Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat in Kooperation mit dem Onlinemagazin teltarif.de den ersten “BVDW Mobile Monitor” des Jahres 2010 herausgebracht. Enthalten sind die jeweils fünf günstigsten Datentarife für mobile Gelegenheits- und Vielsurfer sowie Nutzer von Tagesflatrates.
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Magazin
Erster BVDW Mobile Monitor für 2010:
Gesellschaft & Zukunft
Zahl der mobilen Internetnutzer wächst… aber:
Vorsicht vor Verbrauchertexten mit Schleichwerbung!
Nicht jede Pressemitteilung, die ich als Journalist so bekomme und die vorgaukelt, eine neutrale Studie zu sein, ist das auch wirklich. Ein paar Hinweise, wo man genau hinschauen muss…
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Gesellschaft & Zukunft
Überraschende Erkenntnis:
Breitbandtarif ist in der Stadt billiger!
Rund 60 Prozent der Deutschen nutzen laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technik einen Breitband-Internet-Anschluss. Mit Breitband verbinden die meisten Verbraucher einen DSL-Anschluss, doch es gibt mehr Zugangsmöglichkeiten: So können Nutzer mittlerweile auch via UMTS-, TV-Kabel-, VDSL-, Glasfaser- oder auch Satelliten-Anschluss online gehen.
Landbevölkerung zahlt erheblich mehr
Auch in Sachen Preis und Geschwindigkeit gibt es erhebliche Unterschiede, jedoch merkt Björn Brodersen vom Onlinemagazin www.teltarif.de dazu an: “Von der großen Auswahl an Internet-Anbietern und -Technologien profitiert meist nur die Stadtbevölkerung. Wer auf dem Land wohnt, hat kaum Auswahl, bezahlt dafür aber oft deutlich höhere Preise – teilweise bis zu 50 Euro mehr im Monat.”
Der Preisunterschied liegt nicht nur an dem Regio-Zuschlag, den viele DSL-Anbieter verlangen, sondern vor allem daran, dass in ländlichen Regionen Internet häufig nur per Satellit empfangen wird – die teuerste Breitband-Variante.
Die Qual der Wahl im urbanen Tarifdschnungel
Wer einen neuen Internetanbieter sucht, hat – zumindest in der Stadt – die berüchtigte Qual der Wahl. Natürlich ist der monatliche Grundpreis, der fast in jeder Anzeige in großen Buchstaben beworben wird, ein wichtiges Kriterium, aber nicht das einzige.
“Stehen mehrere Angebote und Zugangstechnologien zur Wahl, vergleicht man am besten die monatlichen Grundgebühren und die einmaligen Anschaffungskosten, etwa für neue Hardware. Auch die Kosten für Gespräche und Leistungen außerhalb der Flatrate sollten geprüft werden, da diese häufig deutlicher schwanken als die Grundkosten,” bemerkt Brodersen.
Die zu erwartende Verbindungsgeschwindigkeit kann auf den Internetseiten der Anbieter geprüft werden. Björn Brodersen hat außerdem folgenden Tipp: “Wer seine maximal mögliche Übertragungsgeschwindigkeit erfahren möchte, sollte einfach seine Nachbarn mit Internetzugang fragen, wie schnell deren Verbindung ist.”