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14 typische Aufgaben eines Feel Good Managers: Mehr als Kuscheln & Fun


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Feel Good Manager ist noch ein relativ neues Berufsbild - und eines, dem der Ruf anhaftet, einfach nur spaßig und für den Kuschelfaktor im Unternehmen gut zu sein. Ein Überblick über 14 typische Aufgaben.

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Hier schreibt für Sie: Isabel Pereira ist ausgebildete Event-Managerin und Feel Good Manager bei der Berliner Fonpit AG.

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Warum ein Feelgood-Manager?

Feelgood-Management ist in aller Munde, wird leider häufig aber als Gute Laune und Kuschelkurs verspottet. Dabei ist das Thema durchaus nachhaltiger zu betrachten.

Denn die Arbeitswelt befindet sich in einem großen Wandel. In Zukunft wird man, anders als im Industriezeitalter, für seine Denkleistung bezahlt. Kreativität wird immer mehr zur Schlüsselressource der Zukunft. Und Arbeit muss Spaß machen, um gut zu werden. Genau hier hilft eine Feelgood-Manager weiter.

Bindeglied zwischen Organisation, Mitarbeitern & Führungskräften

Wie Best of HR - Berufebilder.de-Autorin Anne Schüller so treffend beschreibt, wirkt er als Bindeglied zwischen Organisation, Mitarbeitern und Führungskräften und ist hierbei für eine unternehmenskulturnahe Themen und das Wohlergehen der Menschen zuständig. Dazu ein Zitat:

Er kümmert sich um die körperliche, geistige und seelische Fitness der Mitarbeiterschaft, damit deren Performance auf Höchststand bleibt. Diese Funktion ist crossfunktional, also nicht an eine Abteilung gebunden. Und sie hat sowohl strategische als auch operative Komponenten. Von daher ist sie viel mehr als nur ein bisschen Mitarbeiterstreicheln.

Das Thema weiter gedacht

Spannend ist hierbei, dass Anne Schüller das Thema durchaus weiter gedacht hat und den Feelgood-Manager als eine entschiedende Position für die Zukunft des Unternehmens sieht.

Klar daher, dass der Draht zu Geschäftsführung stimmen muss. Denn wer als atmosphärischer Interessenvertreter der Mitarbeiter unterwegs ist, deckt zwangsläufig Missstände auf.

14 Typische Aufgaben eines Feelgood-Managers

Wie aber sieht nun der Tagesablauf eines Feelgood-Managers aus? Welchen typischen Aufgaben muss er sich täglich ganz praktisch widmen. Ein Überblick.

  1. 1x wöchentlich kostenloses, oft auch selbst zubereitetes Mittagessen für alle.
  2. 1x monatlich: Meet & Greet --> der Funfaktor steht im Vordergrund. Nette Afterwork für alle, die Lust haben
  3. 2x jährlich stattfindene Mitarbeiterparty (Weihnachtsfeier & Sommerfest)
  4. Organisation diverser Events: z.B. Fußball, verschiedene Teamevents wie z.B. Lasertec/ Paintball, Teambuilding-Maßnahmen
  5. Organisation regelmäßiger Yoga-Kurse für die Kollegen
  6. Enge Zusammenarbeit mit der Techniker Krankenkasse bzgl. Workshops und betrieblichem Gesundheitsmanagement
  7. Wöchentlich stattfindender Deutschunterricht für nicht-deutschsprachige Kollegen
  8. Organisation der großen Getränkeauswahl im Büro für alle Kollegen
  9. "All hands"- Meeting: wöchentliches Treffen mit dem Vorstand, in dem über Neuigkeiten, Umsatzzahlen etc. berichtet werden.
  10. Einbindung der Kollegen in Reward-Bestimmungen der Trafficziele: 100%, 120%, 150% mit entsprechenden Bonusleistungen pro Quartal: Zum Beispiel 100%: 3x wöchentliches Frühstück, 120%: tägliches Mittagessen, 150%: Wochenend-Trip nach Mallorca für alle Kollegen.
  11. Diverse Mitarbeiterumfragen
  12. Aufstellen einer Tischtennisplatte in der Lobby
  13. Organisation von "Starcards": Die Namen einzelner Mitarbeiter landen aufgrund von bestimmter, herausragender Leistungen in den Lostopf. Ziehung des Gewinners findet vierteljährlich statt. Mögliche Gewinne: Wellness-Wochenende, 3-Gänge-Menü etc.
  14. Organisation von AndroidFIT: Sportangebot für Mitarbeiter nach der Arbeit

Fazit: Mehr als Spaßmanager

Ein Feelgood-Manager ist also viel mehr als nur ein Spaßmanager. Denn wie auch Monika Krauss-Wildegger im Interview feststellt:

Unternehmen, die nur diese Aspekte betonen, wollen häufig gar keine weitergehenden strukturellen Veränderungen. Denn darauf kommt es eigentlich an: Feelgood ist gelebte Unternehmenskultur, treibt Themen und Projekte, die den KollegInnen wichtig sind.

In diesem Sinne ist und bleibt der Feelgood-Manager ein ungeher spannendes Berufsbild!

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