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Aufbaustudium: Sinnvoll oder nicht?



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Bei den hohen Kosten fragen Sie sich möglicherweise, ob ein Aufbaustudiengang überhaupt sinnvoll ist. Die Antwort ist: Ja, wenn er Ihnen genau das gibt, was Sie brauchen. Denn: Ein Aufbaustudium kann konkretes Wissen vermitteln, das direkt im Berufsalltag zur Anwendung kommt.

Warum ein Aufbaustudium?

Aber: Noch bevor es an die Auswahl des Aufbaustudiengangs geht, sollten Sie sich genau überlegen, aus welchen Gründen Sie ein Aufbaustudium anstreben. So sollte überlegt werden, wie die persönliche Karriereplanung aussieht und ob ein Aufbaustudium tatsächlich das geeignete und beste Instrument ist, um das persönliche Ziel zu erreichen und sich fehlende Kompetenzen anzueignen.

Denn: Ob ein Aufbaustudiengang auf dem Arbeitsmarkt tatsächlich etwas bringt, hängt letztendlich vor allem von den individuellen Berufszielen ab. Wer in Deutschland arbeiten und dafür seine Fähigkeiten und Kompetenzen erweitern möchte, jedoch auf den (internationalen) Namen seines Abschlusses wenig Wert legt, sollte sich auch innerhalb Deutschlands nach einem Aufbaustudiengang umsehen – das ist in der Regel billiger, als im Ausland zu studieren. Wer dagegen bei einem international operierenden Unternehmen in Europa seine Karriere starten möchte, der ist mit einem Studienangebot einer renommierten Hochschule in Europa gut beraten.

Studienangebote in den USA

Studienangebote in den USA sind hingegen vor allem auf eine berufliche Tätigkeit vor Ort ausgerichtet. Dennoch haben gerade die US-Hochschulen aufgrund ihrer langen Tradition sowie ihrer weitreichenden Alumni-Netzwerke Weltweit einen sehr guten Ruf, der auch bei europäischen Unternehmen von Vorteil ist. Denn: In vielen Bereichen der Privatwirtschaft ist keine formale Anerkennung eines amerikanischen Abschlusses erforderlich. Er muss nur einem potenziellen Arbeitgeber gefallen bzw. dieser entscheidet, ob die Ausbildung den Anforderungen der betreffenden Arbeitsstelle entspricht. Wer ein Aufbaustudium plant, sollte sich daher vorab in der betreffenden Branche erkundigen, wie der angestrebte Abschluss auf dem Arbeitsmarkt aufgenommen wird. Berufsverbände können hier weiterhelfen.

Darüber hinaus sollten Sie sich genau über Formen, Inhalte und Zugangsvoraussetzungen wie Fremdsprachen oder Berufserfahrung, aber auch über Studienorte im Ausland informieren. Aber auch mögliche Konsequenzen sollten bedacht werden, beispielsweise ob die Bereitschaft, Beeinträchtigung des Privatlebens in Kauf zu nehmen, vorhanden ist oder ob die Finanzierung geklärt ist.

Studieren im Ausland

Das gilt um so mehr, wenn Sie planen, das Aufbaustudium im Ausland zu absolvieren: Denn auch das ist mittlerweile sehr gut möglich, weil die Anerkennung von Studienabschlüssen international immer einfacher wird. Doch auch wenn die europäischen Hochschulabschlüsse einander mehr und mehr angeglichen werden, sollten Sie besonders darauf achten, dass die Abschlüsse auf dem hiesigen Arbeitsmarkt auch anerkannt werden. Denn noch werden beispielsweise auch in Deutschland zahlreiche Aufbaustudiengänge mit Diplom oder Hochschulzertifikat angeboten. Letzteres ist nichts anderes als ein hochschulinterner Abschluss, dessen Anerkennung auch auf dem Deutschen Arbeitsmarkt nicht immer gewährleistet ist, da solche Zertifikate häufig nur bei Arbeitgebern vor Ort bekannt sind. Besser ist es hingegen, einen Studiengang mit Diplom oder – im Hinblick auf die Anerkennung auch im Ausland – Master zu wählen.

Denn der auch international anerkannte, aus dem angelsächsischen kommende Master, der in der Regel ein Akkreditierungsverfahren durchlaufen hat, bietet die Chance auf eine breite Akzeptanz auf dem Arbeitsmarkt. Doch nicht alle Masterstudiengänge sind akkreditiert und mancherorts werden statt neuer Lehrmethoden und Inhalte einfach alte Studienpläne recycelt. Daher sollte bei der Auswahl genau hingeschaut werden (mehr dazu im Kurs So finden Sie das passende Aufbaustudium). Eine Übersicht über die Vergleichbarkeit internationaler Studiengänge gibt die Datenbank



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simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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