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10 freche Karriere-Tipps für Frauen von Katie Ledger: Mehr Wirkung bitte!


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Frauen sollen oft genug noch fleißig, gutaussehend und vor allem unauffällig sein – und das wird ihnen gerne auch in einschlägigen Ratgebern eingeredet. Diese 10 Tipps von einer BBC-Star-Reporterin heben sich wohltuend vom Einerlei der klugen Ratschläge ab.



Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Weg mit den klassischen Karriere-Tipps für Frauen

Haben Sie sich als Frau auch schon geärgert, wenn es in den klassischen Karriere-Tipps mal wieder heißt „Frauen, die ihre Meinung sagen gelten als bossy oderzickig, also kritisieren Sie Ihren Chef nur indirekt“ oder „Achten Sie darauf, dass Ihre Kleidung adrett sitzt“? Ja? Dann sollten Sie weiterlesen.

Denn: Diese Standard-Karrieretipps haben ausgedient. Und Karrieretipps für Frauen gehen auch anders. Nämlich frech und selbstbewusst. Und dann geht es plötzlich nicht mehr darum, die passende Kleidung zum Anlass zu tragen – sondern die Kleidung, die einem selbst passt und die einen sich wohlfühlen lässt.

Wie moderiert man einen Talk mit David Cameron?

Das sagt eine, die es wissen muss. Katie Ledger ist Coach, Teammoderatorin, Kommunikationsberaterin und Konferenzmoderatorin. Sie moderierte u.a. Gespräche mit Prominenten Politikern und Unternehmern.

Dazu gehören etwa David Cameron, Steve Ballmer, Gordon Brown (ex-British PM) und Ursula Burns (Xerox CEO). Katie verbrachte 12 Jahre als Journalistin und TV-Moderatorin für die BBC, ITN und Channel 5 News und TVB in Hongkong.

10 Tipps von der Star-Reporterin für erfolgreiche Frauen

Ihrer Meinung nach zählt im Job vor allem die äußere Wirkung, der berühmte erste Eindruck – und da kann jeder selbst mit einigen wenigen Kniffen etwas tun. Was rät sie erfolgreichen Frauen? Ein Überblick zu ihren Thesen:

  1. Pflege Deine persönliche Marke. Deine persönliche Marke – Dein BrandYou –besteht in Deiner Wahrnehmung durch andere. Finde also mehr über Dein Image heraus: Suche Dich selbst über Suchmaschinen wie Google oder Bing. So erfährst Du, was über Dich gesagt wird und welches Bild Du potentiellen Arbeitgebern im Netz präsentierst.
  2. Du bist einzigartig. Du verfügst über eine einzigartige Zusammenstellung von Charaktereigenschaften und Fähigkeiten. Ob Du festangestellt bist oder nicht, vermarkte Dich immer wie eine unabhängige Unternehmerin, die Ihren Firmennamen pflegen muss. Dies wird Dir im Berufsumfeld helfen – und vergiss nicht, der beste Zeitpunkt, eine neue Aufgabe zu suchen ist dann, wenn Du bereits eine Anstellung hast.
  3. Kleidung, die Dir gefällt, lässt Dich selbstsicherer wirken. Wichtiger als sich angemessen zu kleiden ist es, seinen eigenen Stil zu finden und sich in seiner Kleidung wohl zu fühlen – dadurch wirkt man selbstsicherer.
  4. Sprich mit anderen erfolgreichen Frauen. Das Wort „Netzwerk“ ist in aller Munde, aber was heißt das eigentlich? Meiner Meinung nach bedeutet es, mit vielen interessanten Frauen zu sprechen. Frauen sind nach wie vor viel zu zurückhaltend wenn es darum geht, Kontakte zu knüpfen. Aber mit wem kann man besser über die Karriere und die berufliche Weiterentwicklung sprechen, als mit anderen erfolgreichen Frauen?
  5. Imitiere erfolgreiche Frauen. Arbeite an Deinem eigenen Stil, aber beobachte auch andere Frauen. Versuche zu verstehen, über welche Eigenschaften erfolgreiche Frauen verfügen, und überlege, wie Du ähnliche Eigenschaften aufbauen und einsetzen könntest.
  6. Der erste Eindruck zählt. Ein Großteil der Leute hat sich bereits eine Meinung über Dich gebildet, bevor Sie ihr erstes Wort mit Dir gewechselt haben. Überlege Dir also vorher, wie dein Gegenüber Dich wahrnehmen soll. Kleide Dich angemessen, aber gleichzeitig so, dass es immer noch Deinem persönlichen Stil entspricht – Du musst Dich in Deiner Kleidung wohlfühlen! Dazu gehören beispielsweise ein dezentes Make-up und nicht zu hohe Absätze. Übrigens achten die meisten Leute auf Schuhe: Stelle also sicher, dass du gepflegte Schuhe trägst. Alle diese Kleinigkeiten tragen zu Deinem Gesamtbild bei – und das ist wichtiger als Deine Visitenkarte.
  7. Sprich über Deine Beweggründe und Motivation. Es gibt immer mehr Möglichkeiten, sich auszutauschen und zu netzwerken. Also verliere keine Zeit auf Veranstaltungen und sprich über Dich, Deine Fähigkeiten und Deine Motivation. Das kann Dir neue Wege eröffnen und dabei helfen, Deinen Traumjob zu finden. Denke aber daran, dass die Unterhaltung nicht einseitig werden sollte: Versuche, dasselbe auch über Deine Gesprächspartner herauszufinden.
  8. Stelle Deine Stärken in den Vordergrund. Überlege Dir, was Du gut machst, was Dir gefällt, und worauf Du stolz bist. Erstelle eine Liste mit diesen Punkten – und zwar alle Ereignisse seit Deinem zehnten Lebensjahr. Wir verändern uns nicht grundlegend nach unserer Kindheit. Aber gerade Frauen haben die Tendenz, sich auf die negativen Aspekte unserer Persönlichkeit zu konzentrieren. Die Liste wird Dir dabei helfen, Dich und die Welt mit positiveren Augen zu sehen.
  9. Dein Profilfoto sollte professionell, aber lebendig wirken. Benutze Soziale Netwerke als Deinen Lebenslauf im Internet, in den Du sämtliche Informationen über Deine berufliche Laufbahn und Erfahrungen sammelst. Stelle sicher, dass Du ein professionelles, aber lebendig wirkendes Foto benutzt. Privatfotos, Fotos mit Kopfbedeckung oder Bilder vom letzten Urlaub sind nicht geeignet.
  10. Pflege Deine Kontakte. Business-Netzwerke wie Xing oder LinkedIn können Dir dabei helfen, die Aktivitäten Deiner Kontakte nach zu verfolgen. Du wirst über Status-Updates informiert und erhältst einen wöchentlichen Newsletter, in dem alle Veränderungen bei Deinen Kontakten aufgeführt sind. Nutze die Informationen, um eine kurze Nachricht an Bekannte zu schicken, die befördert wurden oder die eine neue Arbeitsstelle haben – die ideale Art und Weise, in Kontakt zu bleiben!

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  7. Simone Janson

    Liebe Frau Westphal,
    danke für den Hinweis. Haben Sie Lust mir das, gerne auch per E-Mail, etwas näher zu erläutern weil ich zu dem Thema gerade recherchiere. Meinen Artikel über die Unerreichbarkeit haben Sie ja, wie ich via Twitter sah, schon gefunden.
    Viele Grüße
    Simone Janson

  8. Angelika Westphal

    Es ist sehr interessant. Ich werde mir sicherlich vieles davon merken. Was mir noch besonders schwerfällt, ist eben dieses: im Netz „anwesend“ zu sein bzw. Kontakte darüber zu pflegen. Es ist eben noch kein Meister vom Himmel gefallen.

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