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Virtuell führen – 2/3: „It´s all about people“



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Das Problem bei der Sache: Wir sind und bleiben soziale Wesen. Wie funktioniert Führung in einer solch offenen Struktur, wenn ich meine Leute nicht sehe? – fragen mich Vorgesetzte. Wie soll man meine Leistung wahrnehmen? – die Mitarbeiter.

Online Management


Hier schreibt für Sie:

 

Roswitha-van-der-MarktRoswitha A. van der Markt ist Unternehmensberaterin & Executive Coach u.a. für HP, Siemens o. SAP.

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Kulturelle Quantensprünge der Unternehmenskultur

Für viele Unternehmen in Deutschland sind hier kulturelle Quantensprünge zu vollziehen. Führung an sich, wird in der virtuellen Welt nicht einfacher, – und ist gerade in einer Vertrauenskultur nicht obsolet. Es geht weder um Laissez-faire noch um Kontrollverlust. Vielmehr werden in einer Vertrauenskultur „das menschliche Verständnis“ einerseits und die Eigenverantwortung andererseits zum Schlüssel einer guten Führung und Arbeit in der digitalen Welt.

Führung wird zur dienenden Führung, die den Mitarbeitern Support und Förderung, einen Rahmen an Werten, ein Framework und damit die notwendige Orientierung bietet, die wir Menschen als soziale Wesen benötigen, um wahrgenommen zu werden und Wertschätzung zu erfahren.

Grenzen müssen verschwinden

Dies ist gerade dann notwendig, wenn firmeninterne wie -externe als auch lokale und globale Grenzen verschwinden und wir uns auf ein völlig fluides Arbeitsumfeld, eine stetig wandelnde, sich nach Projekten und Prozessen ausgerichtete Organisation einstellen müssen. Da schafft eine partnerschaftliche Kommunikation auf Augenhöhe gegenseitiges Vertrauen, eine wertschätzende Feedbackkultur Klarheit über Arbeitsstile, Diversität, Zielvorstellungen und Wachstumspotentiale.

Bei klugem Einsatz helfen Kollaborations-Tools nicht nur virtuelle Teammeetings zu moderieren, Ziele abzustimmen, Ergebnisse zu integrieren und gemeinsam Probleme zu lösen, sondern sich über Online-Foren, Chatrooms, Project Wikis und Social Media auch persönlich näher kennenzulernen und auszutauschen. Letztlich geht es aber um die „art of leadership“, richtig gute Führung und Kommunikation auf Augenhöhe.

Virtual Leadership – die Königsdisziplin der Mitarbeiterführung

Der gesamte Führungsprozess wird vielschichtiger und abwechslungsreicher. Man arbeitet weltweit mit den Besten ihres Fachs zusammen. Diese Experten sind „Wissensarbeiter“: „Wissensarbeiter agieren autonom und managen sich selbst, sie definieren ihre Aufgaben selbst.“ (Peter F. Drucker). Daher zählt die Führung virtueller Teams zu den Königsdisziplinen der Mitarbeiterführung.

Die Rolle des Managers wandelt sich von der Status- und Weisungsposition hin zu einem „Primus inter Pares“ als Projektmanager oder Process Owner, der aufgrund seines persönlichen Standings auch kein Problem damit hat, sich im nächsten Projekt wieder zwanglos in ein Team einzugliedern. Der Manager dient dem Team als Coach, Enabler, Mentor, Moderator, der die Selbstverantwortung der Mitglieder fördert und effiziente Kooperation moderiert.

„Wordpress respektiert seine Mitarbeiter als Erwachsene.“ (Scott Berkun)

Entscheidender Erfolgsfaktor ist die Auswahl der „richtigen“ Mitarbeiter. Mitarbeiter, die gerne in unstrukturierten Umfeldern arbeiten, mit Mehrdeutigkeiten und kontinuierlicher Instabilität gut umgehen, sich vor allem selbst organisieren können.

„Erwachsene“ Mitarbeiter wissen selbst, wie sie sich motivieren, ihre Aufgaben in den Griff bekommen, Prioritäten setzen und wann oder wo sie die beste Leistung erbringen können. Im virtuellen Team muss sich jeder selbst gut managen können, sich Ziele und Deadlines setzen, den eigenen Arbeitsrhythmus finden.

Vertrauen ist die Grundvoraussetzung

Menschen mit einer hohen Selbst-Disziplin und Selbstorganisation haben es daher in offenen Strukturen leichter. Sie agieren wie selbstständige Unternehmer und übernehmen Verantwortung für sich selbst wie für das Unternehmen. Ihre Teamkollegen wie ihre Führungskraft können sich auf sie verlassen. Mit welchen Methoden die vereinbarten Ergebnisse erzielt werden, bleibt jedem selbst überlassen. „Loslassen können“ statt Kontrolle.

Vertrauen in die Leistungsbereitschaft und Ergebnisorientierung von Mitarbeitern und Kollegen ist die Grund-Voraussetzung, damit virtuelles Arbeiten gelingen kann.

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