Den Gesprächsführer hetzen weil man keine Zeit für ein langes Bewerbungsgespräch hat
  • Annhäherungsversuche an den Gesprächsführer.
  • Während des Gesprächs an sein Handy gehen.
  • Während des Gesprächs in der Nase bohren.
  • In Sport- oder Schlabberklamotten kommen – und dann auch sagen, dass man sich darin eben wohler fühlt.
  • Mit Kompetenzen angeben wo keine sind – bei einer Stelle im IT-Support sollte man zumindest wissen, was „Festplatte“ und „Speicher“ sind.
  • Rauchen mitten im Bewerbungsgespräch.
  • Betrunken zum Gespräch erscheinen.

Die schlimmsten Fehler

Zusätzlich zu den ungewöhnlichsten groben Fehlern sollten die Arbeitgeber außerdem die häufigsten und für den Jobanwärter schädlichsten Fehler während eines Bewerbungsgesprächs angeben.

  • 73 % der Arbeitgeber nannten scheinbares Desinteresse als schädlichsten Fehler, den ein Bewerber während eines Gesprächs machen könnte.
  • Auf dem zweiten Platz mit 63 % folgten negative Äußerungen über den aktuellen oder einen vorherigen Arbeitgeber.
  • Auf dem dritten Platz landete Arroganz mit 46 %.
  • Weitere Fehler waren unpassende Kleidung (25 %).
  • Auch das Ausbleiben guter und sinnvoller Fragen (24 %) sowie ungenaue Antworten (12 %) gehörten zu den gravirenden Minus-Punkten.
berufebilder

Mehr Informationen? Nutzen Sie unsere Online-Kurse oder persönliche Beratung - die erste halbe Stunde ist umsonst!


Der Debatten-Monitor bündelt 25.000+ Leserstimmen zu unseren Beiträgen auf Best of HR - Berufebilder.de, in Social Media & im Netz - aktuelle Debatten abonnieren. Viele unserer Beiträge entstehen durch Leser-Anregung: Schlagen Sie Ihr Thema vor!

Meinungen abonnieren per RSS oder (erforderliche URL!) Bitte die Debatten-Regeln einhalten, Beiträge müssen freigeschaltet werden. Fotos sind via Gravatar möglich, Ihre eMail-Adresse bleibt geheim.

    Meistdiskutiert im letzten Monat:
  1. Pingback: Vorstellungsgespräch: Tipps, Schwächen, Vorbereitung | B E R U F E B I L D E R

  2. hobbykritiker123

    Dafür, dass sie Bewerbern mit geradezu ermüdender Penetranz eintrichtern, die Bewerbungsunterlagen möglichst fehlerfrei und formgerecht zu halten, strotzt ihre Internetseite doch nur so von Rechtschreibfehlern! Sehr unprofessionell…

    • Simone Janson

      Hallo Hobbykritiker – ein in mehrfacher Hinsicht passender Name. Ich weise nur darauf hin, was ein Großteil der Personaler gerne hätte. Eine ermüdende Penetranz sehe ich dabei nicht – das war der erste Artikel seit langem zu diesem Thema.
      Unprofessionell kann die Seite nicht sein, sie ist sehr erfolgreich. Das zeigt: Fehler liegen im Auge des Betrachters. Selbst der Duden ist nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts nicht mehr verbindlich. Wem es nicht gefällt, muss es nicht lesen.
      Da Leser wie Sie aber offenbar gerne Rechtschreibfehler suchen und man erwiesenermaßen ja Fehler in den eigenen Texten nicht findet, hatte ich allerdings schon darüber nachgedacht, einen Preis auszuschreiben für das Finden der meisten Fehler. Was meinen Sie?

      • Naja, Tippfehlerchen und der eine oder andere Rechtschreibfehler sind ja zu verzeihen, aber Fehler wie „hetzenda weil“ und „Ich Sport- oder Schlabberklamotten kommen“ finde ich auch eher unprofessionell.

        • Simone Janson

          Hallo dani,
          super danke, das habe ich gleich verbessert. Im Vertrauen gesagt: Ich kann bei tausenden von vor allem älteren Beiträgen nicht alle auf Fehler durchgehen, dafür fehlt mir schlicht die Zeit und den Aufwand bezahlt mir auch keiner. Daher freue ich mich über jeden Leser der mir hilft – Danke!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.